Freitag, 22. Juni 2018

Wieder unterwegs mit dem Wohnmobil – Etappe 2 – Antwerpen

 

Weiter ging es nach Antwerpen, eine etwa 170 km lange Fahrt. Heute war ich mit Fahren dran und nachdem ich mich an die Schaltung gewöhnt hatte ging’s dann, meist über Autobahnen, Richtung Nordwesten.

Statue im Stadtpark von Antwerpen
"Statue im Stadtpark von Antwerpen "
Um 14:00 Uhr erreichten wir den Nachtegallen Park Vogelzang. Unser Navi wollte uns durch den Eingang für Fußgänger in den Park lotsen. Irgendwie waren wir wohl falsch. Schon beim Programmieren des Navis hatte die Nachricht “Das Ziel ist nicht erreichbar” irritiert, ich hatte sie aber schließlich ignoriert.

Wir fragten einen Passanten nach dem Campingplatz und ernteten nur Schulterzucken. “Ich kenne den Park gut”, sagte die Dame, “hier gibt es keinen Campingplatz.” Wir spazierten durch den Park und landeten in einem Cafe, wo wie etwas aßen und alkoholfreies Jupiler Bier tranken.

Kathedrale in Antwerpen
"Kathedrale in Antwerpen "
Der Kellner verstand meine Frage nach einem Campingplatz ebenfalls nicht, eine Kellnerin aber, die ganz passabel Englisch sprach, erklärte mir daß es hier drei Vogelzang Parks nebeneinander gab und der von uns gesuchte befand sich in der Vogelzanglaan.

Zurück zum WoMo versuchten wir das unserem Navi beizubringen. Keine Chance ! Schließlich fand ich heraus wie ich die GPS-Koordinaten eingeben konnte und schließlich lotste uns das kleine Wunder (Biest!) der Technik zu dem gesuchten Campingplatz.

Für € 10 erhielten wir dort einen Platz, wie sich dann herausstellte gab es aber keine Toiletten und Dusche. Naja, wir haben ja beides im WoMo.

Biershop in Antwerpen
"Biershop in Antwerpen "
Mit den Fahrrädern radelten wir nun in die Innenstadt von Antwerpen, was sich als etwas stressig herausstellte, ob der Hitze und dem hektischen Fahrrad-Verkehr. Die optimale Route entdeckten wir erst abends auf dem Rückweg: der Schelde entlang nach Süden, dann abbiegen auf die Namen Straat und der immer folgend, schließlich das Crown Plaza Hotel anpeilend, zu dessen Fuße der Campingplatz liegt.
Grote Markt Antwerpen
"Grote Markt Antwerpen "
Im historischen Zentrum von Antwerpen angekommen stellten wir unsere Räder auf dem Grote Markt ab, tranken dort vor der Kulisse historischer Bauten ein Leffe Bier bzw. einen Eistee, spazierten dann noch etwas durch die Gassen und runter zur Schelte, und kehrten dann direkt am Fuße der Kathedrale ein zum Abendessen, bestehend aus Hackfleichkößchen in Tomatensoße für Alex und Muscheln in Weisswein für mich.
Het Steen in Antwerpen
"Het Steen in Antwerpen "
Unter der noch immer warmen Abendsonne traten wir um 19:30 Uhr die Rückfahrt zum Campingplatz an, der mittlerweile überraschend voll war.

Morgen werden wir weiter fahren, denn so berauschend ist der Platz nicht, zumal direkt an der Autobahn gelegen.

Camperpark Vogelzang

Lage: 6 km entfernt vom Marktplatz in Antwerpen, Grasflächen unter grossen Bäumen, dicht an der Autobahn

Stellplätze: 140

Preis: 10 € für 2 Personen im WoMo, 1 € pro kWh Strom

Ausstattung: kein WC, keine Duschen, Strom

+:

  • günstige Lage um Antwerpen per Fahrrad, Bus oder Strassenbahn zu erreichen

-:

  • laut

  • keine sanitären Einrichtungen

Kommentare:

  • im ADAC Stellplatzführer aufgeführt

Mittwoch, 13. Juni 2018

Wieder unterwegs mit dem Wohnmobil – Etappe 1 – Stavelot


Am Morgen nach dem Frühstück im Grünen vor unserem WoMo sattelten wir die Fahrräder und radelten die 4,5 km nach Stavelot. Dazu mußten wir sie zuerst einen steilen Weg hinauf in den Wald schieben, dann ging es auf einem Bahndamm stets bergab.

Radweg nach Stavelot
"Radweg nach Stavelot
In Stavelot angekommen parkten wir die Räder in der Nähe der Ruine der Kathedrale, um die herum der Ort seit dem 7. Jahrhundert entstanden ist. Wir spazierten durch die Kopfsteinpflaster-Gassen und kehrten dann in ein Cafe ein zu einem Mittagsimbiss.
So gestärkt begaben wir uns nun auf die Wanderung zu den Wasserfällen (Cascades) bei Grand Coo. Der Weg war mit einem weißen Viereck in einem grünen Viereck gut markiert und führte alsbald auf einen Berg hinauf, auf dem sich Gleitschirm-Springer für den Flug ins Tal präparierten.
Kathedrale in Stavelot
"Kathedrale in Stavelot"
Es war sehr schwül, hin und wieder gab es mal einen kurzern Gewitter-Schauer. Schließlich stiegen wir ab, jetzt dem weißen Viereck im roten Viereck folgend, trafen alsbald auf einen Sessellift, der wohl zum Vergnügungspark bei Grand Coo gehört, und gelangten schließlich zu den Wasserfällen.
Stausee Grand Coo
"Stausee Grand Coo
Es war mittlerweile fast 16:00 Uhr, die Wanderung länger als gedacht. Wir wanderten nun weiter am Fluß entlang zum Ort Trois-Points, und mußten von dort noch 5 km dem Radweg folgen bis zurück nach Stavelot.
Es war kurz nach 18 Uhr, als wir uns auf dem Marktplatz bei einem Italiener niederließen und ein wohl verdientes Bier zischten, und dazu leckere Tagiatelle mit Pilzen, Shrimps und einer mildenCurrysoße serviert bekamen.
Auf dem Marktplatz von Stavelot
"Auf dem Marktplatz von Stavelot"
Dann schoben wir unsere Fahrräder wieder hoch zum Radweg, der auf einer alten Bahntrasse verläuft, und radelten, nachdem wir einen weiteren Regenschauer abgewartet hatten, zurück zu unserem Campingplatz.

Dienstag, 12. Juni 2018

Wieder unterwegs mit dem Wohnmobil – Etappe 1 – Ardennen


Nach vier Jahren war es mal wieder so weit ein weiteres mal einen Urlaub mit dem Wohnmobil zu probieren. Die Rente rückt unweigerlich näher und es gilt herauszufinden ob uns das wirklich Spaß macht und welchen Wohnmobil-Typ wir bevorzugen.
Weinsberg Peugeot Edition Pepper
"Weinsberg Peugeot Edition Pepper"
Am Freitag, den 25.5.2018, nachmittags um halb drei fuhren wir zu Camping Voepel in Gustavsburg und übernahmen einen WeinsbergPeugeot Edition Pepper: 6,74 m lang, 2,85 m hoch, 2,2 m breit. Die Betten befinden sich hinten in Längs-Richtung und sind 1,90 m lang, da paß ich grad so rein.
Alex kutschierte ihn gekonnt nach Hause und manövrierte ihn in unsere Einfahrt und das Einladen konnte beginnen. Man braucht schon ein paar Stunden Zeit für die Übergabe mit Erklärung aller Funktionen und dann fürs Einräumen, Wasser einfüllen, Chemie-Klo präparieren und Fahrräder aufladen.
Erster Halt an der Autobahn
"Erster Halt an der Autobahn"
Am nächsten Morgen so um 10:30 Uhr konnte es dann los gehen. Unser erstes Ziel was ein Campingplatz in den Ardennen, auf den ich beim Surfen im Internet gestossen war, und der eine gute Lage und Ausstattung versprach: Camping de L’Eau Rouge.
Die Fahrt führte über die Hunsrück-Höhenstrasse ins Moseltal, dann weiter die A60 gen Nordwesten. Als wir schließlich von der Autobahn abfuhren waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Platz in der Nähe des wallonischen Städtchens Stavelot.
Erster Standplatz in den Ardennen
"Erster Standplatz in den Ardennen"
Tatsächlich fühlten wir uns auf dem Platz sehr wohl: alles war sauber und ordentlich, es gab ein kleines Schwimmbad, das wir auch gleich ausnutzten, denn das Wetter heute war prima. Wir standen auf einer Wiese zwischen Bäumen, in der Nähe plätscherte ein Flüßchen vor sich hin und trotz Wochenende war hier nicht viel los.
Abends warfen wir den Grill an und grillten mitgebrachtes Fleisch, das wir noch in unserem Supermarkt in Mommenheim eingekauft hatten. Für € 7,50 erwarb ich eine Wanderkarte, damit wir auch morgen etwas zu tun haben würden, denn wir wollten es langsam angehen und zwei Tage hier bleiben.

Ardennen Camping L’Eau Rouge

Addresse: Cheneux 25, 4970 Stavelot, Belgien
Lage: 4,5 km entfernt von Stavelot, Grasflächen am Flüßchen unter Bäumen
Stellplätze: ~40
Preis: ~20 € für 2 Personen im WoMo, 2 € für 24 Stunden WLAN, 0,50 € für 5 min Duschen
Ausstattung: WC, Duschen, WLAN, Schwimmbad, Spülen, Strom
+:
  • hübscher Platz
  • sauber und ordentlich
  • Schwimmbad
-:
  • laute Strasse und Rennstrecke in der Nähe
Kommentare:
  • nicht im ADAC Stellplatzführer aufgeführt

Mittwoch, 23. Mai 2018

Premium Wanderwege Schwarzwald

Am Pfingst-Wochenende waren meine Frau und ich im Schwarzwald unterwegs und erwanderten drei Premium-Wanderwege: den Karlsruher Grat, den Feldbergsteig, und den Rappenfelsensteig, alles Wandervorschläge aus dem Heftchen “Die schönsten Wanderwege 2017”, einer Spezial-Ausgabe des Wander Magazins, das wir mal in einem Lowa-Shop ergattert hatten.

Blick auf Ottenhöfen
"Blick auf Ottenhöfen "
Alles zusammen also 3x12=36 km.

Nach zwei Stunden Fahrt trafen wir am Samstag in dem beschaulichen Örtchen Ottenhöfen ein, parkten dort am Bahnhof und machten uns gleich auf den Weg. Da wir den Rechtsabzweig hinter der Kirche verpassten wanderten wir nun den Karlsruher Grat in Uhrzeiger-Richtung, empfohlen ist genau die Gegenrichtung, warum auch immer. Wir stiegen also alsbald recht steil zum Brennte-Schrofen  hinauf und hatten von dort eine hübschen Aussicht auf den Ort Ottenhöfen. Viel weiter konnten wir nicht schauen, denn es war heute arg trüb.

Auf dem Karlsruher Grat
"Auf dem Karlsruher Grat "
Vorbei an einer saftigen Wiese voll mit blühenden Blumen gelangten wir zum Lokal auf dem Bosenstein und gönnten uns eine deftige Vesper, bevor es weiter ging kraxelnd über die Felsen des Karlsruher Grates, dann hinunter zu den Edelfrauengrab-Wasserfällen mit einer hübschen kleinen Klamm. Dahinter hätten wir in knapp zwei Kilometern direkt nach Ottenhöfen zurück wandern können, der Weg zweigte aber nochmal nach links ab für einen weiteren kurzen Anstieg, dem wir tapfer folgten.
Edelfrauengrab Wasserfälle
"Edelfrauengrab Wasserfälle "
Hinter uns grummelte ein Gewitter, das uns aber nicht einholte und nur gegen Ende der Wanderung ein paar dicke Wassertropfen nach uns warf.

Um 16:30 Uhr waren wir zurück am kleinen Kurgarten von Ottenhöfen, wo überall herrliche Rhododendron-Büsche blühten. Am Kiosk dort ließen wir uns nieder zu Kaffee und Schwarzwälder Kirsch-Torte, bevor wie eineinhalb Stunden lang weiter fuhren nach Bärental am Feldberg, wo wir uns im Hotel Adler für zwei Nächte Zimmer reserviert hatten – eigentlich zusammen mit zwei Freunden, die aber wegen Krankheit nicht mitkommen konnten.

Wanderer auf dem Feldberg Plateau
"Wanderer auf dem Feldberg Plateau "
Wir bezogen ein kleines aber feines Zimmer mit Blick zum Titisee. Zum Abendessen gab es Spargel mit gebratenem Fisch für mich, Hirschfilet-Carpaccio für Alex, und wir waren überrascht, was die Küche hier feines zu bieten hatte. 

Am Sonntag nahmen wir uns den Feldbergsteig vor und fuhren mit dem Bus nach Feldberg-Ort, kostenlos, denn Busfahren ist in der Schwarzwald-Karte enthalten, die man hier bei einem Mindestaufenthalt von zwei Tagen vom Hotel ausgehändigt bekommt.

Feldsee im Frühling
"Feldsee im Frühling "
Wie schon im Februar, diesmal aber ohne Schneeschuhe, stapften wir hoch zum Feldberg, zunächst zum Seebuck, dann über das Gipfel-Plateu bis hin zum 1493 m hohen Gipfel des höchsten Berges von Baden Württemberg.

Nun wählten wir aber den Abstieg zur St. Wilhelmer Hütte, wo wir für einen Tee einkehrten. Dort lag das Buch “Schneeschuhwandern: Die 34 schönsten Touren im Naturschutzgebiet Feldberg/Schwarzwald” von Rainer und Claudia aus, das wir mit Interesse durchblätterten und dann sogleich erwarben, denn es bot uns viele Ideen für einen weiteren Winterurlaub hier im Schwarzwald.

Weg zum Muckenloch
"Weg zum Muckenloch "
Wir wanderten nun weiter, von Hütte zu Hütte, vorbei an der Zastler Hütte und dem Naturfreunde Haus zur Baldenweger Hütte, wo wir zum Mittagessen einkehrten. Weiter ging es nun bergab zum Feldsee und anschließend zum Raimartihof zur Kaffeepause, wo wir auch im Winter schon eingekehrt waren.

Vom Raimartihof wanderten wir nun die 5 km direkt zurück zu unserem Hotel in Bärental.

Saftige Felsen am Rappenfelsensteig
"Saftige Felsen am Rappenfelsensteig "
Am Montag fuhren wir dann etwa 20 km bis nach Staufen, hinter dem Schluchsee gelegen, und wanderten dort den Rappenfelsensteig, diesen nun in der empfohlenen Wanderrichtung: entgegen Uhrzeigersinn.

Es ging bergab durch einen naturbelassenen Wald, den sogenannten Bannwald, ins “Muckenloch” an der Schwarza. Nach einer kurzen Rast dort erfolgte der Aufstieg über einen schmalen Pfad, durch Urwald, Steinhalde und –wände, bis zu einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Relax-Bank, wo wir es gut für eine längere Rast aushielten.

Im Bannwald
"Im Bannwald "
Vor uns hatten sich dunkle Gewitterwolken aufgetürmt und Blitze zuckten meist horizontal durch diese hindurch; das Gewitter bewegte sich aber kaum und sollte uns nicht weiter belästigen, der Himmel über uns blieb strahlend blau.

Zurück in Staufen kehrten wir ein ins Gasthaus “Zum Hirschen”, wo wir nett bedient wurden und ein kleines, aber frisch zubereitetes und leckeres Mittagessen erhielten, und frischen Apfelkuchen zum Kaffee danach.

Bank und Wegeskreuz bei Staufen
"Bank und Wegeskreuz bei Staufen "
So gestärkt, zufrieden und mit etwas Muskelkater nach drei halbwegs anspruchsvollen Wanderungen traten wir dann die Heimfahrt an und beschlossen das Wochenende gegen 20:00 Uhr mit einer Einkehr in der Wein-Kneipe “Alte Kastanie” in Selzen.

Montag, 9. April 2018

Mandelblüte an der Deutschen Weinstrasse

Sie blühen nur zwei Wochen lang, die Mandelbäume. So wurde uns gesagt von einer freundlichen Dame im Tourismus-Büro von Bad Dürkheim, wohin wir uns am Ostermontag 2018 aufgemacht hatten.

Saline in Bad Dürkheim
"Saline in Bad Dürkheim "
Wir wanderten zunächst durch den Kurpark, dann auf dem Pfälzer Mandelpfad Richtung Wachenheim. Die Sonne schien, es war aber noch recht frisch draußen.

Hier und da waren einige Mandelbäumchen zu sehen, die meisten recht klein und direkt an einer Strasse gelegen, aber immerhin wunderschön rosa blühend.

In Wachenheim kamen wir an der alten Stadtmauer entlang, dann stiegen wir auf zur Wachtenburg, von wo sich eine schöne Aussicht auf die Deutsche Weinstrasse und das Rheintal bis hinüber zum Odenwald bot.

Blühender Mandelbaum bei Bad Dürkheim
"Blühender Mandelbaum bei Bad Dürkheim "
Von dort wanderten wir gut 8 km auf dem Pfälzer Weinsteig zurück nach Bad Dürkheim, einige Anhöhen überquerend.

Dort angekommen staunten wir nicht schlecht über die Massen an Spaziergängern, die jetzt die Altstadt und den Kurpark unsicher machten. Am Morgen war es noch recht friedlich hier zugegangen. In einer Bäckerei kauften wir uns ein Sandwich für €2,70 und verzehrten dieses auf einer Parkbank im Kurgarten sitzend.

Flaggenturm bei Bad Dürkheim
"Flaggenturm bei Bad Dürkheim "
Danach besuchten wir die 350 m lange Saline. Alle 30 Jahren müssen die 250.000 Reisigbündel dieser beeindruckenden Anlage ausgetauscht werden, wozu zuletzt gut 158 LKW-Ladungen erforderlich waren, die aus Polen kamen.

Im nahegelegenen Hotel wollten wir noch einen Hugo trinken, die Bar dort war dem momentanen Ansturm aber nicht gewachsen.

Gestern, am 8.4.2018, fuhren wir nach Hainfeld bei Edenkoben, um ein weiteres mal die Mandelbaumblüte zu genießen.

Weyher
"Weyher " by Axel Magard .
Mittlerweile war es sehr warm geworden, das Thermometer zeigte stellenweise 24 Grad an.

Wir liefen zunächst einen 11 km langen Rundweg (Mandelpfad Nr. 4) ab, der uns durch die Orte Burrweiler, Flemlingen, Roschbach und Edesheim führte. Gerade noch rechtzeitig erreichten wir wieder Hainfeld um dort im Restaurant ‘Am Dorfbrunnen’ noch ein leichtes Mittagessen zu ergattern: Ruccola-Salat mit Ziegenkäse im Speckmantel. Und dazu den lange ersehnten Hugo.

Schloss Villa Ludwigshöhe
"Schloss Villa Ludwigshöhe "
So gestärkt spazierten wir nun über den Mühlen-Wanderweg entlang des Modenbaches bis zum Ausflugs-Lokal Burrweiler Mühe, dort bogen wir nach rechts ab und stiegen auf eine Anhöhe bei Weyher, wo ein Weinprobierstand im Weinberg geöffnet war und herrliche Weine bei herrlicher Aussicht und herrlichem Wetter ausschenkte. Nach einem Drink wanderten wir weiter über die Michelskapelle und den Ort Weyher Richtung Schloss Villa Ludwigshöhe. Dort fanden sich noch jede Menge größere Mandelbäume ! Über den schmucken Ort  Rhodt und die lange Theresienstrasse sowie den Mandelpfad Rundweg Nr. 2 kehrten wir nach Hainfeld zurück.

Samstag, 24. Februar 2018

Eine Woche Schwarzwald im Winter 2018– Heimreise

Und schon war der Tag der Abreise da. Nach dem Auschecken spazierten wir nochmal in den Ort Hinterzarten, um noch einige Mitbringsel einzukaufen wie Honig aus dem Schwarzwald und Schnaps.

Skisprungschanze Hinterzarten
"Skisprungschanze Hinterzarten "
Alsdann nutzten wir den Tag noch etwas um zur Skisprung-Schanze zu spazieren und durch das Hinterzartener Moor.

Am frühen Mittag traten wir die Heimfahrt an. Kaum hatten wir Hinterzarten verlassen und waren ein paar Kehren bergab gefahren war kein Schnee mehr zu sehen und alles grün. Nach gut drei Stunden Fahrt langten wir wohlbehalten und sehr gut erholt wieder zu Hause an.

Freitag, 23. Februar 2018

Eine Woche Schwarzwald im Winter 2018– Zum Feldsee

Heute, am Freitag, den 2.2.2018, wollten wir nochmal Schneeschuh wandern, bevor es morgen nach einer Woche wieder gen Heimat gehen sollte.

Winteridylle in Hinterzarten
"Winteridylle in Hinterzarten " by Axel Magard .
Eine tolle Urlaubswoche neigte sich dem Ende, in der wir uns phantastisch erholt hatten.

Wir bestiegen noch einmal den Zug, mit Schneeschuhen auf unsrem Rücken, und fuhren abermals nach Bärental und weiter mit dem Bus zum Feldberg.  Heute war recht viel los, auf dem Feldberg fand der Weltcup Snowboard Cross statt.

Auf einem planierten Wanderweg, für den wir eigentlich keine Schneeschuhe benötigt hätten, liefen wir bergab bis zum Feldsee, der in einem Talkessel liegt.

Im Winterwald am Feldberg
"Im Winterwald am Feldberg "
Ganz in der Nähe befindet sich der Raimartihof, der geöffnet und sogar ziemlich gut besucht war; mit uns traf gerade eine größere Gruppe von Senioren ein. Wir fanden aber trotzdem ein Plätzchen und ließen uns Bier und eine Jause schmecken bestehend aus Bergkäse und Bauernbratwürsten.

Auf dem mit einer gelben Raute markierten Weg wanderten wir nun zurück nach Hinterzarten, noch etwa 8 km weit.

Feldsee im Winter
"Feldsee im Winter "
Nach der Hälfte der Strecke erreichten wir eine Forststrasse und konnten nun die Schneeschuhe ausziehen.

Wir kamen am Mathislehof vorbei und kauften dort noch Bergkäse und Rindersalami als Proviant für zu Hause ein. Um 15:00 Uhr hatten wir den Ortseingang von Hinterzarten erreicht und blickten hinab auf den Ort.

Was guckst Du, schwarzes Rind ?
"Was guckst Du, schwarzes Rind ? "
Hinunter zum Zartenbach gehend erreichten wir nun in wenigen Minuten unser Hotel und hatten auch heute wieder genug Zeit für das gewohnte Nachmittags- und Abendprogramm: erst Wellness, dann gutes Essen, abschließend einen Drink an der Bar.