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Dienstag, 15. Oktober 2019

Die Schweiz, ein Eldorado für lustige Schilder


Bodensee-Basel Radtour 2019, Etappe 7: Stein am Rhein

Das Wetter hatte umgeschlagen und am vormittag regnete es, so daß wir uns so lange wie möglich in unserem Hotelzimmer aufhielten und erst so gegen 12:00 Uhr das Art Villa Hotel in Radolfzell verließen.

Burg bei Stein am Rhein
Es regnete noch leicht, als wir losradelten, dann hörte der Regen aber auf und zum Nachmittag hin wurde das Wetter wieder sonnig und trocken. Wegen dieser Wetterstörung würden wir heute nur eine kurze Etappe einlegen und bis Stein am Rhein radeln. Dort hatte ich zu einem Sonderangebot ein komfortables Zimmer im Hotel Chlosterhof gebucht; das Hotel würde in einer Woche schließen zwecks Umbau und Reduzierung der Hotelzimmer zugunsten von Appartements.

In der Altstadt von Stein am Rhein
Nach zwei Stunden Radfahrt an Zeller See und Rheinsee entlang, beides Teile vom Untersee, hatten wir unser Ziel bereits erreicht, wo der Rheinsee dann in den Rhein übergeht.
 Über uns ragte die Burg von Stein am Rhein auf und gleich vor uns lag unser Hotel, wo wir ein großes Zimmer mit Balkon zum Rhein erhielten, auf dem wir erstmal ein kurzes Sonnenbad nahmen, bevor wir uns aufmachten die übersichtliche Altstadt und die Uferpromenade zu erkunden.
Stein am Rhein
Abendessen gab's im Restaurant Adler: Schweier Rösti. Während die Übernachtungspreise in der Schweiz durchaus mit Deutschland vergleichbar sind schlackert man beim Essen gehen doch immer wieder mit den Ohren: das ist allemal doppelt so teuer wir in Deutschland !
Geradelte Strecke: 25.88 km

Mittwoch, 10. Juli 2019

Sommerurlaub 2019: Altnau

Am Samstag fuhren wir mit unserer Freundin nach Altnau, dem Apfeldorf am Bodensee, um den dort angelegten Altnauer Apfelweg abzuwandern.

Altnauer Apfelweg
Wir parkten am Bahnhof und marschierten zum Startpunkt der Wanderung, die in zwei Etappen mit einer Abkürzung unterteilt ist. Der Apfelweg ‘Emma’ ( 3 km lang ) und der Apfelweg ‘Lisi’ ( 4 km lang ) führen um das Dorf herum, den Apfelweg ‘Fredi’ kann man als Abkürzung zurück zum Startpunkt mitten durch den Ort hindurch wählen, wenn man nach dem ersten Weg genug hat.
24 Informationstafeln informierten über alle möglichen interesanten Aspekte des Apfel-Anbaus.
Blick vom Apfelweg
zum Bodensee
Über 40.000 Tonnen Tafeläpfel und fast 34.000 Tonnen Mostäpfel werden jedes Jahr in dem Thurgauer Anbaugebiet geerntet. Die Apfelsorten wurden erklärt, die Pflege der Bäume und auch der Beitrag von Bienen und Hummeln zur Bestäubung; letztere weniger effektiv, aber bereits früher im Jahr bei kälterer Witterung einsetzbar.
In einem Hofladen gab es Äpfel zum Probieren als Wegzehrung, auf einem Hof konnten wir süßen Apfelmost probieren. Immer wieder hatten wir einen schönen Blick an den Apfel-Plantagen entlang hinunter auf den Bodensee, auf dem sich zahlreiche Segelschiffe tummelten. Das Wetter war ideal zum Wandern, der Himmel leicht bewölkt, es ging ein erfrischender Wind.
Am Südufer des Bodensees
Vom Ufer von Altnau aus konnten wir Kontsanz sehen mit Münster und Konzilhaus. Am Yachthafen tranken wir Kaffee, direkt am See sitztend, dann fuhren wir ein paar Orte weiter nach Uttwil, spazierten dort noch an der Uferpromenade mit Baum-Lehrpfad entlang und aßen in einem Restaurant direkt am See gebackenen Bodensee-Fisch an Salat, dazu tranken wir Schweizer Wein, der uns sehr gut schmeckte.
Am Abend zurück bei unserer Freundin in der Wohnung tranken wir noch einen Absacker, während nun schwarze Gewitterwolken näher rückten. Alsbald verabschiedeten wir uns und schafften es gerade noch trockenen Fußes ins Hotel, als die Wolken begannen sich zu entladen.