Posts mit dem Label Fiji werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fiji werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 4. Juni 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 30 (3. Dezember) – Heimreise


View Larger Map

Um 16:00 Uhr Ortszeit begann unsere Heimreise mit einem Boots-Transfer von Matamanoa Island zur Hauptinsel Viti Levu, wo wir um 17:30 Uhr ankamen.

Shuttle to the shuttle
"Shuttle to the shuttle"

Zuvor hatten den wir den Tag noch genutzt für einen Schnorchel-Gang am Hausriff und ein paar ruhige Stunden am Strand.

Mit einem Bus der Reiseagentur Rosie Travel ging es zum Flughafen, wo das Einchecken um 19:00 Uhr begann. Dabei erfuhren wir zu unserer Überraschung, daß wir selbst für den Transit durch die USA eine elektronische Einreisegenehmigung brauchen würden. Der Mann am Schalter von Air Pacific war sehr hilfsbereit und gab uns die Web-Adresse ( die allerdings auch in unseren Reiseunterlagen genannt war, wie wir später herausfanden ).

An einem Internet-Terminal mit klebriger Tastatur konnten wir dann nach dem Kauf einer Zugangs-Karte für Fiji $ 10,00 die elektronischen Formulare ausfüllen, um einen Bestätigungscode zu erhalten. Mit diesem eilten wir zurück zum Check-In-Schalter und wurden nun für den Flug nach Los Angeles eingecheckt.

Fiji Christmas Tree
"Fiji Christmas Tree"

Beim Flug über USA gibt es im Prinzip keinen Transit; man muß in jedem Fall einreisen und somit alle notwendigen Einreise-Formalitäten erledigen. Das Gepäck kann auch nicht durchgecheckt werden und man muß bei Ankunft in jedem Fall am Immigration-Officer vorbei, das Gepäclk in Empfang nehmen und dann durch den Zoll. Wenn uns das vorher bewußt gewesen wäre hätten wir wahrscheinlich auf den Rund-um-die-Welt Flug verzichtet und wären wieder über Asien nach Hause geflogen, was viel einfacher ist – und von Fiji aus kein großer Umweg, da diese Insel praktisch fast genau nördlich von Neuseeland liegt.

Um 22:00 Uhr ging’s los und knappe 10 Stunden später waren wir in Los Angeles. Dort mußten wir also unser Gepäck entgegennehmen, “einwandern”, durch den Zoll, das Gepäck an einem Transit-Schalter, der sich inmitten einer Baustelle befand, wieder aufgeben, zu einem anderen Terminal laufen, wo wir uns erst mal ein Not-Frühstück bei Starbucks besorgten, denn es war hier bereits Mittag.

Die Sonne ging unter, als unser Flug nach London Heathrow abfhob. Der Service von Air New Zealand gefiel uns wesentlich besser als der von Air Pacific, der internationalen Fluglinie von Fiji.

Take Off from Los Angeles
"Take Off from Los Angeles"

Es gab mehr und besseres Essen, mehr Getränke, das On-Demand-Entertainment-System von Air New Zealnd mit individuellem Bildschirm für jeden Passagier ist unschlagbar, und zudem hatten wir auch gute Sitze ganz hinten im Flugzeug, da wo der Rumpf schmaler wird, so daß nur noch zwei Sitze an der Fensterseite waren mit viel Beinfreiheit und auch Platz seitlich.

Mit Filmen, Dösen und Essen ging der Flug recht flott vorbei. Dann kam das nervige Warten in London auf unseren einstündigen Weiterflug nach Frankfurt. Die letzte Etappe war dann eine Taxi-Fahrt nach Mommenheim. Trotz Berufsverkehr ging das zügig voran und um 18:00 Uhr waren wir zu Hause -  nach 38 Stunden Reisezeit ! Flux ging’s unter die Dusche und ins Bett, Schlaf war jetzt unsere oberste Priorität.

Samstag, 22. Mai 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 29 (2. Dezember) – Letzter Tag auf Matamanoa Island


View Larger Map

Fish Meeting
"Fish Meeting" Photo taken by Dave from the Matamanoa Diving Center.

Heute unternahmen wir wieder zwei Tauchgänge, kurz nach 09:00 Uhr bei den Yadua Pinacles auf 18 m, dann in “Edenville” auf 15 m. Beim ersten Tauchgang war wenig zu sehen und es war düster zwischen den Pinnacles. Der zweite Tauchgang mit David war wesentlich besser: wir sahen einen Napoleonfisch, Alex einen Riffhai, Garnelen, die uns aus Höhlen im Riff mit ihren Fühlern zuwinkten, und jede Menge andere bunte Fische. Leider schafften wir es nicht für David einen 60-Minuten-Rekord aufzustellen, wir waren nur 55 Minuten unten gewesen denn Alex wurde es auf Dauer zu kalt.

Birds View on Matamanoa Island Resort
"Birds View on Matamanoa Island Resort"

Nach einer Ruhepause am Strand und dem Afternoon-Tea erkundeten wir die Insel noch auf eine andere Art und erstiegen den Hausberg, von dem aus wir eine hübsche Sicht auf die umliegenden Inseln und das Haupthaus unseres Resorts mit Pool und Strand hatten.

Und dann war es schon Zeit für den letzten Cocktail und das letzte Dinner auf der Insel. Noch einmal ließen wir uns den frisch am Tisch zubereiteten Cesar-Salat und die Crepes zum Nachtisch schmecken, auch das Steak und der Hauswein mundeten vorzüglich.

Samstag, 15. Mai 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 28 (1. Dezember) – Immer noch Matamanoa Island


View Larger Map

Axel in the pool
"Axel in the pool"

Heute war Ruhetag !

Da das Tauchen hier auch nicht so ganz billig ist haben wir erst wieder für Mittwoch zwei Tauchgänge gebucht. Somit verbrachten wir den heutigen Dienstag mit ausruhen am Strand, lesen, schnorcheln und schwimmen, wofür es heute ein perfekter Tag war, denn es war fast windstill, keine Wolke am Himmel und heiß. Beim Schnorcheln am Riff sahen wir einen Taucher, der sich auf die Jagd nach Star-Fischen machte wovon wir dann auch noch viele entdeckten und die ich dann der Tauchbasis meldete wie empfohlen; man tut hier allles um diese Viecher in den Griff zu kriegen.

Fiji Bass
"Fiji Bass"

Am Abend spendierten wir dann den drei unermüdlichen Musikern des Hauses einen Drink und zum Dank spielten sie für uns die Fiji-Version von “Island In The Sun”.

Das heutige Abendessen hatten wir uns auch ganz ehrlich verdient, denn am Nachmittag waren Alex und ich mit dem Paddelbot einmal um die ganze Insel gepaddelt ( also doch wieder kein richtiger Ruhetag … ) und gewannen so einen neuen Eindruck von Matamanoa.

Freitag, 14. Mai 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 27 (30. November) – Matamanoa Island


View Larger Map

Kurz vor 09:00 Uhr fanden wir uns beim Dive Center ein, um uns mit Leihausrüstung für unsere beiden Tauchgänge heute zu versorgen.

Alex, Axel and Nemo
"Alex, Axel and Nemo" Photo taken by Dave from the Matamanoa Diving Center

Es gab Shorties und einfache Flossen ohne Füßlinge. Nachdem wir die Flaschen aufs Boot geschleppt hatten tuckerten wir einige Minuten lang zu unserem ersten Tauchplatz zusammen mit David, Rae, unserem Dive-Guide und einem jungen Paar aus England, die gerade ihre Open-Water-Diver Ausbildung machten.

Mit 3-4 kg Blei ( unser Dive Guide schaute uns ungläubig an, als wir von den 9-11 kg erzählten, die wir im Roten Meer gebraucht hatten ) tauchten wir problemlos ab auf eine Tiefe von 18 m und entlang einer Steilwand. Dave machte Aufnahmen von uns und der Unterwasserwelt, die ich dann am nächsten Tag auf meinen Memory-Stick kopiert bekam.

Wir begegneten ein paar bunten Fischen, aber nicht so vielen, wie wir beim Tauchen auf den Malediven gesehen hatten oder ich beim Schnorcheln am nächsten Tag am Hausriff sehen würde, wo ich plötzlich von farbenprächtigen Schwärmen umgeben war. Auch sahen wir vereinzelt den “Starfish”, einen stacheligen Korallenschädling, der sich hier unerwünscht ausbreitet und von unserem Dive-Guide gnadenlos mit dem Messer aufgespießt und zerteilt wurcde um damit zu Futter für andere Fische zu werden.

Fingers away from my Cesar Salad !
"Fingers away from my Cesar Salad !"

Nach dem Tauchgang ging es zurük zum Resort und nach einer halben Stunde zum zweiten ebenfalls nahe gelegenen Tauchplatz, wo wir bei maximal 15 m Tiefe über herrliche Korallengärten hinwegtauchten. Abtauchen und tarieren fiel sehr leicht mit der leichten Ausrüstung, aber Alex wurde es schnell kalt

Den restlichen Tag verbrachten wir mit Lesen und einem guten Abendessen auf der Terrasse: frisch zubereiteten Caesar-Salat, einheimisches Hühnchen oder Fischgericht und Tropical Banana Delight, ein Pavlova-ähnliches Desert mit Basier.

Sonntag, 9. Mai 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 26 (29. November) – Matamanoa Island


View Larger Map

Matamanoa Island ist eine der 333 Inseln der Fijis.

Mirror Pool
"Mirror Pool"

Es ist eine sehr kleine Insel mit einem ruhigen und überschaubaren Resort, das über einige Bungalows zum Strand und einige im Garten verfügt. Es gibt hier nur etwas nicht aufdringliches Entertainment und eine kleine Tauchbasis mit zwei Dive Guides aus England: David und Rae.

Der hetuige Tag stand aber ganz unter dem Motto: ausruhen und eingewöhnen. Nach über drei Wochen touren durch Neuseeland war es einfach auch mal schön Füße und Seele baumeln zu lassen. Dieses ruhige, warme und freundliche Paradies hier mußten wir erst einmal auf uns einwirken lassen. Natürlich gingen wir oft schwimmen und schnorcheln und machten dann für Montag zwei Tauchgänge aus.

Boats at the beach
"Boats at the beach"

Ansonsten bestamd der Tagesablauf aus ruhen, lesen, schwimmen, essen. Letzteres war nicht so gut wie seinerzeit auf den Malediven, das Curry beispielsweise schmeckte recht bitter, aber schon bald wußten wir was man bestellen konnte ( Cesar Salat zum Beispiel ! ) und fanden das Essen dann recht passabel.

Das Wetter war herrlich: tagsüber sonnig und warm, nachts kam manchmal ein Regen. Abends konnten wir fliegende Hunde beobachten, die wir schon von den Seychellen her kannten.

Freitag, 7. Mai 2010

Neuseeland-Reise 2009, Tag 25 (28. November) – Flug nach Fiji


View Larger Map

Heute hieß es Abschied nehmen von Neuseeland – und das an Alex’ Geburtstag !

Shuttle to Matamanoa Island
"Shuttle to Matamanoa Island"

Um 06:00 Uhr an diesem regnerischen Tag hatten wir den Toyota Highlander von Hertz am Flughafen abgegeben und checkten ein für unseren Flug nach Auckland und weiter nach Nadi. Für beide Flüge bekamen wir bequeme Sitze am Notausgang. Nach einem Frühstück am Flughafen flogen wir 1 1/2 Stunden lang nach Auckland, dort mußten wir uns beeilen den Flug nach Nadi zu erwischen, denn wir mußten noch das Terminal wechseln. Dieser dauerte knapp 3 Stunden, wir bekamen einen kleinen Lunch und die Zeit reichte für einen Film im Bord-Entertainment-System, nachdem dieses endlich hochgefahren war und auch keiner den Bildschirm berührt hatte, wie in Durchsagen ständig verlangt wurde ( oh, was für eine sensible Technik in so einem Flugzeug ! ).

People on a boat
"People on a boat"

Fiji empfing uns mit samtweicher warmer Luft und Muschel-Ketten. Der Transfer war gut organisiert: zuerst wurden wir zur Marina gefahren, dort checkten wir ein für den einstündigen Boots-Transfer nach Matamanoa Island, der um 15:15 Uhr starten sollte. Zeit für einen Ananas-Saft und den Kauf eines Kleides für Alex als Geburtstagsgeschenk hatten wir also noch.

Matamanoa Island
"Matamanoa Island"

Mit dem Boot voller Touristen und vielen Einheimischen schipperten wir dann los. Wir stoppten an einer anderen Insel, bevor wir dann unsere Ziel-Insel erreichten. Klares blaues Wasser, grüne Palmen, weißer Sandstrand, das allein sah schon sehr einladend aus, als wir in ein kleineres Boot umstiegen und zum Strand der kleinen Insel mit einem kleinen Berg in der Mitte gebracht wurden.

Dort wurden wir mit Musik, einem freundlichen “Bula!”, einem Drink und einem länglischen “Resort-Briefing” begrüßt.

Fiji Sunset
"Fiji Sunset"

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten ging’s sogleich zum Schwimmen ins warme Meer, in den Pool, mit einem Cocktail auf die Terasse und an die “Westküste” zum Sonnenuntergang anschauen, der einigermaßen spektakulär wurde.

Nach dem reichhaltigen und guten Abendessen, bei dem wir das etwas muffig schmeckende Insel-Wasser mit Fiji-Bier herunterspülten ( von nun an bestellten wir nur noch Wasser in Flaschen ), ging es früh ins Bett, denn wir waren müde und mußten etwas Schlaf nachholen, was leicht fiel, denn hier war es wesentlich ruhiger als im Airport-Hotel in Christchurch.