Von
der Forststrasse zur Knuttenalm zweigt ein Stieg ( Weg Nr. 9 ) ab,
steigt auf zum Stutennock und umrundet diesen. Vorbei an den Kofler
Seen kann man dann zurück nach Rein wandern ( oder links abbiegen
und über den Klammlsee zur Knuttenalm ).  |
Schlafhäuser oberhalb von Rein
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Von der Durra-Alm hatten
wir den Aufstieg gesehen und planten, dies als letzte Wanderung hier
bei Rein zu machen, bevor wir weiterreisen wollten zum Rosengarten.
Der Mittwoch brachte
aber erstmal etwas Regen und uns damit einen Ruhetag. Wir fuhren nach
Sand um Bargeld zu holen und zu tanken.
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Berge oberhalb des Knuttentals
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Dort erreichte uns eine SMS
von Rosi mit einer Einladung, am Abend die Oldtimer-Sammlung von Hans
anzuschauen, die wir natürlich annahmen und schnell noch ein paar
Blümchen als Mitbringsl besorgten.
Das Abendessen im Hotel
stornierten wir und wanderten stattdessen bei aufklarendem Wetter
nochmals hinauf zur Unterrieser-Alm, wo es vorzügliche
Schlutzkrapfen oder Spiegeleier mit Speck zu essen gab.
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Oberhalb der Sossenalm
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Als wir
wieder nach Rein abstiegen querte eine Wolke das Rein-Tal und
bescherte uns etwas Regen, der uns aber, gut ausgerüstet wie wir als
Wanderer nun mal sind, nicht weiter störte.
Am Donnerstag, den
30.9.2021, begannen wir um 09:45 Uhr mit dem Aufstieg vom Knuttental
zur Sossenalm. Es ging zunächst sehr steil in Serpentinen aufwärts,
glücklicherweise im Schatten. Die Berge erstrahlten schon wieder im
Licht der Herbstsonne, ganz oben auf den hohen Gipfeln lag etwas
Schnee. Gegenüber lag die Durra-Alm, wo wir vor zwei Tagen eine
bequeme Mittagsrast gehabt hatten.
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Kofler See und Magerstein
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Unser Aufstieg wurde endlich
flacher und ging ein kurzes Stück auf einer Steilwand entlang, das
etwas Schwindelfreiheit erfordert, bis uns dann auf einem kleinen
Plateau mit einer kleinen Hütte die Sonne begrüßte und tausende
weißer Falter, die zwischen den kleinen Nadelbäumen umher
flatterten. Wir hatten nun die halbe und mit 3 Stunden veranschlagte
Wegstrecke zu den Kofler Seen hinter uns und machten eine kurze Rast,
um das friedliche Szenario hier oben zu genießen. Als zwei weitere
Wanderer auftauchten gingen wir weiter.
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Obere Kofler Alm
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Wir hatten noch gut 400
Höhenmeter vor uns und stiegen weiter, jetzt flacher, an einer
zweiten verlassenen Alm vorbei in eine Scharte mit viel Fels und
Geröll, immer weiter aufwärts, bis wir dann endlich nach 12:30 Uhr
ein Gatter passierten, noch ein paar Meter aufstiegen, und dann das
herrliche Panorama des Magersteins vor uns liegen hatten. Die
gesamte Ausdehnung des Gletschers konnte man erst von hier oben
komplett erfassen. Rechter Hand ragte der Stutennock auf, den wir
heute umrunden würden. Nach einigen Minuten tauchte unten der erste
See auf und vervollständigte das Berg-Panorama zu einem wirklich
beeindruckenden Anblick.
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| Hochgall |
Um 13:00 Uhr waren wir
am See und vesperten auf einer Bank. Dann ging es gemächlich abwärts
über eine lang gezogene Ebene mit Bach zur Oberen Kofleralm, die wir
auch schon beim
Begehen des Arthur-Hartdegen-Weges passiert hatten.
Der weitere Abstieg war uns somit bekannt, außer daß wir diesmal
dem Weg folgten zurück zum Parkplatz im Knuttental.