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Mittwoch, 11. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–4. Etappe nach Lauda


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Für heute war eine kürzere Etappe geplant denn wir wollten bei meinem Freund in Lauda Station machen; Lauda liegt kurz hinter Tauberbischofsheim an der Tauber.

Wertheim Downtown
"Wertheim Downtown"
Am Morgen überquerten wir den Main und durchstreiften zunächst noch etwas die Altstadt von Wertheim, dann ging es an der Tauber entlang auf dem Radweg ins liebliche Taubertal, anfänglich mit einigen Steigungen, denn hier beim Durchbruch zum Main ist das Taubertal stellenweise ziemlich eng. Erst später weitet sich das Tal und ergo verläuft auch der Radweg überwiegend über flaches Gelände.

Das Wetter heute war überwiegend bewölt mit nur gelegentlichem Sonnenschein, es blieb aber trocken.

Wenige Kilometer  vor Tauberbischofsheim fanden wir ein gemütliches Gartenlokal: das Mühlenstüble. Hier gab es Rhabarber-Saft und was zum Futtern, bevor wir weiter radelten und kurz nach 14:00 Uhr Tauberbischofsheim erreichten.

Auf mit dem Rad ins liebliche Taubertal
"Auf mit dem Rad ins liebliche Taubertal"

Hier besorgten wir noch ein paar Blumen als spontanes Mitbringsel, dann legten wir die restlichen wenigen Kilometer bis Lauda zurück und erreichten am Nachmittag das Haus unseres Freundes, in dem wir nicht nur kostenfrei übernachten konnten, sondern auch ein leckeres Spargelessen und feine Weine vorgesetzt bekamen.

km-Stand: 236

Sonntag, 8. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–3. Etappe nach Wertheim


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Heute hatten wir eine längere Etappe vor uns: wir wollten Wertheim erreichen, gelegen an der Tauber-Mündung.

Marktplatz Miltenberg
"Marktplatz Miltenberg"
Die Wettervorhersage war schlecht und wir hatten schon in Erwägung gezogen einen Tag in Augsburg zu verbringen. Am Morgen sah es dann aber gar nicht so schlecht aus, es tröpfelte nur ganz leicht hin und wieder. Aber es war deutlich kühler und windiger geworden.

Risikobereit sattelten wir unsere Fahrräder und verließen Aschaffenburg morgens um 9:45 Uhr. Unterwegs gab es mal einen Regenschutt, aber wir haten ja Regenjacke und –hose dabei. Als wir zur Mittagszeit Miltenberg erreichten schien die Sonne und wir aßen zu Mittag draußen vor dem Restaurant der Kalt-Loch-Bräu in der Hauptstrasse.

Mittagessen in Miltenberg
"Mittagessen in Miltenberg"
Danach schoben wir unsere Räder durch die Altstadt, gönnten uns noch einen Espresso und radelten dann weiter am Main entlang bis Freudenberg, wo wir den Main überquerten. Als wir uns umblickten gewahrten wir eine dunkle Wolkenfront, die uns verfolgte. Bei Collenberg hatte uns das schlechte Wetter eingeholt. Schwarze Wolken schoben sich über den Berg und ein Mann begrüßte uns mit den Worten: “Sucht schnell einen Unterschlupf, gleich gibt’s was.”

Freudenberg
"Freudenberg"
Gesagt getan: ein großer Unterstand mit Holzdach bot uns Schutz vor dem nun einsetzenden Gewitter mit Wolkenbruch und Hagelschauer, das wir etwa eine halbe Stunde lang abwarteten. Zwischenzeitlich stießen völlig aufgeweichte Radfahrer zu uns. Wir danken ausdrücklich den Gemeinden Collenberg und Reistenhausen für dieses Bauwerk !

Ankunft in Wertheim
"Ankunft in Wertheim"
Als das schlimmste vorbei war radelten wir weiter und bald hörte der nun leichte Regen auf und die Sonne gewann wieder die Oberhand. Bei schönem Wetter erreichten wir Kreuzwertheim, gegenüber von Wertheim am anderen Mainufer gelegen, und fanden im Landgasthof Franz ein einfaches Zimmer für ÜF € 69. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Ort, bei dem wir die Aussicht auf Wertheim mit Burg im Abendlicht genossen und fotografierten, gab’s ein sehr gutes Abendessen im Landgasthof, z.B. mit mit Käse überbackenem und mit Spargel und Kräutern gefüllten Pfannekuchen.

km-Stand: 194

Montag, 2. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–2. Etappe nach Aschaffenburg


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Nach einer Nacht mit wenig Schlaf brachen wir gleich nach dem Frühstück auf zu unserer zweiten Etappe nach Aschaffenburg.

Klostergarten in Seligenstadt
"Klostergarten in Seligenstadt"
Immer am Main entlang ging es zunächst zum Club Steakhouse Garden (“38grad”)  in Mühlheim bei der Fähre nach Dörnigheim, wo wir uns ein zweites Frühstück gönnten. So gestärkt schafften wir es bis um 13:00 Uhr nach Seligenstadt, wo wir nach einem Bier bzw. Radler das Kloster und die Altstadt durchstreiften. Eine Brezel diente uns dabei als Mittagessen.

Aschaffenburg war nunmehr noch 19 km entfernt und gegen 16:00 Uhr sahen wir das Schloss Johannisburg vor uns liegen. Wie schon bei unserer Radtour am Main vor vielen Jahren, als wir auf dem Weg nach Gemünden waren, fanden wir auch diesmal das Hotel Zum Wilden Mann (ÜF € 88) und ließen uns ein besonders ruhiges Zimmer geben.

Ankunft in Aschaffenburg
"Ankunft in Aschaffenburg"
Danach spazierten wir durch die Stadt, am Schloß vorbei zum Pompejanum. Unten am Main fand ein Fest statt, wir ließen uns dann aber bei der Schlappeseppel Brauerei draußen in der Sonne nieder und genossen Bier und die dazu passenden Schmankerl wie z.B. Wildschweinbraten. Der brave Soldat Joseph Lögler, wegen einer Kriegsverletzung „der lahme Seppel“ genannt, wurde hier 1631 mit dem Brauen von Bier beauftragt, nachdem König Gustav von Schweden die Stadt eingenommen hatte und nun dringend Bier für die königlichen Feierlichkeiten benötigt wurde.

km-Stand: 117

Sonntag, 1. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–1. Etappe nach Frankfurt


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Für unseren diesjährigen Sommerurlaub hatten wir eine Fahrradtour nach Regensburg geplant: von Mommenheim nach Mainz, dann den Main entlang über Frankfurt und Aschaffenburg bis Wertheim, die Tauber hinauf bis nach Rothenburg ob der Tauber, dann durchs Altmühltal zur Donau und nach Regensburg.

Mainhatten
"Mainhatten"
Die Wettervorhersage war ungünstig und ließ für die folgend Woche Regen vermuten, dennoch gingen wir es an und starteten am Samstag, den  9. Juni 2012 gegen Mittag mit unseren Fahrrädern von Mommenheim aus nach Mainz, ausgerüstet mit ein paar alten Fahrradtaschen, die Klamotten in wasserfesten Säcken verpackt. 

Das Wetter am Wochenende sollte noch einigermassen gut werden, weswegen wir schon den Samstag nutzen wollten, um bis nach Frankfurt zu gelangen. Es blies ein kräftiger Wind, glücklicherweise aus Westen. An Hochheim, Rüsselsheim und dem Frankfurter Flughafen vorbei ging es nach Höchst.

Der Frankfurter Römer
"Der Frankfurter Römer"
Wir umfuhren das riesige Chemie-Werk dort und gelangten nach Schwanheim, dann dem Main folgend nach Frankfurt und zum Äppelwoi-Stadtteil Sachsenhausen, wo wir so um 17:00 Uhr das Hotel Ritter erreichten (ÜF € 72), direkt in Altsachsenhausen gelegen, was sich als schwerer Fehler herausstellen sollte, denn in dieser Nacht nach dem ersten EM-Spiel der Deutschen war an Schlaf bis in die frühen Morgenstunden nicht zu denken.

Alt-Sachsenhausen
"Alt-Sachsenhausen"
Wir unternahmen einen Spaziergang über den Eisernen Steg zu Römer und Dom. Die Stadt war dicht bevölkert mit den Mitgliedern deutscher Chöre, die sich hier zu einer Veranstaltung zusammengefunden hatten. Den Abend verbrachten wir in der Äppelwoi-Kneipe Dauth-Schneider, aßen Schnitzel mit grüner Sosse und sahen uns das EM-Spiel Deutschland gegen Portugal an ( 1:0 für Deutschland ). Danach versuchten wir in unserem Hotel zu schlafen, was wegen der dröhnenden Musik von unten und dem Lärm auf der Strasse schwer bis unmöglich war.

km-Stand: 60