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Sonntag, 9. Februar 2020

Winterurlaub 2019: Hinterzarten


Unseren diesjährigen Winterurlaub verbrachten wir mal wieder im Thomahof in Hinterzarten. Nach drei Stunden Fahrt waren wir dort und begaben uns nach dem Einchecken sogleich in den sagenhaften Wellnessbereich, bevor es zum vielgängien Diner ging.

Verregnete Wanderung nach Titisee
Wir hatten eine “Weiße Woche” gebucht, von Weiß war aber nix zu sehen. Es war 10 Grad warm und regnete ununterbrochen. Der Zartenbach vor unserem Hotel hatte sich in ein Flüßchen verwandelt und den Spazierweg schon teilweise überflutet.
Der Regen ging weiter am Sonntag und Montag, dazu war es stürmisch. Schon nach wenigen Schritten vom Hotel entfernt war man durchnäßt, ein Regenschirm nutzte nur bedingt und dummerweise hatte ich meine Regenhose zu Hause vergessen.
Bahnhof Bärental
Am Sonntag unternahmen wir dennoch eine kurze Wanderung nach Titisee. Schon wenige Schritte vom Hotel entfernt war meine Hose durchnäßt. Nach 5 km hatten wir die Nase voll und stiegen in den Zug zurück nach Hinterzarten, um uns gleich wieder in den Wellnessbereich zu flüchten.
Auch am Montag war nicht viel mit Wandern; ein Spaziergang in den Ort zum Einkaufen von Postkarten und Briefmarken erwies sich als durchaus ausreichend.
In der Nacht zum Dienstag verwandelte sich der Regen in Schnee, die Temperatur sank auf etwa 1 Grad Celsius, und so langsam verwandelte sich die Landschaft in einer Winterlandschaft.
Winterwanderung
um Alpersbach herum
Wir fuhren mit dem Zug wieder nach Titisee und wanderten von dort aus am See entlang und dann aufwärts nach Bärental ( 6 km ), danach weitere 6 km zurück nach Hinterzarten über den Parkplatz Kunzenmoos, den 1000 m hohen Silberberg, vorbei am Matislehof.
Der Schneefall hörte am Dienstag abend auf, am Mittwoch wurde es dann sonnig und wir wanderten vorbei an der Skihütte Thoma nach Alpersbach, um Alspersbach herum und wieder zurück nach Hinterzarten, durch eine winterliche Landschaft, durch die man aber auch noch ohne Schneeschuhe gut voran kam, denn so viel Schnee war während eines Tages nicht gefallen. Gegen 16:00 Uhr waren wir wieder im Hotel und damit sechs Stunden lang unterwegs gewesen.
Alpenblick vom Feldberg
Am Donnerstag wurde das Wetter noch besser: die Sonne strahlte von einem blauen Himmel den ganzen Tag lang. Wir fuhren um 09:44 Uhr mit dem Zug nach Bärental und mit dem Bus weiter zum Feldberg Ort. Von dort wanderten wir gen Feldbergturm, schnallten weiter oben die mitgebrachten Schneeschuhe an und hatten bald den niedrigeren der beiden Gipfel erreicht. Die Fernsicht war toll, man konnte im Süden den gesamten Alpenkamm sehen. Wir wanderten hinüber zum Hauptgipfel, kehrten dann um und wählten den mit einer roten Raute gekennzeichneten Weg zum Abstieg. 11,5 km nach Hinterzarten zeigte der Wegweiser an.
Schneewechte am Feldberg Gipfel
Die Markierung hatten wir alsbald verloren und so stiegen wir wie schon einmal querfeldein bergab, bis uns ein Skifahrer entgegen gestiefelt kam, dessen Spur wir weiter nach unten folgten. Wir fanden dann unten im Wald die Wegmarkierung wieder und genossen die Wanderung durch den ruhigen und friedlichen Winterwald, abseits der Schneekanononen und des Skirummels am Feldberg. Eine kurze Rast auf einem umgefallenen Baumstamm mit Tee und Apfel war drin, dann ging es schon weiter.
Über den Rufenholsplatz ( noch 7,5 km bis Hinterzarten ) und die Ansiedlung ‘Häuslebauer’ gelangten wir zurück zu unserem Hotel, das wir gegen 17:00 Uhr nach einer langen Tour erreichten.
Solebad in unserem Hotel
Am Freitag wanderten wir vom Hotel aus auf den ‘Hausberg’ Windeckkopf, dann weiter zum Fürsatzplatz, wo sich ein schöner Ausblick auf das langgestreckte Gipfelplateau des Feldbergs bot. Von dort wanderten wir wie gestern zur Ansiedlung ‘Häuslebauer’ und folgten dem Weg, den wir gestern schon gegangen waren in Richtung Hinterzarten. Heute machten wir allerdings einen Abstecher zum Matisleweiher und genossen auf einer Bank sitzend die warme Sonne.
Am Samstag war das Wetter nach wie vor sonnig. Wir spazierten nach Hinterzarten um Mitbringsel und Proviant einzukaufen, dann zum Matislehof, um dort noch frischen Bergkäse und Brot zu besorgen, bevor es zu einem letzten Wellnessgang ins Sanarium und das Solebad des Hotels ging, bevor wir morgen die Heimreise antreten würden.

Dienstag, 30. Juli 2019

Sommerurlaub 2019: Murgleiter Etappe 5

Der Rinkenturm
Die letzte Etappe der Murgleiter ist nochmal 21,5 km lang und führt von Baiersbronn hinauf zum Schliffkopf ( 1054 m ). Dort befindet sich inmitten des Nationalparks das Nationalpark-Hotel Schliffkopf – nicht gerade preiswert, aber mit tollen Zimmern, herrlicher Aussicht, Wellness-Bereich und Schwimmbad und einem 5-Gänge-Menü am Abend. Leider liegt es direkt an der Strasse durch den Nationalpark, die von vielen Sportwagen- und Motorrad-Fahrern gerne als Rennstrecke missbraucht wird, was unserer Meinung nach in einem Nationalpark unterbunden werden sollte.

Am Morgen waren wir mit der S-Bahn von Schönmünzach nach Baiersbronn gefahren. Die Tour begann mit einem steilen Aufstieg zum dortigen Murgleiter-Portal und weiter zum Rinkenturm. Weiter ging es zur herrliche Wanderhütte Sattelei. Wie schon erwähnt: die schönen Einkehr-Möglichkeiten liegen an der Murgleiter wander-taktisch ungünstig gleich am Anfang der Etappen.
Rehkitz im Dammwild-Gehege
bei Mitteltal
Wir konnten trotzdem nicht vorbei gehen und ließen uns kurz nieder zu einem Tee. Dann führte uns die Murgleiter weiter oberhalb der kleinen Ortsteile Mitteltal und Obertal vorbei durch den Wald, vorbei an einem Dammwild-Gehege. Bei Obertal querten wir die Straße, kurz danach an einer ausgeschilderten Umleitung verloren wir den Weg. Eben war das Murgleiter-Zeichen noch da gewesen, am Ende der Umleitung war es verschwunden. Wir wanderten nun weiter auf einem Forstweg, markiert mit einer geleben Raute ( eine der häufigsten Wegmarkierungen im Schwarzwald ), Wegweisern Richtung Schliffkopf folgend.
Am Gipfelkreuz des Schliffkopfs
Unterwegs gab es viele Brunnen zum Nachfüllen von Wasser. Es war heute aber eher bewölkt. Als wir das Schliffkopf-Plateau erreichten, begann es zu regnen. Wir wanderten bis zum Gipfelkreuz und dem offiziellen Ende der Murgleiter. Von einem Hotel war hier nix zu sehen, kurze Zeit später hatten wir es aber gefunden und bezogen unser Zimmer, das letzte von zweien, die an diesem Wochenende noch verfügbar gewesen waren, als ich gestern hier anrief.
Wir hatten noch eine gute Stunde Zeit zum Saunieren; der Wellness-Bereich des Hotels gefiel uns aber nicht so gut, alles war sehr dunkel angelegt. Danach ging es zum opulenten Abendessen und wir steißen an auf ein weiteres erfolgreich abgeschlossenes Wander-Projekt: die Murgleiter.
Am Ende der Murgleiter
Am nächsten Tag, einem Sonntag, war nun die Heimreise angesagt. Ein Bus fuhr von hier alle zwei Stunden nach Baiersbronn, von wo aus wir mit der S-Bahn zurück nach Gaggenau bzw. Bad Rotenfels fahren würden, wo am Unimog-Museum unser Auto geparkt stand. Bei jeder Unterkunft hier im Schwarzwald erhält man ja eine Gästekarte, mit der man kostenlos Bus und Bahn fahren kann. Dafür zahlt man überall ‘Kurtaxe’, dennoch eine gute Idee.
Da wir aber noch einen halben Tag Zeit hatten beschlossen wir nach Obertal abzusteigen auf dem Stück der Murgleiter, das wir gestern ‘verloren’ hatten. Zunächst ging es über einen Waldpfad steil bergab zur Quelle der ‘Rechtsmurg’, dem offziziellen ‘Murgursprung’, dann weiter über Forstwege und Pfade weiter gen Tal. Wir kamen an einem hübschen Forellengut vorbei, dort war eine Alternativstrecke der Murgleiter ausgeschildert, die uns nicht wie geplant am Kulturpark Glashütte vorbei führte.
Latschenkiefer auf dem
Schliffkopf
Wir erreichten den Abzweig, an dem wir den Weg verloren hatten. Eigentlich gut ausgeschildert, der Fehler lag bei uns: wir hatten uns durch die Umleitung, der wir gestern begegnet waren, irritieren lassen und übersehen, daß die Murgleiter davon eigentlich nicht betroffen war und wenige Meter dahinter links abzweigte.
Wir wanderten nun runter in den Ort und warfen einen Blick auf den Busfahrplan. Da wir noch jede Menge Zeit hatten kehrten wir ein ins Landgasthof Murg-Cafè zu einem kleinen Mittags-Imbiss. Die haben übrigens auch Zimmer, wie auch das Hotel Adler in Obertal, somit wäre folgende Alternative für Murgleiter-Wanderer denkbar, die das teure Hotel auf dem Schliffkopf meiden wollten: man macht hier in Obertal Station und dann eine Tageswanderung auf den Schliffkopf und wieder zurück.
Landschaft unterhalb
des Schliffkopfs
Der Bus brachte uns schließlich nach Baiersbronn, wenige Minuten später kam die S-Bahn aus Freudenstadt und brachte uns in einer knappen Stunde nach Bad Rotenfels. Von der Haltestelle aus mußten wir noch einen Kilometer laufen bis zu unserem Parkplatz, anschließend schlenderten wir nochmal zum Biergarten im Kurpark, um unseren Urlaub dort gemächlich ausklingen zu lassen, bevor es an die Heimfahrt ging.

Sonntag, 28. Juli 2019

Sommerurlaub 2019: Murgleiter Etappe 4

Die 4. Etappe der Murgleiter ist 23,4 km lang und führt von Schönmünzach nach Baiersbronn, mit 985 Höhenmeter im Aufsteig und 825 Höhenmeter im Abstieg.

Schwarzwalddorf an
der  Murgleiter
Wir brachen zeitig auf und wanderten zunächst die Schleife rechts der Murg bis nach Schwarzenberg. Hier gibt es zwei schöne Rast-Möglichkeiten: “Löwen’s Panoramastüble” und der Mähderbrunnen (Weinbrunnen), in dem gekühlter Wein bereitgestellt ist zur Selbstbedienung. Wander-taktisch liegen diese Rastplätze ungünstig, weil gleich am Anfang der Wanderung. Das Panoramastüble war eh noch geschlossen und auch den Weinbrunnen ließen wir tapfer links liegen.
Wir erreichten Schwarzenberg so um 10:30 Uhr, überquerten die Murg, und machten uns nun an den – anfangs steilen - Anstieg in den Nationalpark Schwarzwald und zum Hutzenbacher See.
Ausblick oberhalb
des Hutzenbacher See
Auf bequemen Forstwegen erreichten wir diesen gegen 12:00 Uhr. In einer kleinen Schutzhütte rasteten wir und vesperten.
Das Wetter heute war super: sonnig mit ein paar Wolken, nicht zu warm und so schwül wie während der vergangenen Tage. Die Teichrosenblüte auf dem See hatte gerade erst begonnen und nur wenige Teichrosen mit noch geschlossenen gelben Köpfchen waren zu sehen.
Ein Steig für Geübte führte nun über Stock und Stein aufwärts zum Überzwercher Berg mit herrlichem Blick hinunter auf den See, von dem wir gekommen waren, und in die Ferne der bewaldeten Schwarzwald-Berge. Schmetterlinge tummelten sich auf Distel-Blüten und violette Lupinienfelder erstrahlten in der Sonne vor dem satt-grünen Wald.
Baum auf Steinmauer
unterhalb des Rinkenturms
Hier oben ließ sich die Ruhe der Natur nun wirklich mal genießen !
Ein überwiegend ebener und bequemer Pfad führte nun durch das Hochmoor Kleemisse und weiter hinab ins Tonbachtal. An einer Kneipp-Anlage legten wir eine kurze Pause ein um die Füße zu kühlen. Dann ging es weiter unterhalb des Rinkenturms über einen Panoramaweg nach Baiersbronn, das wir so um 17:00 Uhr erreichten. Wir tranken Kaffee im Cafe am Eck und fuhren dann mit der S-Bahn um 18:11 Uhr zurück nach Schönmünzach.

Freitag, 26. Juli 2019

Sommerurlaub 2019: Murgleiter Etappe 3

Die dritte und somit mittlere Etappe der Murgleiter ist mit 17,4 km die kürzeste, und wir freuten uns tatsächlich darauf mal etwas früher im nächsten Hotel anzukommen und somit noch etwas mehr Zeit zum Ausruhen zu haben. Aber wir wissen ja auch: am schlimmsten sind die Touren, die man unterschätzt ! Auch für diese Etappe waren immerhin 893 Höhenmeter zu bewältigen.

Auf der Murgleiter
bei Forbach

Um 09:15 Uhr ging es los nach einem sehr guten und liebevoll servierten Frühstück und natürlich gleich wieder bergan. Heute waren mehr Wanderer unterwegs als sonst, denn es war Feiertag: Fronleichnam 2019. Wir kamen an den mächtigen Röhren zum Pumpspeicherkraftwerks der Schwarzenbachtalsperre vorbei und erreichten den Stausee so gegen 11:00 Uhr.
An der Staumauer führte ein Pfad abwärts, dann querten wir eine Straße und weiter ging es bergauf und bergab durch Wald, die Straße, die heute auch von vielen Motorrad-Fahrern frequentiert wurde, meist in Hörweiter. An einer Abzweigung bogen wir in den falschen Weg ein und verliefen uns etwas.
Murgleiter Halbzeit
Nachdem wir umgekehrt waren hatte uns das sicherlich einen weiteren Kilometer gekostet; glücklicherweise passierte uns das heute während der kürzesten Etappe.
Wir querten abermals eine Strasse, dann ging es an einem rauschenden Fluß entlang, es kam mal wieder ein Anstieg zum “Murgleiter”, einer Holzfigur am Wegesrand; wir hatten nun wohl auch die Hälfte der Murgleiter geschafft.
Ein kleiner Regenschauer setzte ein, als wir auf Schönmünzach zusteuerten, den wir genossen, nachdem wir unsere Regenschirme ausgepackt und die Regenhüllen über die Rucksäcke gezogen hatten, denn er brachte Abkühlung und frische Luft.
Der Murg-Leiter
Um 16:00 Uhr hatten wir unser Hotel in Schönmünzach erreicht, leider direkt an der Bundesstrasse gelegen und mit Zimmer in Richtung derselben, dafür aber mit Halbpension und Sauna: Holzschuh's Schwarzwaldhotel. Das Hotel war nicht ganz billig und schon etwas in die Jahre gekommen, aber die Auswahl hier in Schönmünzach war begrenzt. Wir hatten uns hier für zwei Tage einquartiert und würden die morgige Etappe mit leichterem Gepäck wandern und abends per S-Bahn nach Schönmünzach zurückkehren.
Wir genossen unseren ‘freien’ Nachmittag mit einem Getränk auf der Terrasse, mit Sauna und ‘Felsen-Hallenbad’, gefolgt von einem passablen 5-Gang-Diner.

Mittwoch, 17. Juli 2019

Sommerurlaub 2019: Murgleiter Etappe 2

Wir hatten tatsächlich prächtig geschlafen im Hotel Stadt Gernsbach und nach einem guten Frühstück ging es los mit der 2. Murgleiter-Etappe: von Gernsbach nach Forbach, 24,2 km, 1221 m im Aufstieg, etwas weniger für den Abstieg, denn wir folgten ja dem Fluß talaufwärts.

Gernsbach
Wie immer ging es gleich los mit einem Aufstieg, denn jede Etappe endet im Tal an einer S-Bahn-Station, was für die Logistik natürlich sehr praktisch ist.
Es ging zunächst über einen Pfad durch Wald zum Schloss Eberstein. Unter uns konnten wir die B462 hören, und am Schloss selbst waren Baumaschinen im Einsatz und eine Motor-Sense dröhnte aus dem Weinberg, so daß wir eilig weiter wanderten und diesen ansonsten malerischen Flecken schnell verließen, um dem Lärm zu entgehen.
Ruhe im Wald sucht man oft vergebens auf der Murgleiter. Manchmal gibt es aber auch Passagen, während denen man dann mal stehen bleiben sollte um die wertvollen Momente der Ruhe zu genießen und nur die friedlichen Geräuche des Waldes zu hören.
Obertsrot an der Murg
Wir stiegen ab nach Obertsrot, vorbei an einem gigantischen amerikanischen Sequoia-Baum, überquerten die Murg und hatten nun einen längeren Anstieg vor uns auf den Rockert. An einem hübschen Rastplatz mit Brunnen legten wir eine kurze Rast ein. Es war noch wärmer als gestern. Diesmal hatten wir mehr Wasser mitgenommen, aber wir fanden auch viele Brunnen mit teilweise sehr schmackhaftem Wasser. Trödelei war nicht angesagt bei diesen anspruchsvollen Wander-Etappen, das hatten wir schon gemerkt.
Weiter ging es hinab nach Reichental. Kurz vor dem Örtchen rasteten wir abermals an einer Marien-Kapelle und verzehrten unsere Lunch-Pakete, die wir vom Hotel mitgenommen hatten. Der Ort Reichental besticht vor allem durch seine zahlreichen “Parken und Wenden verboten”-Schilder ;-)
Reichental
Der Gegenanstieg war fürchterlich: größte Mittagshitze und keinen Schatten. Über einen Grashang quälten wir uns hoch, bis wir wieder etwas frischen Wind abbekamen und schattigen Wald erreichten. Jetzt folgte der Anstieg auf die Hohe Schaar, vorbei an einer der hier typischen Heuhütten-Lichtung. Immer wieder blickten wir gespannt auf die zahlreichen Wegweiser, aber die verbleibende Kilometerzahl ging nur langsam nach unten.
Ein weiterer Aufstieg dräute: der Weg hinauf zum Latschigfelsen. Ein Brunnen unterhalb versorgte uns mit besonders leckerem Wasser und erlaubt Alex ihre schmerzende Achilles-Ferse zu kühlen. Wir stiegen ab in ein weiteres Heuhütten-Tal und kamen zum Hexenbrunnen. Bei dem nun folgenden letzten Aufstieg streikte Alex und wählte einen direkteren Weg nach Forbach.
Hexenbrunnen bei Forbach
Ich hielt mich an das Programm und wanderte oberhalb von Forbach entlang, bis der Abstieg kam zum dort befindlichen Murgleiter-Portal.
Wir trafen uns wieder am Bahnhof, Alex hatte mir ein leckeres Eis besorgt, und nach kurzen Studium des dort ausgehängten Stadtplans wanderten wir über die Holzbrücke zu unserer heutigen Unterkunft, der sehr ansprechenden und ruhig gelegenen Pension Hotel Am Mühlenbach. Die Wirtsleute Kuznecov waren mit Feuereifer dabei ihren Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren und wir fühlten uns dort sehr wohl.
Holzbrücke bei Forbach
Wir waren spät dran und spazierten sogleich zum nahe gelegenen Gasthof Zum Adler, der einzigen Möglichkeit weit und breit ein vernünftiges Abendessen zu bekommen. Die Karte war einfach, der bestellte Salat mit Putenfleisch und der Wurstsalat mit Pommes schmeckten aber frisch und vortrefflich, und natürlich auch die Biere dazu.
Zurück im Hotel ging es auch gleich ins Bett, die Murgleiter forderte ihren Tribut. Der rauschende Mühlenbach vor dem geöffneten Fenster begleitete uns in den wohl verdienten Tiefschlaf.

Sonntag, 14. Juli 2019

Sommerurlaub 2019: Murgleiter Etappe 1

Am Dienstag, den 18. Juni 2019, starteten wir also unsere Wanderung auf der Murgleiter. Wir fuhren nach Bad Rotenfels und parkten unser Auto dort am Unimog-Museum auf einem möglichst schattigen Platz, denn es würde sehr warm werden in den nächsten Tagen.

Wandermarkierung Murgleiter
Um 9:30 Uhr ging es los zur 1.Etappe, zunächst durch schattigen Wald, dann zum ersten Anstieg zur Ruine Ebersteinburg. Nach diesen ersten 7 Kilometern kamen wir schwitzend dort an und stellten fest, daß das dortige Restaurant geschlossen war. Wir hatten natürlich Wasser dabei, dazu gab es Wildschwein-Landjäger und einen Apfel. Ich stieg auf den Turm und genoß die Aussicht nach Gaggenau und bis hinüber zu den Vogesen und nach Karlsruhe, selbst den Odenwald sah man dahinter schemenhaft, ansonsten war die Sicht eher trüb.
Ruine Ebersteinburg
Weiter ging es absteigend zu einem Hotel und Gasthaus – beide geschlossen - dann alsbald zum zweiten schweißtreibenden Anstieg auf den Merkur. Unsere Wasservorräte schrumpften merklich zusammen ob der enormen Schwüle selbst hier im Wald. Auf dem Merkur glücklicherweise war das Restaurant mit der tollen Aussicht geöffnet und es herrschte auch viel Betrieb. Nach ein paar kühlen Getränken nahmen wir dann die restlichen 7 Kilometer in Angriff und erreichten schließlich das erste Etappenziel Gernsbach nach 23 km und 1000 m im Aufstieg um 17:30 Uhr. Wir fanden alsbald das Hotel Stadt Gernsbach und erhielten ein ruhiges Zimmer nach hinten heraus mit prächtigen Betten und Matrazen ( wir haben wohl das Alter erreicht, in dem man auf sowas viel Wert legt ), in dem wir hervoragend schlafen würden.
In Gernsbach
Auf dem Weg hierher hatte Alex einen Italiener entdeckt, ‘Vino e Pane’, bei dem wir zu Abend speisten, und das wirklich gut ! Der erste Italiener übrigens, an den ich mich erinnern kann, bei dem es keine Pizza gab. Wir bestellten vegetarische Antipasti, danach Bavette mit Trüffeln – ein Hochgenuß, mit einem wohl schmeckenden italienischen Rotwein dazu. Abschließend gab es zwei ebenfalls sehr leckere Grappa, zur Rechnung gab es nochmal zwei aufs Haus. Als wir diese dann beglichen hatten merkte ich, daß die von uns bestellten zwei Grappe nicht drauf standen, was ich ehrlicherweise kund tat. Mit dem Ergebnis, daß uns der Chef zwei weitere Grappa spendierte, und für die ersten beiden nur den halben Preis verlangte. Mit einem großzügigen Trinkgeld habe ich das dann wieder ausgeglichen. Ein italienisches Restaurant jedenfalls, das man sich merken sollte !

Freitag, 12. Juli 2019

Sommerurlaub 2019: Bad Rotenfels

Bad Rotenfels bei Gaggenau im nördlichen Schwarzwald ist der Ausgangspunkt der Murgleiter, ein ‘Wander-Projekt’, das wir nun angehen wollten.

Empfangsdame im Hotel
Restaurant Mönchhof
Am Morgen verließen wir also Bischofszell in der Schweiz und fuhren über Konstanz zur A81 und weiter über Stuttgart Richtung Karlsruhe, dann ab Richtung Bad Herrenalb und nach Moosbronn, einem kleinen Örtchen oberhalb von Gaggenau gelegen, wo wir uns für zwei Tage im Reiterhof Hotel Restaurant Mönchhof einquartiert hatten. Wir bekamen dort ein hübsches Zimmer, lediglich die etwas durchgelegenen Matrazen wären zu bemängeln.
Am Nachmittag fuhren wir nach Bad Rotenfels und erkundeten das dortige Thermalbad Rotherma, wo wir den morgigen Tag verbringen wollten.
Unimog-Museum in
Bad Rotenfels
Wir spazierten weiter zum Unimog-Museum und der dort befindlichenTouristen-Info, um noch etwas Material für die Murgleiter zu sammeln: ein Flyer der Wander-Etappen, ein Gastgeber-Verzeichnis und den S-Bahn-Fahrplan.  Im Biergarten des Kurparks gab’s ein Erfrischungsgetränk der hiesigen Christoph Brauerei und wir sichteten das Gastgeber-Verzeichnis um brauchbare Unterkünfte für unsere Wanderung zu finden.

Wanderkarte am Startpunkt
der Murgleiter
Abends zurück in Moosbronn aßen wir zu Abend in unserem Hotel. Den nächsten Tag verbrachten wir also in der sehr ansprechenden Sauna-Landschaft und im Thermalbad der Rotherma. Es gab dort eine hübsch gemachte ‘Felsensauna’, eine große ‘Park-Sauna’, einen Meditations-Aufguß in einer der kleineren Saunen, ein Schwimmbecken und eine große Rasenfläche im Freien mit vielen sonnigen und schattigen Plätzen ( das Wetter war nun brilliant geworden und die Sonne strahlte von einem blauen Himmel ).
Am Abend besuchten wir die Christoph Brauerei in Gaggenau, denn unser Hotel hatte am heutigen Montag Ruhetag, und genossen dort leckers Essen und frische Biere.

Montag, 8. Juli 2019

Sommerurlaub 2019: St. Märgen

Am Mittwoch besserte sich das Wetter und schon am Vormittag kam die Sonne raus. Wir fuhren etwa zwanzig Minuten bis nach St. Märgen und begannen die Wanderung zu dem Zweribach-Wasserfall, etwa 11,5 km lang.

Am Zweribach-Wasserfall
Zunächst leicht ansteigend verließen wir den Ort, dann ging es vorbei an der Rankmühle einer Teerstrasse folgend, die bald in einen Forstweg überging und im Wald verschwand. Im Bannwald Zweribach stiegen wir dann hinab zu den Hirschbach-Fällen. Weiter ging es über einen stellenweise rutschigen Steinpfad. Hier war Trittsicherheit und gutes Schuhwerk angesagt ! Wir erreichten einen hübschen Rastplatz mit Relax-Bank und verbrachten hier eine gute halbe Stunde auf einer Lichtung inmitten bewaldeter Höhen. Leider hatten wir außer einem Apfel und etwas Wasser keinen Proviant dabei, so daß die Rast nicht sehr nahrreich ausfiel; es gab auf dieser Tour auch keine Einkehrmöglichkeit.
Durch den Zweribach-Bannwald
Nach der Pause ging es wieder ein Stück bergauf zu dem beeindruckenden Zweribach-Wasserfall. Von dort erfolgte ein Aufstieg hinaus aus dem Bannwald. An einigen Stellen mußten wir über oder unter umgefallene Bäume klettern, bis wir schließlich wieder einen bequemen Forstweg erreichten, dem wir, vorbei am “Roten Kreuz” und einer Kapelle, folgten zurück nach St. Märgen. Wir hatten tolle Ausblicke auf Feldberg, St. Märgen und die Ebene zwischen Schwarzwald und Vogesen.
In St. Märgen angekommen suchten wir dort ein Cafe auf und stärkten uns mit Kuchen und Kaffee, bevor wir nach Hinterzarten zurückfuhren.

Freitag, 5. Juli 2019

Sommerurlaub 2019: Freiburg

Für den Dienstag war die Wettervorhersage immer noch auf Regen eingestellt und wir fuhren morgens mit der Höllental-Bahn nach Freiburg, das wir nach 30 Minuten Fahrtzeit erreichten.

Historisches Kaufhaus in Freiburg
Dank der Gästekarte, die wir im Hotel bekommen hatten, war diese Fahrt für uns, wie auch gestern die Fahrt nach Bärenthal, kostenlos.
Vom Bahnhof spazierten wir in die Altstadt und zum Marktplatz am Münster, auf dem zahlreiche Stände aufgebaut waren. Im Cafe “Zumbunten Onkel” tranken wir zunächst einen Capucchino, dann schlenderten wir zwischen den Marktständen hindurch und sahen und schließlich das Münster von innen an.
Plastik-Entchen in einem
Bächle in Freiburg
Zum Mittagessen gab es neben dem großen roten Münster eine lange Freiburger Rote Wurst für mich, während sich Alex etwas Bergkäse kaufte. Dann spazierten wir zum Schwabentor und über eine Fußgängerbrücke rüber zum Schloßberg, und wanderten hoch zum Aussichtsturm. Ich ersteig die vielen Stufen des 2002 erbauten Metallturms und bewunderte die Aussicht auf Freiburg und das umliegende Land.
Blick auf Freiburg vom
Schloßberg aus
Gerade noch rechtzeitig, denn nun nahte eine Regenfront und nahm uns die Aussicht weg.
Wir kehrten in die Altstadt zurück und abermals ein beim ‘buten Onkel’ zu einem Drink, schlenderten dann vorbei am Martinsturm in die Fischerau, und über das Uni-Gelände, vorbei an dem modernen Bibliotheksbau, zurück zum Bahnhof, um den Zug um 16:40 Uhr zurück nach Hinterzarten zu nehmen.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Sommerurlaub 2019: Hinterzarten


Unseren diesjährigen Sommerurlaub begannen wir in Hinterzarten im Schwarzwald. Wir fuhren am Pfingst-Sonntag los und erreichten unser Ziel, den Thomahof in Hinterzarten, in drei Stunden.
Der Verkehr hielt sich in Grenzen, die große Rückreisewelle würde wohl erst morgen einsetzen.

Tor zum Höchsten
Nach einem Spaziergang entlang des Zartenbachs und durch den Ort begaben wir uns sogleich in den Wellness-Bereich und vor allem in die Salzgrotte, mit ein wichtiger Grund, warum wir dieses Hotel wieder ausgewählt hatten, denn nur wenige Hotels verfügen über eine. Auch die ruhige Lage des Hotels am Ende des Ortes mit hübschen, geräumigen Zimmern, und natürlich das hervorragende Essen waren Gründe, warum wir uns hier wieder einquartiert hatten.
Blick zum Feldbergturm
Am Montag fuhren wir mit dem Zug nach Bärenthal und weiter mit dem Bus zum Feldberg-Ort. Die Wettervorhersage versprach Regen den ganzen Tag, aber am Morgen schien sogar etwas die Sonne, und auch ansonsten wurde der Tag besser als gedacht, mit nur hin und wieder mal leichtem Nieselregen. Nach der stickigen Luft im Rhein-Main-Gebiet genossen wir die kühle Schwarzwald-Luft und das feuchte Wald-Klima. Wie uns der Barkeeper im Hotel später erzählte, war es auch im letzten heißen Sommer hier nachts nur selten über dreißig Grad gewesen, ansonsten hatte es immer gut abgekühlt.
Auerhahn auf dem
Feldbergsteig
Wie im letzten Jahr, diesmal allerdings ohne Schneeschuhe, stiegen wir an Richtung Bismarck-Denkmal, unterquerten die Sesselliftbahn, die jetzt im Sommer nicht in Betrieb war, folgten nun aber zunächst der roten Raute um den Feldberg herum auf dem Feldberg-Steig, vorbei an Todtnauer Hütte und St. Wilhelmer Hütte, dann weiter zur Zastler Hütte. Auf dem Abstieg davor entdeckte ich plötzlich einen größeren Vogel, der vor uns auf dem Feldbergsteig entlang spazierte. Vorsichtig machte ich Alex darauf aufmerksam und sie identifizierte ihn als einen Auerhahn. “Den sieht man nur einmal im Leben”, sagte sie. Das Tier war allerdings nicht auf der Balz, sondern eher an Beeren interessiert, die am Wegesrand wuchsen. Wir beobachteten es andächtig eine ganze Weile, bis es schließlich in den Büschen seitlich des Weges verschwand und dann nicht mehr zu sehen war.
An der Zastler Hütte
An der urigen Zastler Hütte kehrten wir ein zu Bauernjause und Bier. Als wir weiter wanderten – es war mittlerweile 14:00 Uhr geworden – hatte Regen eingesetzt. Vorbei an Naturfreundehaus und Baldenweger Hütte verließen wir nun den Feldbergsteig und folgten der blauen Raute bergab auf einer Teerstrasse, bis uns ein Wegweiser mit gelber Raute den Rückweg nach Hinterzarten anzeigte: noch 9.5 km. Vorbei am Rufenholzplatz, den wir auch letztes Jahr mit Schneeschuhen erreicht hatten, wanderten wir zurück zu unserem Hotel und trafen dort immerhin rechtzeitig genug ein, um noch Zeit für einen Saunagang und Entspannungsbad in der Salzgrotte zu haben, bevor es zum wie immer opulenten und leckeren Abendessen ging.



Mittwoch, 23. Mai 2018

Premium Wanderwege Schwarzwald

Am Pfingst-Wochenende waren meine Frau und ich im Schwarzwald unterwegs und erwanderten drei Premium-Wanderwege: den Karlsruher Grat, den Feldbergsteig, und den Rappenfelsensteig, alles Wandervorschläge aus dem Heftchen “Die schönsten Wanderwege 2017”, einer Spezial-Ausgabe des Wander Magazins, das wir mal in einem Lowa-Shop ergattert hatten.
Alles zusammen also 3x12=36 km.

"Blick auf Ottenhöfen

Nach zwei Stunden Fahrt trafen wir am Samstag in dem beschaulichen Örtchen Ottenhöfen ein, parkten dort am Bahnhof und machten uns gleich auf den Weg. Da wir den Rechtsabzweig hinter der Kirche verpassten wanderten wir nun den Karlsruher Grat in Uhrzeiger-Richtung, empfohlen ist genau die Gegenrichtung, warum auch immer. Wir stiegen also alsbald recht steil zum Brennte-Schrofen  hinauf und hatten von dort eine hübschen Aussicht auf den Ort Ottenhöfen. Viel weiter konnten wir nicht schauen, denn es war heute arg trüb.

Auf dem Karlsruher Grat
Vorbei an einer saftigen Wiese voll mit blühenden Blumen gelangten wir zum Lokal auf dem Bosenstein und gönnten uns eine deftige Vesper, bevor es weiter ging kraxelnd über die Felsen des Karlsruher Grates, dann hinunter zu den Edelfrauengrab-Wasserfällen mit einer hübschen kleinen Klamm. Dahinter hätten wir in knapp zwei Kilometern direkt nach Ottenhöfen zurück wandern können, der Weg zweigte aber nochmal nach links ab für einen weiteren kurzen Anstieg, dem wir tapfer folgten.
Edelfrauengrab Wasserfälle
Hinter uns grummelte ein Gewitter, das uns aber nicht einholte und nur gegen Ende der Wanderung ein paar dicke Wassertropfen nach uns warf.
Um 16:30 Uhr waren wir zurück am kleinen Kurgarten von Ottenhöfen, wo überall herrliche Rhododendron-Büsche blühten. Am Kiosk dort ließen wir uns nieder zu Kaffee und Schwarzwälder Kirsch-Torte, bevor wie eineinhalb Stunden lang weiter fuhren nach Bärental am Feldberg, wo wir uns im Hotel Adler für zwei Nächte Zimmer reserviert hatten – eigentlich zusammen mit zwei Freunden, die aber wegen Krankheit nicht mitkommen konnten.
Wanderer auf dem Feldberg Plateau
Wir bezogen ein kleines aber feines Zimmer mit Blick zum Titisee. Zum Abendessen gab es Spargel mit gebratenem Fisch für mich, Hirschfilet-Carpaccio für Alex, und wir waren überrascht, was die Küche hier feines zu bieten hatte.

Am Sonntag nahmen wir uns den Feldbergsteig vor und fuhren mit dem Bus nach Feldberg-Ort, kostenlos, denn Busfahren ist in der Schwarzwald-Karte enthalten, die man hier bei einem Mindestaufenthalt von zwei Tagen vom Hotel ausgehändigt bekommt.
Feldsee im Frühling
Wie schon im Februar, diesmal aber ohne Schneeschuhe, stapften wir hoch zum Feldberg, zunächst zum Seebuck, dann über das Gipfel-Plateu bis hin zum 1493 m hohen Gipfel des höchsten Berges von Baden Württemberg.
Nun wählten wir aber den Abstieg zur St. Wilhelmer Hütte, wo wir für einen Tee einkehrten. Dort lag das Buch “Schneeschuhwandern: Die 34 schönsten Touren im Naturschutzgebiet Feldberg/Schwarzwald” von Rainer und Claudia aus, das wir mit Interesse durchblätterten und dann sogleich erwarben, denn es bot uns viele Ideen für einen weiteren Winterurlaub hier im Schwarzwald.
Weg zum Muckenloch
Wir wanderten nun weiter, von Hütte zu Hütte, vorbei an der Zastler Hütte und dem Naturfreunde Haus zur Baldenweger Hütte, wo wir zum Mittagessen einkehrten. Weiter ging es nun bergab zum Feldsee und anschließend zum Raimartihof zur Kaffeepause, wo wir auch im Winter schon eingekehrt waren.
Vom Raimartihof wanderten wir nun die 5 km direkt zurück zu unserem Hotel in Bärental.
Saftige Felsen am Rappenfelsensteig

Am Montag fuhren wir dann etwa 20 km bis nach Staufen, hinter dem Schluchsee gelegen, und wanderten dort den Rappenfelsensteig, diesen nun in der empfohlenen Wanderrichtung: entgegen Uhrzeigersinn. Es ging bergab durch einen naturbelassenen Wald, den sogenannten Bannwald, ins “Muckenloch” an der Schwarza. Nach einer kurzen Rast dort erfolgte der Aufstieg über einen schmalen Pfad, durch Urwald, Steinhalde und –wände, bis zu einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Relax-Bank, wo wir es gut für eine längere Rast aushielten.
Im Bannwald
Vor uns hatten sich dunkle Gewitterwolken aufgetürmt und Blitze zuckten meist horizontal durch diese hindurch; das Gewitter bewegte sich aber kaum und sollte uns nicht weiter belästigen, der Himmel über uns blieb strahlend blau.
Zurück in Staufen kehrten wir ein ins Gasthaus “Zum Hirschen”, wo wir nett bedient wurden und ein kleines, aber frisch zubereitetes und leckeres Mittagessen erhielten, und frischen Apfelkuchen zum Kaffee danach.
Bank und Wegeskreuz bei Staufen 
So gestärkt, zufrieden und mit etwas Muskelkater nach drei halbwegs anspruchsvollen Wanderungen traten wir dann die Heimfahrt an und beschlossen das Wochenende gegen 20:00 Uhr mit einer Einkehr in der Wein-Kneipe “Alte Kastanie” in Selzen

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Samstag, 24. Februar 2018

Eine Woche Schwarzwald im Winter 2018– Heimreise

Und schon war der Tag der Abreise da. Nach dem Auschecken spazierten wir nochmal in den Ort Hinterzarten, um noch einige Mitbringsel einzukaufen wie Honig aus dem Schwarzwald und Schnaps.

Skisprungschanze Hinterzarten

Am frühen Mittag traten wir die Heimfahrt an. Kaum hatten wir Hinterzarten verlassen und waren ein paar Kehren bergab gefahren war kein Schnee mehr zu sehen und alles grün. Nach gut drei Stunden Fahrt langten wir wohlbehalten und sehr gut erholt wieder zu Hause an.Alsdann nutzten wir den Tag noch etwas um zur Skisprung-Schanze zu spazieren und durch das Hinterzartener Moor.

Freitag, 23. Februar 2018

Eine Woche Schwarzwald im Winter 2018– Zum Feldsee

Winteridylle in Hinterzarten 
Heute, am Freitag, den 2.2.2018, wollten wir nochmal Schneeschuh wandern, bevor es morgen nach einer Woche wieder gen Heimat gehen sollte. Eine tolle Urlaubswoche neigte sich dem Ende, in der wir uns phantastisch erholt hatten.


Wir bestiegen noch einmal den Zug, mit Schneeschuhen auf unsrem Rücken, und fuhren abermals nach Bärental und weiter mit dem Bus zum Feldberg.  Heute war recht viel los, auf dem Feldberg fand der Weltcup Snowboard Cross statt.
Im Winterwald am Feldberg
Auf einem planierten Wanderweg, für den wir eigentlich keine Schneeschuhe benötigt hätten, liefen wir bergab bis zum Feldsee, der in einem Talkessel liegt.Ganz in der Nähe befindet sich der Raimartihof, der geöffnet und sogar ziemlich gut besucht war; mit uns traf gerade eine größere Gruppe von Senioren ein. Wir fanden aber trotzdem ein Plätzchen und ließen uns Bier und eine Jause schmecken bestehend aus Bergkäse und Bauernbratwürsten.
Auf dem mit einer gelben Raute markierten Weg wanderten wir nun zurück nach Hinterzarten, noch etwa 8 km weit. Nach der Hälfte der Strecke erreichten wir eine Forststrasse und konnten nun die Schneeschuhe ausziehen.
Feldsee im Winter

Wir kamen am Mathislehof vorbei und kauften dort noch Bergkäse und Rindersalami als Proviant für zu Hause ein. Um 15:00 Uhr hatten wir den Ortseingang von Hinterzarten erreicht und blickten hinab auf den Ort.
Was guckst Du, schwarzes Rind ?

Hinunter zum Zartenbach gehend erreichten wir nun in wenigen Minuten unser Hotel und hatten auch heute wieder genug Zeit für das gewohnte Nachmittags- und Abendprogramm: erst Wellness, dann gutes Essen, abschließend einen Drink an der Bar

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