Sonntag, 5. März 2017

Mosel Radtour 2016 Etappe 8– von Lahnstein nach Bingen

Weder Lahnstein noch Bingen liegen an der Mosel, dennoch betrachten wir die nun folgenden zwei Etappen als Verlängerung unserer diesjährigen Mosel-Radtour.

Stadtmauer in Lahnstein
"Stadtmauer in Lahnstein"
In Lahnstein suchten wir zunächst das Tourismusbüro auf und erkundigten uns danach auf welcher Rheinseite es sich am besten nach Bingen radeln ließ. Uns wurde empfohlen zunächst auf dieser Seite weiterzufahren bis zur Fähre nach Boppard, dort überzusetzen und dann auf der linken Rheinseite weiterzufahren bis Bingen.

Boppard Marktplatz
"Boppard Marktplatz"
Gesagt, getan, genauso machten wir es ! Gegen 11:30 Uhr hatten wir den Fähranleger erreicht und setzten nach Boppard über. Dort war ein grösserer Markt im Gange, dicht an dicht standen überall Buden und Menschen drängten sich durch die Gassen und über die Plätze. Wir hielten uns dort nicht lange auf und setzten unsere Radtour alsbald fort.

Die zwei Rheinburgen
"Die zwei Rheinburgen"
Gut eine Stunde später kehrten wir dann in eine etwas noblere Gaststätte ein mit Terrasse direkt zum Rhein, wo es sich bei frischen Getränken und einem kleinen Mittagessen gut aushalten ließ.

Weiter ging es dann vorbei am Loreleyfelsen, der am gegenüberliegenden Rheinufer aufragte, an St. Goar und schließlich, es war nun schon 15:00 Uhr, an Kaub mit der Pfalz im Rhein.  Eine halbe Stunde später ließen wir uns an einem Rheinstrand nieder und gingen in einem Rheinarm schwimmen, geschützt von der Bacharacher Werth.

Schiffsverkehr bei Kaub
"Schiffsverkehr bei Kaub"
So erfrischt setzten wir unsere Radtour alsbald fort und erreichten gegen Abend Bingen. Wir wollten in dem Cafe übernachten, das uns bei unserem letzten Besuch in Bingen Unterkunft geboten hatte, es war aber ausgebucht. Das Tourismusbüro war schon geschlossen und es stellte sich heraus daß auch Bingen, wie gestern schon Koblenz, ziemlich komplett ausgebucht war.
64 km bis Bingen
"64 km bis Bingen"
Im Hotel Restaurant Rheingau wurden wir dann aber fündig und bekamen ein passables Zimmer im daneben gelegenen Hotel, das die Besitzer dieses Hotel dazu gekauft hatten, wie wir erfuhren.

Am Abend spazierten wir runter an die Rheinpromenade und ließen uns dort in einem der Lokale zum Abendessen nieder. Wir erhoben das Hugo-Glas im Angesicht des Niederwalddenkmals und stießen auf eine durchweg gelungene Radtour an. Später spazierten wir zurück in die Altstadt und landeten wieder beim urigen Gaggianer, so wie schon bei unserem letzten Besuch in Bingen.

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