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Samstag, 3. Juli 2010

Neuseeland-Reise 2009

Hier kommt nun endlich auch ein Übersichts-Artikel mit allen Beiträgen über unsere Neuseeland-Reise 2009, chronolgisch aufsteigend sortiert:

Neuseeland-Reise 2009, Anreise

Neuseeland-Reise 2009, Tag 1 (4. November) - Auckland

Neuseeland-Reise 2009, Tag 2 (5. November) - Pahia

Neuseeland-Reise 2009, Tag 3 (6. November) - Bay Of Islands

Neuseeland-Reise 2009, Tag 4 (7. November) - Waipoua Kauri Forest

Neuseeland-Reise 2009, Tag 5 (8. November) - Coromandel

Neuseeland-Reise 2009, Tag 6 (9. November) – Hot Water Beach und Cathedral Cove

Neuseeland-Reise 2009, Tag 7 (10. November) – Rotorua

Neuseeland-Reise 2009, Tag 8 (11. November) – Waitomo und New Plymouth

Neuseeland-Reise 2009, Tag 9 (12. November) – Mount Egmont

Neuseeland-Reise 2009, Tag 10 (13. November) – Fahrt nach Wellington

Neuseeland-Reise 2009, Tag 11 (14. November) – Wellington

Neuseeland-Reise 2009, Tag 12 (15. November) – Picton

Neuseeland-Reise 2009, Tag 13 (16. November) – Abel Tasman Nationalpark

Neuseeland-Reise 2009, Tag 14 (17. November) – Abel Tasman Nationalpark, Coast Track

Neuseeland-Reise 2009, Tag 15 (18. November) – Lake Rotoiti

Neuseeland-Reise 2009, Tag 16 (19. November) – Rund um den Lake Rotoiti

Neuseeland-Reise 2009, Tag 17 (20. November) – Franz Josef Gletscher

Neuseeland-Reise 2009, Tag 18 (21. November) – Wanaka

Neuseeland-Reise 2009, Tag 19 (22. November) – Mount Aspring Nationalpark

Neuseeland-Reise 2009, Tag 20 (23. November) – Te Anau

Neuseeland-Reise 2009, Tag 21 (24. November) – Milford Sound

Neuseeland-Reise 2009, Tag 22 (25. November) – Dunedin

Neuseeland-Reise 2009, Tag 23 (26. November) – Moeraki

Neuseeland-Reise 2009, Tag 24 (27. November) – Christchurch

Neuseeland-Reise 2009, Tag 25 (28. November) – Flug nach Fiji

Neuseeland-Reise 2009, Tag 26 (29. November) – Matamanoa Island

Neuseeland-Reise 2009, Tag 27 (30. November) – Matamanoa Island

Neuseeland-Reise 2009, Tag 28 (1. Dezember ) - Immer noch Matamanoa Island

Neuseeland-Reise 2009, Tag 29 (2. Dezember) – Letzter Tag auf Matamanoa Island

Neuseeland-Reise 2009, Tag 30 (3. Dezember) – Heimreise

Und hier sind alle Beiträge gebündelt als pdf-Datei

Das Inhaltsverzeichnis sowie die pdf-Datei wurden mit Hilfe meines Tools “Axel’s Blogs Export XML Parser” erstellt.

Zum Abschluß folgt noch eine Dia-Show aller meiner Flickr Bilder in meinem Set “New Zealnd 2009”.


Created with flickr slideshow from softsea.

Freitag, 4. Juni 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 30 (3. Dezember) – Heimreise


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Um 16:00 Uhr Ortszeit begann unsere Heimreise mit einem Boots-Transfer von Matamanoa Island zur Hauptinsel Viti Levu, wo wir um 17:30 Uhr ankamen.

Shuttle to the shuttle
"Shuttle to the shuttle"

Zuvor hatten den wir den Tag noch genutzt für einen Schnorchel-Gang am Hausriff und ein paar ruhige Stunden am Strand.

Mit einem Bus der Reiseagentur Rosie Travel ging es zum Flughafen, wo das Einchecken um 19:00 Uhr begann. Dabei erfuhren wir zu unserer Überraschung, daß wir selbst für den Transit durch die USA eine elektronische Einreisegenehmigung brauchen würden. Der Mann am Schalter von Air Pacific war sehr hilfsbereit und gab uns die Web-Adresse ( die allerdings auch in unseren Reiseunterlagen genannt war, wie wir später herausfanden ).

An einem Internet-Terminal mit klebriger Tastatur konnten wir dann nach dem Kauf einer Zugangs-Karte für Fiji $ 10,00 die elektronischen Formulare ausfüllen, um einen Bestätigungscode zu erhalten. Mit diesem eilten wir zurück zum Check-In-Schalter und wurden nun für den Flug nach Los Angeles eingecheckt.

Fiji Christmas Tree
"Fiji Christmas Tree"

Beim Flug über USA gibt es im Prinzip keinen Transit; man muß in jedem Fall einreisen und somit alle notwendigen Einreise-Formalitäten erledigen. Das Gepäck kann auch nicht durchgecheckt werden und man muß bei Ankunft in jedem Fall am Immigration-Officer vorbei, das Gepäclk in Empfang nehmen und dann durch den Zoll. Wenn uns das vorher bewußt gewesen wäre hätten wir wahrscheinlich auf den Rund-um-die-Welt Flug verzichtet und wären wieder über Asien nach Hause geflogen, was viel einfacher ist – und von Fiji aus kein großer Umweg, da diese Insel praktisch fast genau nördlich von Neuseeland liegt.

Um 22:00 Uhr ging’s los und knappe 10 Stunden später waren wir in Los Angeles. Dort mußten wir also unser Gepäck entgegennehmen, “einwandern”, durch den Zoll, das Gepäck an einem Transit-Schalter, der sich inmitten einer Baustelle befand, wieder aufgeben, zu einem anderen Terminal laufen, wo wir uns erst mal ein Not-Frühstück bei Starbucks besorgten, denn es war hier bereits Mittag.

Die Sonne ging unter, als unser Flug nach London Heathrow abfhob. Der Service von Air New Zealand gefiel uns wesentlich besser als der von Air Pacific, der internationalen Fluglinie von Fiji.

Take Off from Los Angeles
"Take Off from Los Angeles"

Es gab mehr und besseres Essen, mehr Getränke, das On-Demand-Entertainment-System von Air New Zealnd mit individuellem Bildschirm für jeden Passagier ist unschlagbar, und zudem hatten wir auch gute Sitze ganz hinten im Flugzeug, da wo der Rumpf schmaler wird, so daß nur noch zwei Sitze an der Fensterseite waren mit viel Beinfreiheit und auch Platz seitlich.

Mit Filmen, Dösen und Essen ging der Flug recht flott vorbei. Dann kam das nervige Warten in London auf unseren einstündigen Weiterflug nach Frankfurt. Die letzte Etappe war dann eine Taxi-Fahrt nach Mommenheim. Trotz Berufsverkehr ging das zügig voran und um 18:00 Uhr waren wir zu Hause -  nach 38 Stunden Reisezeit ! Flux ging’s unter die Dusche und ins Bett, Schlaf war jetzt unsere oberste Priorität.

Freitag, 7. Mai 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 25 (28. November) – Flug nach Fiji


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Heute hieß es Abschied nehmen von Neuseeland – und das an Alex’ Geburtstag !

Shuttle to Matamanoa Island
"Shuttle to Matamanoa Island"

Um 06:00 Uhr an diesem regnerischen Tag hatten wir den Toyota Highlander von Hertz am Flughafen abgegeben und checkten ein für unseren Flug nach Auckland und weiter nach Nadi. Für beide Flüge bekamen wir bequeme Sitze am Notausgang. Nach einem Frühstück am Flughafen flogen wir 1 1/2 Stunden lang nach Auckland, dort mußten wir uns beeilen den Flug nach Nadi zu erwischen, denn wir mußten noch das Terminal wechseln. Dieser dauerte knapp 3 Stunden, wir bekamen einen kleinen Lunch und die Zeit reichte für einen Film im Bord-Entertainment-System, nachdem dieses endlich hochgefahren war und auch keiner den Bildschirm berührt hatte, wie in Durchsagen ständig verlangt wurde ( oh, was für eine sensible Technik in so einem Flugzeug ! ).

People on a boat
"People on a boat"

Fiji empfing uns mit samtweicher warmer Luft und Muschel-Ketten. Der Transfer war gut organisiert: zuerst wurden wir zur Marina gefahren, dort checkten wir ein für den einstündigen Boots-Transfer nach Matamanoa Island, der um 15:15 Uhr starten sollte. Zeit für einen Ananas-Saft und den Kauf eines Kleides für Alex als Geburtstagsgeschenk hatten wir also noch.

Matamanoa Island
"Matamanoa Island"

Mit dem Boot voller Touristen und vielen Einheimischen schipperten wir dann los. Wir stoppten an einer anderen Insel, bevor wir dann unsere Ziel-Insel erreichten. Klares blaues Wasser, grüne Palmen, weißer Sandstrand, das allein sah schon sehr einladend aus, als wir in ein kleineres Boot umstiegen und zum Strand der kleinen Insel mit einem kleinen Berg in der Mitte gebracht wurden.

Dort wurden wir mit Musik, einem freundlichen “Bula!”, einem Drink und einem länglischen “Resort-Briefing” begrüßt.

Fiji Sunset
"Fiji Sunset"

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten ging’s sogleich zum Schwimmen ins warme Meer, in den Pool, mit einem Cocktail auf die Terasse und an die “Westküste” zum Sonnenuntergang anschauen, der einigermaßen spektakulär wurde.

Nach dem reichhaltigen und guten Abendessen, bei dem wir das etwas muffig schmeckende Insel-Wasser mit Fiji-Bier herunterspülten ( von nun an bestellten wir nur noch Wasser in Flaschen ), ging es früh ins Bett, denn wir waren müde und mußten etwas Schlaf nachholen, was leicht fiel, denn hier war es wesentlich ruhiger als im Airport-Hotel in Christchurch.

Samstag, 1. Mai 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 24 (27. November) – Christchurch


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Nach einem Continental Breakfast auf unserem Zimmer verabschiedeten wir uns von Dave und Reywa und dem Hund Emma, was nicht ohne eine längere Unterhaltung in deren Wohnzimmer abging. Dann fuhren wir los Richtung Christchurch, denn heute war unser letzter Tag auf Neuseeland angebrochen und morgen sollte es weiter gehen nach Fiji.

Welcome to Christchurch
"Welcome to Christchurch"

Das Wetter war zunächst bewölkt, wurde dann aber noch recht sonnig, als wir schließlich Christchurch erreichten. Wir parkten das Auto am Botanischen Garten und schlenderten los, um noch ein paar Stunden lang die Stadt zu erkunden, die uns auf Anhieb gut gefiel. Das lag wohl insbesondere an dem gepflegten Botanischen Garten, dem Flüßchen Avon, das sich durch die Stadt schlängelt und auf dem Gondeln verkehren, den historsichen geschmückten Strassenbahnen, die ihre Runden durch die Stadt drehen, dem belebten Cathedral Square, den vielen historsichen Gebäuden, die hier besser in Schuß sind als in Dunedin, und nicht zuletzt an dem warmen und sonnigen Wetter.

Auf dem Cathedral Square war gerade noch Künstlermarkt und so setzten wir uns mit einer Tasse Kaffee von Starbucks flugs in die Sonne und beobachteten das bunten Treiben.

Um die Stadt von oben sehen zu können erklommen wir den Turm der Cathedral für NZ $ 5 Eintrittsgeld und staunten nicht schlecht über die vielen Hochhäuser, die hier gebaut worden waren, eines übrigens mit einem IBM-Logo verziert.

Christchurch
"Christchurch"

Da es mittlerweile früher Abend geworden war steuerten wir zunächst unser Hotel am Flughafen an, packten unsere Sachen zusammen und erkundeten kurz, wo wir am nächsten Morgen in aller Frühe unser Auto abgeben mußten.

Gegen 19:30 Uhr fuhren wir dann nochmals in die Stadt, aßen ein leckeres Irish Stew in einem irischen Pub, spazierten noch ein wenig durch die Straßen von Christchurch, tankten das Auto voll und gingen dann früh zu Bett, denn wir hatten für 05:00 Uhr den Wecker gestellt. Einziger Wehmutstropen war, daß wir kein Lokal mehr fanden, wo es Pavlowa gab.

Freitag, 16. April 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 23 (26. November) – Moeraki


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Wir frühstückten im Excelsior-Cafe in der Princess Street – noch einmal Pancakes und Porridge. Dann kauften wir uns im Visitor Center Tickets für die Albatros-Kolonie auf der Otago-Halbinsel und fuhren bei sehr stürmischem aber sonnigen Wetter dorthin, nachdem wir für mich noch eine neue Sonnenbrille gekauft hatten, da die alte dem Sturm und einem vorbeifahrenden Auto endgültig zum Opfer gefallen war.

An Albatross Egg
"An Albatross Egg"

Bei der geführten Tour durch die einzige auf der Welt befindlichen Albatros-Kolonie, die sich auf Festland befindet ( wenn man Neuseeland als solches bezeichnen will ), konnten wir viel über die interessanten und riesigen Vögel lernen und drei beim Brüten sehen sowie einen beim Fliegen an der stürmischen Steilküste. Mit mehr als 3 Meter Spannweite können diese Vögel bis zu 120 km/h schnell fliegen, ohne dabei viel mit dem Flügel zu schlagen, wozu sie anatomisch auch nicht in der Lage sind, und 500-1000 km am Tag zurücklegen. Die Aufzucht der Jungen auf dem Festland dauert ein Jahr. Nachdem diese dann selbst das Fliegen erlernt haben sind sie mitunder für Jahre auf den Ozeanen unterwegs und umkreisen dabei die Antarktis.

Moeraki Boulder
"Moeraki Boulder"

So weit wollten wir an diesem Tag nicht mehr fahren, nur noch bis zu den Moeraki Boulders. Unterwegs bei einem Gartencenter tranken wir Limo und aßen Quiches, dabei bekamen wir einen Tip für einen “scenic bypass” der Highway 1, den wir dann auch abfuhren und dabei durch eine herrliche Küstenlandschaft kamen mit einer kleinen Bahnlinie entlang der “Coast Road”, auf der eine kleine Diesel-Log gen Norden fuhr.

In Karitane machten wir einen Spaziergang zu einer Landzunge über einen “Heritage Trail” und entdeckten einen wunderschönen Strand. Am frühen Abend erreichten wir dann die Moeraki Boulders, die vor Urzeiten wahrscheinlich ähnlich wie Perlen im Meer entstanden sind, durch Erdhebungen dann an Land gelangten und nun in Sandhügeln darauf warten von der Erosion freigelegt zu werden und an den Strand zu kullern, was viele bereits geschafft haben. Die Sonne stand tief und es war Ebbe, also ideale Bedingungen um sich die kugelrunden Steine anzusehen.

Moeraki
"Moeraki"

Sodann fuhren wir in den winzigen und malerischen Ort Moeraki wenige Kilometer weiter südlich. Die Motels waren ausgebucht, zumal gerade eine größere Gruppe Motorradfahrer in den Ort eingefallen war, aber im B&B von Dave und Reywa Brown entdeckten wir den “Jarrah-Room” und fanden somit noch eine Übernachtungsmöglichkeit. Dave wollte allerdings Bargeld sehen und den geforderten Betrag von NZ $ 100 hatten wir gerade noch so einstecken. Das Abendessen in der urigen Moeraki-Taverne mußten wir dann mit Karte bezahlen und ließen uns dann beim Ausblick auf die Bucht Seafood und Bier schmecken, während die Sonne allmählich hinter dem Festland versank.

Sonntag, 11. April 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 22 (25. November) – Dunedin


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Allzu oft verbindet man mit Namen eine ganz bestimmte Vorstellung. So ging es uns auch mit Dunedin !

Old Railway Station in Dunedin
"Old Railway Station in Dunedin"

Diese größere Stadt an der Ostküste der Südinsel war heute unser Ziel und so fuhren wir nach einem Frühstück im Pop-Inn-Cafe ohne größere Stops und bei schönem Wetter u.a. durch die Orte Clinton und Gore und ließen das Örtchen Alexandra links liegen, da es ein zu weiter Umweg gewesen wäre und lediglich die Namensübereinstimmung mit meiner Frau diesen Umweg dann doch nicht rechtfertigte.

Für Dunedin hatten wir bereits eine Unterkunft, die uns die Besitzerin des Motels in Te Anau vermittelt hatte: das recht neue Palm Motel ganz in der Nähe der Speights Brewery, das wir auch auf Anhieb fanden. Leider zog sich der Himmel am Nachmittag zu und es begann zu regnen, so daß es ein recht nasser Stadtrundgang wurde. Nachdem wir die Kirche, das Octagon, den Bahnhof, die Einkaufsmeile und erschreckend viele leerstehende und heruntergekommene Häuser gesehen hatten verzogen wir uns für gut 3 Stunden in unser Motelzimmer in der Hoffnung, daß der Regen bis zum Dinner vorüber sein würde. Als es tatsächlich ein bischen heller wurde stiefelten wir erneut los um in Speights Brewery gemütlich ein Bierchen zu zischen.

Dunedin Night Life at Octagon
"Dunedin Night Life at Octagon"

Einen Tisch fürs Dinner bekamen wir dort leider nicht und die Wartezeit von 45 Minuten war uns zu lang, weswegen wir nochmal Richtung Innenstadt marschierten und am Octagon dann ein Restaurant fanden, wo Rind- und Lammfleisch auf heißem Stein serviert wurde, was sehr lecker war.

Eigentlich hatten wir uns Dunedin mehr als irisch geprägten Ort mit hübschen Plätzen und Bauwerken vorgestellt. Aber gerade die alten Gebäude, zum Teil ehemalige Hotels, waren gänzlich ihrem Verfall überlassen. Von daher – und wahrscheinlich auch des Wetters wegen – waren wir von dieser Stadt nicht so begesitert Alex hatte Internet-Bilder der Uni in Erinnerung, die sie eigentlich für diese Stadt begeistert hatte, aber unsere nun gemachte Erfahrung hatte diese Begeisterung doch etwas gedämpft.

Montag, 5. April 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 21 (24. November) – Milford Sound


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Gefrühstückt wurde im Pop-Inn-Cafe, wo man nicht nur Filter-Kaffee und einen guten Ausblick auf den Lake Te Anau bekommt, sondern preisgünstig kleinere Portionen frühstücken kann. Während wir noch Toast und Eier kauten trafen die ersten Busse voller Japaner auf dem Weg zum Milford Sound ein.

Busy Kea
"Busy Kea"

Zu diesem machten wir uns dann auch gleich auf den Weg. Das Wetter war erstaunlich gut, mit vielen sonnigen Momenten. So hatten wir auch einen tollen Ausblick auf schneebedeckte Berge, als wir unseren ersten Stop an einem Lookout (Aussichtspunkt) einlegten. Und waren sogleich von Keas umringt, die neugierig auf uns und das Auto zuhüpften und sich mit letzterem besonders intensiv beschäftigten auf der Suche nach Teilen wir Scheibenwischer oder Waschdüsen, die sich eventuell abmontieren ließen.

Auch am zweiten und dritten Halt noch vor dem Homer-Tunnel hatten wir auseichend Gelegenheit diese neugierigen Alpen-Clowns zu beobachten, die vor nichts Angst zu haben scheinen.

Am Milford Sound angekommen genossen wir zunächst einmal den Ausblick. Anders als bei meinem Besuch hier vor 9 Jahren war der Mitre Peak und die umliegenden Berge nicht von Wolken verhüllt und gut zu erkennen.

Welcome to Milford Sound
"Welcome to Milford Sound"

Wir kauften dann Tickets für eine zweieinhalbstündige “Nature Cruise” auf der Milford Wanderer, liefen zum Boots-Terminal und verzehrten dort erstmal unsere mitgebrachten Sandwiches.

Um 12:30 Uhr starteten wir dann in den Sound, der eigentlich ein Fjord ist, gegraben von den Gletschern von 20 Eiszeiten, oder dem Gott Tu-Te-Raki-Whanoa, wenn man den Maori-Legenden glauben will.

Es hatte sich etwas zugezogen, regnete aber kaum. Wie vom Bootsführer eines anderen kleineren Bootes versprochen, der sich während unseres Lunches zu uns gesellt hatte, klarte es gegen Nachmittag durch die zunehmenden Westwinde immer mehr auf. An steilen Wänden und zahlreichen Wasserfällen vorbei ging es hinaus in Tasmanische Meer, wo uns etwas mehr Wellen, aber dennoch ein verhältnismäßig ruhiger Seegang erwarteten, und blauer Himmel mit Sonnenschein. Wir konnten kleine Pinguine beobachten, eine Art, die nur hier in den Fjorden vorkommt, und auf dem Weg zurück Seehunde, die träge auf einem Felsen lagen.

Back To Milford Sound
"Back To Milford Sound"

Wieder ging es an steilen, bis zu 1.500 m hohen Felswänden vorbei, aus denen Wasserfälle hernieder stürtzten. Mit den schneebedeckten Bergen und der üppigen Vegetation ein atemberaubender Anblick ! Manchmal steuerte die Milford Wanderer, ein kleines blaues Boot mit Segelmast, so direkt an die Fälle heran, daß wir die Gischt zu spüren bekamen.

An Stanford- und Bowen-Fall vorbei, zwei der vier permanenten Wasserfälle im Milford Sound, kehrten wir um 15:00 Uhr zum Terminal zurück.

Wir erkletterten noch einen Lookout und wanderten 20 Minuten über einen anderen Rundweg an der Bucht entlang. Bei nunmehr fast blauem Himmel bot sich uns der Fjord in seiner ganzen Pracht dar. Wir blickten hinüber zu den Bowen Falls, die man direkt nicht mehr erreichen kann, weil der Trail dorthin wegen geologischer Instabilität gesperrt wurde. Der Mitre Peak ragte zu unserer Linken auf, weitere hinten noch höhere Berge mit Schnee oben drauf.

In the spray of Stanford Falls
"In the spray of Stanford Falls"

Nach einer Limo und Chips im Visitor Center traten wir die Rückfahrt an, stoppten noch einmal bei “The Chasm”, wo wir auch nochmal eine Kea-Begegnung hatten, spazierten zu den tosenden Wassern und fuhren dann weiter nach Te Anau mit ein paar weiteren Stopps, bei denen aber keine Keas mehr zu sehen waren.

In Te Anau steuerten wir sogliech “Mings Garden” an, ein chinesiches Restaurant, das uns gestern von einer Passantin empfohlen worden war. Das Essen dort war recht gut, vor allem aber der Service deutlich besser als gestern im “Settlers” Steakhouse. Nach Ente mit Tofu und heißer Seafood-Platte und Fried Chocolate zum Desert beendeten wir diesen großartigen Tag – mit Sicherheit ein Höhepunkt unserer Neuseeland-Reise.

Samstag, 20. März 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 20 (23. November) – Te Anau


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Leider mußten wir uns heute von dem sehr schönen Ort Wanaka verabschieden. Jeder Urlaub geht irgendwann mal zu Ende und für den 28.11. war nun mal der Rückflug nach Auckland und Weiterflug nach Fiji vorgesehen. Aber wir hatten noch genügend Zeit um uns den Milford Sound, Dunedin und Christchurch anzusehen.

Cardrona Hotel
"Cardrona Hotel"

Wir frühstückten in einem Cafe und gingen noch etwas einkaufen, bevor wir uns auf den Weg ins Fjordland machten. Nach einem Stop beim historischen Cardrona Hotel erreichten wir bald eine Anhöhe, von der wir einen guten Ausblick auf den Lake Wakatipu und Queenstown hatten. Die Fahrt führte dann hinab zum See und eine ganze Weile an diesem entlang, bis wir Queenstown erreichten.

Dort legten wir einen längeren Stop ein, um uns die Stadt anzusehen, die wie Wanaka herrlich an einem See und in einer Berglandschaft liegt, aber größer und etwas hektischer ist. Mit der Gondel fuhren wir zunächst auf den nahe gelegenen Aussichtsberg, der vor allem zum Tandem-Paragliding und Bungy-Springen genutzt wird, aber eben auch eine herrliche Aussicht hinunter auf die Stadt, den gewaltigen See und die Berge bietet.

Da das Wetter wieder prima war verweilten wir eine ganze Weile hier auf der Höhe und verspeisten ein paar Sandwiches und sahen einer mutigen Frau beim Bungy-Springen zu, die mit einem gewaltigen Schrei in die Tiefe stürzte – und das gleiche kurze Zeit später gleich nochmal wiederholte.

View down to Queenstown
"View down to Queenstown" by axel_magard.

Zurück in Downtown schlenderten wir durch die Strassen, an der Waterfront entlang und hinüber zur Halbinsel, auf dem sich die “Queenstown Gardens” befinden mit mächtigen Bäumen und jungen Leuten, die begeistert Frisbee spielten, und einigen Gedenksteinen von Bergsteigern, die unter anderem am Mount Everest ums Leben gekommen sind. Wir beobachteten das historsiche Dampfschiff, die TSS Earnslaw, auch “Lady Of The Lake” genannt, während wir schließlich in die Stadt zurück schlenderten, um bei Starbucks noch einen Kaffee zu trinken.

Dann war es an der Zeit weiter zu fahren und am Nachmittag führte uns die Highway 6 weiter nach Süden, bis wir dann nach Westen abbogen, um nach Te Anau zu gelangen. Mit 27° C war es dort erstaunlich warm. Ein Spaziergang führte uns durch den Ort, der uns als Station für den morgigen Tagesausflug zum Milford Sound dienen sollte, und ins dortige Steakhouse, in dem Essen und Service aber nicht so besonders waren.

Freitag, 12. März 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 19 (22. November) – Mount Aspring Nationalpark


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Das Wetter war tatsächlich prima und wir buchten unsere “Chalet Unit” für eine zweite Nacht. Nach einem kleinen Frühstück in dem “Tango’s Cafe”, bestehend aus Toast, Jam, Kaffee und Orangensaft, machten wir uns auf zur 50 km langen

Driving into Mount Aspring Nationalpark
"Driving into Mount Aspring Nationalpark"

Fahrt zum Rob Roy Valley Track, der uns sowohl von der Touristeninfo als auch von den Motel-Besitzern wärmstens empfohlen worden war.

Die letzten 30 km waren Schotterstrasse und wir mußten mindestens 9 Kuh-Gatter und gut ein halbes Dutzend Furten passieren. Die Fahrt führte durch ein breites Tal mit saftigen Weiden, auf denen es sich Rinder und Schafe gut gehen ließen, mit einem klaren, türkisfarbenen Fluß, über dem oft weiße Vögel kreisten, auf schneebedeckte Berge zu und in den Mount Aspring Nationalpark hinein.

Der Rob Roy Glacier Track führte uns dann zwei Stunden lang leicht ansteigend in eine noch phantastischere Landschaft. Zunächst ging es über eine Hängebrücke, dann oberhalb eines tosenden Flusses durch Wald. Schneebedeckte Gipfel kamen in Sicht und ein immens hoher Wasserfall. Wir konnten immer mehr vom Rob Roy Gletscher sehen und bald hatten wir den Aussichtspunkt oberhalb der Baumgrenze auf 770 m erreicht.

Glacier and Falls
"Glacier and Falls"

Der Gletscher mit seiner dramatisch wirkenden Abbruchkante lag in seiner gesamten Breite nun direkt vor uns. Ganz anders als der unten herum durch Schutt und Geröll angegraute Franz-Josef-Gletscher lag dieser hier weiß und blau schimmernd in der gleißenden Sonne vor uns und wir wurden mehr als entschädigt für den gestrigen Regentag.

Wir verbrachten eineinhalb Stunden hier oben, vesperten aus unseren Rucksäcken und beobachteten fasziniert die donnernden Eisabbrüche, die ständig zu sehen waren. Alex beschloß sofort Glaziologe zu werden. Um 14:00 Uhr wurde es ruhiger im Gletscher und wir traten den Rückweg und die abenteuerliche Rückfahrt an.

Ice Fall at Rob Roy Glacier
"Ice Fall at Rob Roy Glacier"

Zurück in Wanaka versorgten wir uns mit Bananenmilch und Eis-Chai-Tee und ließen uns noch für eine Weile am Kies-Strand nieder. Wanaka, direkt am See gelegen mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund und zahlreichen Bars und Cafes ist eine angenehme Alternative zu Queenstown – aber eben kleiner, ruhiger, gemütlicher, weniger überlaufen.

Samstag, 6. März 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 18 (21. November) – Wanaka


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Das Wetter war leider so wie vorausgesagt: es regnete und die Berge waren wolkenverhangen. Das sollte einen hier in diesem Teil Neuseelands nicht überraschen. Die von Westen kommende  feuchte Luft bleibt hier an den hohen Bergen hängen, weswegen es an den meisten Tagen regnet. Den Franz Josef Gletscher in der Sonne zu sehen ist daher ein Glücksfall, der mir wenigstens vor 9 Jahren passierte.

Franz Josef Glacier
"Franz Josef Glacier" by axel_magard.

Nach einem Frühstück in der Bar, die wir gestern schon fürs Abendessen aufgesucht hatten, entschlossen wir uns wenigstens zu dem eineinhalbstündingen Spaziergang vom Parkplatz zum Gletscher. Bereits nach 10 Minuten hatten wir einen Ausichtspunkt erreicht, von dem aus man gut die Ausläufer des Franz Josef Gletschers sehen konnte, der aber wegen des vielen Gerölls im unteren Bereich nicht sehr ansehnlich erscheint; mehr grau aus weiß, das ganze graue Bild noch verstärkt durch die graue Wolkendecke.

Trozzdem es leicht regnete setzten wir unsere kleine Wanderung fort, die nun durch ein steiniges Flussbett führte, in dem sich wenig Wasser und viel Geröll befand und somit problemlos durchschritten werden konnte. Nach weniger als einer halben Stunde hatten wir dann die Absperrungen am Fusse des Gletschers erreicht, die man ohne Gletscher-Guide nicht passieren darf und sollte. Von hier starten dann die zahllosen geführten Gletschertouren – auch bei schlechtem Wetter. Wir schauten den Gruppen und einem vorbeischauenden Kea ein Weilchen zu, bevor wir den Rückweg zum Auto antraten, was auch gut war, denn der Regen wurde stärker und ich hatte meine Regenhose im Auto gelassen.

Wanaka
"Wanaka" by axel_magard.

Da die Vorhersage für den ganzen Tag schlechtes Wetter gemeldet hatte, machten wir uns nach dieser kurzen Gletscherbesichtigung auf den Weg Richtung Queenstown. Auf der Fahrt entlang der Küste auf dem Highway 6 regnete es mitunter sehr stark und von den “Southern Alps” konnten wir daher leider nicht viel sehen. In dem Ort Haast, wo wir eigentlich übernachten wollten, machten wir lediglich eine kurze Mittagsrast, denn es war erst gegen 14:00 Uhr und der Ort nicht sehr einladend: außer Regen nix los.

Als wir dann die Seen Lake Wanaka und Lake Hawea erreichten wurde das Wetter deutlich besser und die Luft wärmer. In dem sehr schönen Örtchen Wanaka beendeten wir dann für heute unserer Reise und quartierten uns in einem netten Motel names Archway Motel ein. Unser Zimmer verfügte sogar über einen netten, kleinen, elektrischen Kamin.

Der Ort gefiel uns auf Anhieb prima  - wunderschön gelegen am Lake Wanaka mit den schneebedeckten Bergen des Mt. Aspring Nationalpark im Hintergrund - und da für den nächsten Tag tolles Wetter angesagt war beschlossen wir hier eine Wanderung zu machen und eventuell noch eine weitere Nacht zu bleiben. Abendessen gab’s in einem "Old Speights” Pub mit Blick auf den See und gutem goldbraunen Bier.

Montag, 1. März 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 17 (20. November) – Franz Josef Gletscher


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Gefrühstückt wurde in Murchison, da das Cafe in der Alpine Lodge in St. Arnaud zwar schon geöffnet, den Herd aber noch nicht angeheizt hatte,

Pancake Rocks
"Pancake Rocks"

als wir morgens nach unserem Aufbruch dort vorbeikamen. Fünf Pancakes für jeden mit Sirup und Schlagsahne, das gab dicke Backen und einen vollen Magen – und die Sehnsucht nach etwas Herzhaftem am späten Nachmittag.

Weiter folgten wir dem Buller River, dessen Ursprung wir gestern kennengelernt hatten, vorbei an der Buller Gorge Swingbridge und dem Kilkenny Outlook nach Westport, wo wir nach Süden abbogen, weiter der Highway 6 folgend. Um 13:00 Uhr hatten wir die Pancake Rocks bei Punakaiki erreicht. Das schöne Wetter war einem bewölkten Himmel gewichen. Es ging kaum ein Wind und obwohl Flut war machten die “Blowholes” ihrem Namen keine Ehre.

Franz Josef Glacier Village
"Franz Josef Glacier Village" by axel_magard.

Dennoch waren die aus Lagen von Mudstone und Limestone gebildeten “Pfannkuchen-Felsen” interessant anzuschauen.

Das Wolkenwetter verwandelte sich in Regen, während wir weiter nach Süden fuhren. Gegen 18:00 Uhr hatten wir dann den Ort Franz Josef Glacier erreicht und buchten für NZ $ 160 ein Zimmer im “58 On Cron Motel”: neu, geräumig und sauber, also für den hiesigen Ort fast schon ein Schnäppchen.

Am Abend nach dem Abendessen in Old Speights Landing klarte es kurzfristig etwas auf und wir konnten einen Blick auf schneebedeckte Berge werfen.

Sonntag, 28. Februar 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 16 (19. November) – Rund um den Lake Rotoiti


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Für heute hatten wir uns eine Lake-Rotoiti-Umrundung vorgenommen, die etwa 6.5 – 7 Stunden in Anspruch nehmen sollte; zu Fuß natürlich, eine Strasse gibt es dort nicht.

Lake Rotoito - On our way to the lake head
"Lake Rotoito - On our way to the lake head"

Daher frühstückten wir in der Lodge, wo wir uns am Abend zuvor ein Continental Breakfast besorgt hatten. Um 09:00 Uhr, wie geplant, begannen wir unsere Wanderung an der Kerr Bay.

Drei Stunden folgten wir dem Lakehead Trail und genossen immer wieder die Ruhe und Einsamkeit an diesem entlegenen Ort. Nur wenige Wanderer taten es uns gleich oder kamen uns von der Lakehead Hut entgegen.

Um 12:00 Uhr hatten wir dann tatsächlich das andere Ende des Sees erreicht und standen bald vor der Lakehead-Hütte.

Travers River
"Travers River"

Jetzt hieß es entscheiden: ein 3-stündiger Umweg über die Travers-Hängebrücke oder die Druchquerung des gleichnamigen Flusses. Wir entschieden uns für die zweite Option und hatten wohlweislich unsere leichten Kunststoff-Sandalen eingepackt, die uns in dem steinigen Flussbett gute Dienste leisteten. Trotzdem brauchten wir drei Anläufe, bis wir die geeignete Furt gefunden hatten, ohne bis zum Po im Wasser waten zu müssen.

Whisky Falls
"Whisky Falls"

Bei herrlichem Sonnenschien machten wir dann erstmal eine Lunch-Pause und genossen die herrliche und ruhige Berglandschaft in diesem breiten Flusstal. Auf dem Rückweg dann trafen wir keinen einzigen Wanderer mehr. Zunächst ging es vorbei an der Coldwater-Hütte, dann weiter zu den Whisky Falls, den See diesmal zur Rechten. Am Ende der Wanderung folgte ein leichter Anstieg in Richtung Mount Robert. Wir trafen auf die Mount Robert Road und wandten uns nun wieder nach rechts und folgten dieser bis zurück zum See und zur West Bay. Wir überquerten den Buller River, wanderten vorbei an der Rotoiti-Lodge und dem Visitor Center zu unserer Lodge, wo wir ziemlich genau um 18:00 Uhr mit schmerzenden Füßen anlangten. Eine ordentliche Wanderung also !

Um 19:30 Uhr ging es nochmals in die Alpine Lodge zum Abendessen und wir wurden von der gebürtigen Kitzbühlerin dort herzlichst empfangen. Zum Abendessen gab’s Lammkeule für mich und Beef-Burger für Alex, beides köstlich, und genug Appetit war natürlich vorhanden nach der langen Tageswanderung.

Samstag, 27. Februar 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 15 (18. November) – Lake Rotoiti


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Zum Frühstück fuhren wir nach dem Auschecken noch einmal zum Park-Cafe. Nach Omelette und French Toast steuerte ich unseren Toyota Highlander zurück nach Motueka. Wie vom Besitzer der Marahau Lodge empfohlen bogen wir dort hinter der Caltex-Tankstelle rechts ab und fuhren durch ein hübsches Tal nach Kahatu, wo wir auf die Highway 6 trafen. Ein Stück nach links, dann fanden wir die Strasse nach St. Arnaud, das wir bald erreicht hatten.

Our accommodation in St. Arnaud
"Our accommodation in St. Arnaud"

Wie schon auf der Fahrt vorgestern von Picton nach Marahau sahen wir auch hier, vor allem im Motueka Valley, viel Ginster blühen und auch viele gerodete Waldflächen. Der gelb blühende Ginster mag schön aussehen, aber er gehört nicht hier her nach Neuseeland und breitet sich aus wie die Pest, vor allem auf gerodeten Flächen, die zwar wieder aufgeforstet werden, die kleinen Bäume aber haben kaum eine Chance gegen den schnell wachsenden Stechginster.

St. Arnaud: ein paar Häuser, ein Shop mit Tankstelle, zwei Lodges, ein Visitor Center – das ist alles ! In letzterem – dem Nelson Lake National Park Visitor Center – besorgten wir uns Wandervorschläge und noch vor 12:00 Uhr hatten wir ein schönes Blockhaus-Appartement in den Nelson Lake Motels gemietet für zwei Nächte.

Wir kauften Proviant ein und spazierten zum See und umwanderten die Halbinsel. Wie schon im Abel Tasman Nationalpark sahen wir überall Opossum- oder Marder-Fallen. Auch diese Tiere gehören hier nicht hin und bedrohen vor allem die einheimische Vogelwelt.

Axel and Alex at Lake Rotoiti
"Axel and Alex at Lake Rotoiti"

Viele Vögel hier, der Kiwi ist das bekannteste Beispiel, können nicht fliegen und sind somit von den vierbeinigen Eindringlingen bedroht. Wir wir gerade gestern in dem tollen ZDF Filmbeitrag “Neuseeland – Traumland zwischen den Kontinenten” aus der Reihe “Faszination Erde” gelernt haben, hatte man Opossums aus Australien eingeführt zur Pelztierzucht und Marder, um Kanninchen loszuwerden, die man zuvor einschleppte. Ein Beispiel leider, wie ökonomische Interessen oder die Bemühungen des Menschen, korrigierend in die Abläufe der Natur einzugreifen, sich verheerend auswriken können.

Als wir die Halbinsel umrundet hatten ließen wir uns in der warmen Sonne nieder und ließen die Seele baumeln, während außer dem Plätschern des Sees und Vogelgezwitscher nichts zu hören war. Dann wanderten wir noch etwas weiter über den Moraine Walk und über den Black Hill, der uns keinen Ausblick auf den See, aber zumindest auf St. Arnaud bot. Zurück ging’s über Kerr Bay und den “Bush Walk” ( Black Valley Walk entlang des gleichnamigen Flusses ) zu unserem Motel.

Für Abendessen gab’s eigentlich nur eine Alternative, die sich aber als recht gut herausstellte: die Alpine Lodge, gut geführt von einem Ehepaar aus Österreich, mit nettem Service und gutem Essen.

Sonntag, 21. Februar 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 14 (17. November) – Abel Tasman Nationalpark, Coast Track


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Da wir heute bereits um 9:00 Uhr mit dem Wassertaxi los wollten, bestellten wir uns ein Continental Breakfast aufs Zimmer.

Broken Rock in Abel Tasman Nationalpark
"Broken Rock in Abel Tasman Nationalpark"

Pünktlich um 08:50 Uhr standen wir dann für den Transport per Boot zur Bark Bay bereit, bei herrlichstem Sonnenwetter. Zuerst hieß es Einsteigen, dann ging es per Traktor und Anhänger zum Wasser und schließlich ins Wasser. Das Boot war gut ausgebucht und der Bootsführer Paul zeigte uns auf dem Weg zur Bay noch ein paar Sehenswürdigkeiten, so z.B. einen fast runden Felsen im Meer, der genau in der Mitte auseinandergebrochen war, eine kleine Kolonie brütender Kormorane und Seelöwen, die auf einer kleinen Felsinsel faul in der Sonne dösten.

In der Bark Bay fuhr Paul das Boot auf den Strand und so erreichten wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Immer an der Küste entlang folgten wir dem Coastal Walk zurück nach Marahau, vorbei an Buchten wie der Sandfly Bay. Bei der Torrent und Anchorage Bay konnten wir leider die Abkürzung durch das Watt noch nicht nutzen, da das Wasser noch zu hoch stand.

Watertaxi at Bark Bay
"Watertaxi at Bark Bay"

Den Zeitpunkt des Wasser-Tiefststamdes muß man sehr genau abpassen, und auch dann muß man wohl stellenweise noch die Schuhe ausziehen. Der Weg drum herum durch urtümliche Vegetation, aus der heraus man immer wieder herrliche Blicke auf die Bays und das Meer hatte, ist aber einfach wundervoll, besonders wenn die Sonne scheint wie an diesem Tag.

An der Anchorage Bay wählten wir einen falschen Abzweig ( obwohl uns Paul ausdrücklich davor gewarnt hatte ) und so gelangten wir hinunter in die Bucht und mußten an anderer Stelle wieder zum Costal Track aufsteigen,

Abel Tasman National Park
"Abel Tasman National Park"

wodruch sich unsere Wanderung um eine Stunde verlängerte. Oben wieder angekommen belehrte uns ein Wegweiser, daß es immer noch 12 km bis nach Marahau waren.

Aber auch diese schafften wir natürlich noch relativ problemlos und der weitere Weg verschaffte uns immer wieder weitere herrliche Ausblicke auf einsame Buchten und das blaue, sehr ruhige Meer.

Gegen 17:45 Uhr saßen wir dann etwas müde, aber sehr zufrieden im Park Cafe, wo wir uns zum Abendessen Lamm mit Gemüse bestellten und neuseeländisches Bier tranken.

Sonntag, 14. Februar 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 13 (16. November) – Abel Tasman Nationalpark


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Nach einem Continental Breakfast in der Admiral Lodge brachen wir auf zur Erkundung der Südinsel von Neuseeland.

Marlborough Sound
"Marlborough Sound"

Wir wählten den scenic Queen Charlotte Drive nach Havelock für unsere Fahrt zum Abel Tasman Nationalpark und hatten sogleich einen herrlichen Ausblick auf Picton und den Marlborough Sound und sahen einer Interislander-Fähre beim Anlegen zu.

Weiter ging es – mit weiteren Stops – nach Havelock und weiter auf der Highway 6 nach Nelson, wo wir erst mal durch die Stadt bummelten, Info-Material beim Visitor Center einsteckten und Crepes und Sandwiches zum Lunch aßen ( das Cafe gleich beim Visitor-Center ist wirklich empfehlenswert !).

Nach Marahau, einem 100-Seelen-Ort direkt am Nationalpark gelegen, war es dann nur noch eine Stunde zu fahren. Unterkünfte waren rar und teuer, so mieteten wir uns für NZ $ 165 pro Nacht für zwei Nächte recht komfortabel ein Chalet in der Marahau Lodge mit Terasse nach Süden, die wir dann auch sogleich zum Sonnen nutzten, da es hier angenehm warm war.

Marlborough Sound Green-lip Mussels
"Marlborough Sound Green-lip Mussels"

Der freundliche Herr an der Rezeption buchte uns auch gleich das Wassertaxi zur Bark Bay für unsere für morgen geplante Wanderung über den Coast Track und einen Tisch im “Hooked” Restaurant fürs Abendessen.

Nach einem Strandspaziergang am Nachmittag am zu diesem Zeitpunkt breiten Strand, denn es war Ebbe, war Wäsche-Waschen angesagt und Alex stopfte einen Teil unserer Wäsche in eine der sehr amerikanischen Waschmaschinen, mit denen man allensfalls handwarm waschen kann. Das Abendessen im “Hooked” war extrem gut, vor allem die Marlborough Sound Grünlippen-Muscheln, die in einem pikanten Sud serviert wurden und allein optisch schon eine Wucht waren.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 12 (15. November) – Picton


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Heute war nun endgültig der Tag gekommen, an dem wir uns von der neuseeländischen Nordinsel verabschieden würden. Nach einem eher kleinen Frühstück im B&B Matahari packten wir unsere Sachen für die Überfahrt zusammen ( d.h. auch die Wanderschuhe und was sonst so im Auto herumlag mußten nun wieder in die Reisetasche ), verabschiedeten uns von den Besitzern des B&B-Hauses und fuhren zunächst nach Lower Hut Valley um zu tanken und noch ein Stündchen zu verbummeln. Danach ging es zur Fähre, wo wir das Auto parkten, den Schlüssel bei Hertz abgaben und unser Gepäck für die Überfahrt eincheckten.

Interislander Ferry arriving at Picton
"Interislander Ferry arriving at Picton"

Gegen 13:30 Uhr saßen wir auf der Fähre an einem warmen Fensterplatz, wo ich allerdings nicht lange sitzen blieb, denn ich mußte immer wieder die beiden Decks erkunden und die Aussicht während der Überfahrt genießen, während Alex vor sich hin dößte.

Pünktlich um 17:15 Uhr legte die Fähre in Picton an und nachdem ich endlich unser neues Auto  - einen Toyota Highlander, ziemlich verkratzt – auf dem Parkplatz beim Fähr-Terminal gefunden hatte, suchten wir uns eine Unterkunft in Picton, denn der Tag war schon weit fortgeschritten und der kleine Ort am Queen Charlotte Sound machte einen sympathischen und gemütlichen Eindruck, der sich noch verstärkte, als am Abend die tiefstehende Sonne den Ort und die Bucht mit den vielen bunten Booten und bewaldeten Hügeln im Hintergrund in ein warmes, freundliches Licht tauchte. Wir entschieden uns für die Admirals Lodge zu NZ $ 115 inklusive Frühstück.

Picton and Queen Charlotte Sound
"Picton and Queen Charlotte Sound"

Nachdem wir unsere Taschen auf das Zimmer gebracht hatten machten wir uns bei noch schönem Wetter auf die Suche nach einem Lokal fürs Abendessen. Bald wurden wir fündig und so gab es dann Lamm und Seafood Chowder.

Dienstag, 9. Februar 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 11 (14. November) – Wellington


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Wenn mir vorgestern jemand gesagt hätte, daß ich heute in einem Ort names Upper Hutt Valley abends in einer Karaoke-Bar ein Fußballspiel Neuseeland gegen Bahrain anschauen würde, hätte ich wahrscheinlich mit einem aufrichtigen “Häh?” geantwortet. Dennoch ist es so gekommen aufgrund der Umstände, die Alex gestern schon beschrieben hat.

Cable Car to Botanical Garden in Wellington
"Cable Car to Botanical Garden in Wellington"

Morgens beim Frühstück in der Küche des B&B Matahari hatte ich zunächst mal bei Hertz angerufen und meinen Unfall gebeichtet. Dann fuhren wir zum Hertz-Büro nach Wellington Downtown, wo ich einen Unfallbericht ausfüllte. Das Auto wurde als fahrtauglich befunden (“no mechanical damage”, wie die asiatische Hertz-Mitarbeiterin feststellte ), und so sollten wir es bis zum nächsten Tag behalten und wie geplant am Fähr-Terminal abgeben vor unserer Überfahrt zur Südinsel.

Dann lotste Alex mich in den Stadtteil Kelbum, wo wir an der Uni parkten. Wir durchstreiften ausgiebig den Botanischen Garten, der sehr abwechslungsreich und gut gepflegt war und zudem eine schöne Aussicht auf Wellington bot, die aber zunehmend durch die in die Höhe wachsenden Hochhäuser behindert wird. Wir sahen einer Mannschaft beim Cricket-Training zu und genehmigten uns Sandwiches zum Lunch im Rosengarten.

Mit der Cable Car fuhren wir dann hinunter zum Lambton Quay und wanderten zum Parlament und weiter zur putzigen St. Paul’s Church, die komplett aus Holz gebaut sich eingezwängt zwischen Hochhäusern behauptet.

Old St. Paul's Church in Wellington
"Old St. Paul's Church in Wellington"

Weiter ging es an der Waterfront entlang und zum Visitor Center, wo wir Tickets für die Fähre kauften. Die 10:20-Uhr-Passage war ausgebucht, wahrscheinlich für all die Fußballfans von der Südinsel, so daß wir Tickets für 14:05 Uhr kauften.

Nach dem Kauf eines Merino-Shirts für Alex und einem Kaffee bei Starbucks ging’s zurück zum Lambton Quay und mit der Cable Car hinauf zur Mittelstation am Kelbum Park, von wo aus es nicht mehr weit bis zum Auto war.

Nach der Rückfahrt zum Upper Hutt Valley landeten wir in einem indischen Restaurant zum Abendessen und dann in besagter Karaoke-Bar.

Sonntag, 31. Januar 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 10 (13. November) – Fahrt nach Wellington


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Der Tag begann besser als er aufhörte !

Dawson Falls
"Dawson Falls"

Nach einem kleinen Frühstück im gleichen Cafe in Inglewood, in dem wir gestern gefrühstückt hatten, fuhren wir erneut zum Mt. Egmont, um noch eine kleine Wanderung zu unternehmen, bevor es Richtung Wellington gehen sollte. Am Visitor Center Dawson Falls stellten wir das Auto ab und wanderten zunächst zu dem besagten Wasserfall. Nach ca. 1,5 Stunden kamen wir wieder am Visitor-Center an und da das Wetter immer noch recht schön war drehten wir noch eine kleine Runde von ca. 1 Stunde zu den Wilkies Pools, wo wir auch wieder einen kleinen Vogel beobachten konnten, der sein Nest in die Uferböschung gebaut hatte.

Mt. Egmont verbarg sich heute hinter Wolken. Da wir gestern sehr üppig gegessen hatten fiel heute der Lunch aus und so traten wir gleich die lange Fahrt nach Wellington an, unterbrochen durch eine kurze Kaffeepause in einem kleinen Ort irgendwo an der Westküste, wo wir uns auch kurz die Dünenlandschaft und den Strand ansahen.

Wilkies Pools
"Wilkies Pools"

In Wellington wurde das Wetter deutlich schlechter; es regnete und wahr recht windig. In Down Town fragten wir ohne Erfolg ein paar Mal nach einem Zimmer, aber alles war ausgebucht. So versuchten wir unser Glück in den Vororten, wo wir große Mühe hatten überhaupt ein Motel oder Hotel zu finden. Hatten wir eines gefunden war es ebenfalls ausgebucht. Wir erfuhren dann, daß an diesem Wochenende die Nationalmannschaften von Neuseeland und Bahrain um die Teilnahme an der Fußballweltmeisterschaft kämpfen würden – und zwar in Wellington natürlich.

Nach etwa 3 Stunden standen wir dann ziemlich entnervt und hungrig in dem Office eines Motels in Upper Hut Valley, das leider auch ausgebucht war. Aber die Dame dort war sehr hilfreich und konnte uns nach einem kurzen Telefonat ein abgesagtes Zimmer im Matahari B&B vermitteln. Eine Minute nachdem wir dort einttrafen tauchte auch schon der nächste genervte Suchende auf; diesmal hatten wir Glück gehabt und das letzte Bett der Stadt ergattert !

So bezogen wir gegen 21:30 Uhr ein sehr schnuckeliges Zimmer bei sehr freundlichen und hilfsbereiten Gastgebern, die uns an diesem Abend noch das Auto reparieren mußten. Als wir nämlich nochmal los wollten zum Abendessen mußte ich unseren Ford Territory rückwärts aus der engen Einfahrt bugsieren und hatte dann die ungute Idee gleich rückwärts auf die gegenüberliegende Strassenseite zu fahren.

The last ( and thus best ) bed in Upper Hut Valley
"The last ( and thus best ) bed in Upper Hut Valley"

Dabei übersah ich eine etwa einen halben Meter hohe Trennmauer in der Mitte der Strasse, was zu einem geräuschvollen Aufprall und dem teilweisen Abriss der hinterren Stossstange führte. Unsere beiden Gastgeber kamen sogleich nach drauusen. Da der Hausherr glücklicherwiese Automechaniker ist war es für ihn kein Problem die Stossstange notdürftig wieder zu befestigen.

Mittlerweile war es so spät geworden daß wir kein offenes Restaurant oder Pub in diesem verlassenen Ort finden konnten; in dem einzigen Pub feierte eine (geschlossene) Hochzeitsgesellschaft. Als wir dann schließlich ein paar halb erkaltete Sandwiches von Subways in unserem Zimmer verspeisten fiel es uns wie Schupppen von den Augen: heute war Freitag, der 13. !

Freitag, 15. Januar 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 9 (12. November) – Mount Egmont


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Wolkentage wechseln sich mit Sonnentagen ab. Heute war mal wieder ein Sonnentag und somit ein guter Tag für eine Wanderung.

Mount Taranaki and Tahorangi Lodge
"Mount Taranaki and Tahorangi Lodge"

Bevor wir nach Inglewood fuhren zum Frühstücken ging es auf den Marsland Hill, um bei wolkenlosem Himmel die Sicht auf den Mount Egmont ( die Maori nennen ihn Mount Taranaki ), die Stadt New Plymouth und das Tasmansiche Meer zu genießen.

In Inglewood angekommen kauften wir ausserdem noch Sandwiches, Wasser und Erdbeeren ein, bevor wir der Lepper Road folgten, um zum North Egmont Visitor Center zu gelangen. Dort erkundigten wir uns nach Wandervorschlägen und wanderten dann hinauf zur Tahorangi Lodge auf 1.520 m, die einem privaten Alpenverein gehört. Weiter ging es dann ein Stück weit auf dem Trail, auf dem man in 3 Tagen den ganzen Berg umrunden kann (“Around the Mountain Circuit”), dann an einem beschilderten Abzweig abwärts Richtung Vistor Center über den Holly Hut Track.

Die Aussicht reichte bis nach New Plymouth und das Meer, wie auch zum Tongariro Nationalpark, dessen schneebedeckte Berge in der Ferne aufragten. Und auch der Mount Egmont enthüllte immer wieder sein weißes Haupt vor dem strahlend blauem Himmel.

Wir drangen wieder in die Vegetationszone ein und waren bald wieder von hohen Bäumen, Flechten und Farnen umgeben.

Nach der Lunch-Pause wählten wir noch einen kleinen Umweg über den Veronica Loop Track, der gut ausgebaut über viele Stufen durch den Urwald führte.

Zurück in New Plymouth statteten wir noch dem Pukekura Park und dem Brooklands Park einen Besuch ab. Im dortigen Tea-House wurden wir nett von einem Madel aus Nackenheim bedient, die wie die Engländerin, die wir auf der Wanderung getroffen hatten, mittels eines “Round-The-World” Ticket ein Jahr lang um die Welt unterwegs war.

Poet's Bridge in Pukekura Park
"Poet's Bridge in Pukekura Park"

Nach einer weiteren Stunde Spaziergang durch die ausgedehnten und abwechslungsreichen Parks kehrten wir ins Flamingo Motel zurück; unser Bewegungsdrang war für heute völlig befriedigt worden.

Am Abend suchten wir das Devon-Hotel in der Devon East Street auf des dort angebotenen Buffets wegen, das noch immer so gut war wie vor 9 Jahren. Für NZ $ 34,90 konnten wir dort allerlei Leckereien probieren, von Krabbenfleisch und Shrimps ( die Austern ließen wir links liegen ) über Kumara-Kartoffeln zu Pavlova and Custard ( das ist eine Vanille-Soße ). Genudelt verließen wir nach einem unvermeidlichen Schnaps an der Bar das Hotel.