Sonntag, 19. März 2017

Mosel Radtour 2016 Etappe 9– von Bingen nach Mommenheim


60 km hatten wir heute nochmal zu radeln, von Bingen zu uns nach Hause nach Mommenheim, über Mainz und Nierstein, eine Strecke die wir sicher schon ein paar mal geradelt sind.

Bei Bingen
"Bei Bingen"
Das Wetter war nach wie vor toll und so tat es uns richtig leid, daß diese wunderschöne Radtour nun zu Ende gehen sollte. Vor 10 Tagen waren wir in Metz gestartet und hatten nun insgesamt 487 km auf dem Fahrrad zurückgelegt, plus einige Wanderungen unternommen. Sportlich zwar, aber zwischendurch auch recht gemächlich, und Essen und Trinken kamen sicherlich nicht zu kurz, insbesondere auch nicht der leckere Moselwein.
Hier noch einmal eine Übersicht aller Etappen:
Mosel Radtour 2016 Etappe 8– von Lahnstein nach Bingen
Mosel Radtour 2016 Etappe 7– von Beilstein nach Lahnstein
Mosel Radtour 2016–Cochem
Mosel Radtour 2016 Etappe 6– von Zell nach Beilstein
Mosel Radtour 2016 Etappe 5– von Traben-Trabach nach Zell
Mosel Radtour 2016–Wanderung von Bernkastel-Kues nach Traben-Trabach
Mosel Radtour 2016 Etappe 4– von Piesport nach Traben-Trabach
Mosel Radtour 2016 Etappe 3– von Trier nach Piesport
Mosel Radtour 2016 Etappe 2– von Perl nach Trier
Mosel Radtour 2016 Etappe 1– von Metz nach Perl
Mosel Radtour 2016–Busfahrt nach Metz


Über 300 Bilder von dieser Reise befinden sich hier in meinem Flickr-Account. Die Blog Postings stehen auch als pdf-Datei zur Verfügung.



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Sonntag, 5. März 2017

Mosel Radtour 2016 Etappe 8– von Lahnstein nach Bingen

Weder Lahnstein noch Bingen liegen an der Mosel, dennoch betrachten wir die nun folgenden zwei Etappen als Verlängerung unserer diesjährigen Mosel-Radtour.

Stadtmauer in Lahnstein
"Stadtmauer in Lahnstein"
In Lahnstein suchten wir zunächst das Tourismusbüro auf und erkundigten uns danach auf welcher Rheinseite es sich am besten nach Bingen radeln ließ. Uns wurde empfohlen zunächst auf dieser Seite weiterzufahren bis zur Fähre nach Boppard, dort überzusetzen und dann auf der linken Rheinseite weiterzufahren bis Bingen.

Boppard Marktplatz
"Boppard Marktplatz"
Gesagt, getan, genauso machten wir es ! Gegen 11:30 Uhr hatten wir den Fähranleger erreicht und setzten nach Boppard über. Dort war ein grösserer Markt im Gange, dicht an dicht standen überall Buden und Menschen drängten sich durch die Gassen und über die Plätze. Wir hielten uns dort nicht lange auf und setzten unsere Radtour alsbald fort.

Die zwei Rheinburgen
"Die zwei Rheinburgen"
Gut eine Stunde später kehrten wir dann in eine etwas noblere Gaststätte ein mit Terrasse direkt zum Rhein, wo es sich bei frischen Getränken und einem kleinen Mittagessen gut aushalten ließ.

Weiter ging es dann vorbei am Loreleyfelsen, der am gegenüberliegenden Rheinufer aufragte, an St. Goar und schließlich, es war nun schon 15:00 Uhr, an Kaub mit der Pfalz im Rhein.  Eine halbe Stunde später ließen wir uns an einem Rheinstrand nieder und gingen in einem Rheinarm schwimmen, geschützt von der Bacharacher Werth.

Schiffsverkehr bei Kaub
"Schiffsverkehr bei Kaub"
So erfrischt setzten wir unsere Radtour alsbald fort und erreichten gegen Abend Bingen. Wir wollten in dem Cafe übernachten, das uns bei unserem letzten Besuch in Bingen Unterkunft geboten hatte, es war aber ausgebucht. Das Tourismusbüro war schon geschlossen und es stellte sich heraus daß auch Bingen, wie gestern schon Koblenz, ziemlich komplett ausgebucht war.
64 km bis Bingen
"64 km bis Bingen"
Im Hotel Restaurant Rheingau wurden wir dann aber fündig und bekamen ein passables Zimmer im daneben gelegenen Hotel, das die Besitzer dieses Hotel dazu gekauft hatten, wie wir erfuhren.

Am Abend spazierten wir runter an die Rheinpromenade und ließen uns dort in einem der Lokale zum Abendessen nieder. Wir erhoben das Hugo-Glas im Angesicht des Niederwalddenkmals und stießen auf eine durchweg gelungene Radtour an. Später spazierten wir zurück in die Altstadt und landeten wieder beim urigen Gaggianer, so wie schon bei unserem letzten Besuch in Bingen.

Freitag, 3. März 2017

Mosel Radtour 2016 Etappe 7– von Beilstein nach Lahnstein

Für heute war die letzte Radetappe an der Mosel geplant: von Beilstein nach Koblenz. Danach wollten wir noch zwei Tage lang am Rhein entlang radeln, zunächst nach Bingen, dann nach Hause.

Morgens auf dem Moselradweg hinter Beilstein
"Morgens auf dem Moselradweg hinter Beilstein"
Noch immer hielt das tolle Spätsommerwetter an, jeden Tag wurde es heißer. Um 10:00 Uhr waren wir wieder unterwegs auf dem Radweg, zwanzig Minuten später hatten wir Cochem erreicht, das wir gestern schon besucht hatten. Weiter ging es an der rechten Moselseite. Bei Alken wechselten wir auf die andere Seite. Um 13:20 radelten wir durch den Römischen Wehr- und Glockenturm bei Kobern, kurze Zeit später fanden wir dann eine Gaststätte an der Mosel gelegen, wo wir uns kühle Getränke und ein spätes Mittagessen schmecken ließen.

Cochem am anderen Ufer
"Cochem am anderen Ufer"
So gestärkt setzten wir unsere Radtour fort und sahen gegen 15:00 Uhr die Moseltal-Autobahnbrücke vor uns aufragen. Kurz dahinter in Winnigen auf einem Platz am Weinhof ließen wir uns abermals nieder beim Winzercafé Zur Alten Post, um den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzubessern. Gegen 17:00 Uhr dann sahen wir die Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz vor uns aufragen, wenige Minuten später hatten wir das Deutsche Eck erreicht, wo die Mosel in den Rhein mündet.

Römischer Wehr- und Glockenturm bei Kobern
"Römischer Wehr- und Glockenturm bei Kobern"
Nun begaben wir uns in die Innenstadt und fragten in einem Hotel nach Zimmern. Ausgebucht. Zuerst gönnten wir uns mal einen fetten Eisbecher, dann ging’s zur Touri-Info. Dort mußten wir erfahren: Koblenz war komplett ausgebucht. Nächstes mögliche Hotel war in Lahnstein zu finden, also hieß es noch ein Weilchen weiterradeln am Rhein entlang.

Ehrenbreitstein in Sicht
"Ehrenbreitstein in Sicht"
Über eine Brücke gelangten wir auf die rechte Rheinseite, der Abend war schon etwas fortgeschritten als wir dann unser Hotel an der Lahn erreichten, das von Griechen geführte Hotel Weisses Ross, in dem wir schon mal abgestiegen waren, als wir auf dem Rheinsteig unterwegs gewesen waren. Wir bekamen ein schönes Zimmer unter dem Dach mit Blick Richtung Lahn und Biergarten und rissen erstmal die Fenster auf, denn es war sehr warm. Draußen leider war es laut, denn hier gibt es genug Bahnstrecken und Strassen.

Im Biergarten ließen wir uns dann nieder zum verdienten Abendesssen und Ausklang einer weiteren herrlichen Radtour. Immerhin hatten wir heute 77 km per Fahrrad zurückgelegt.