Donnerstag, 02. Juli 2009

Verkürzung der Supply Chain spart Geld

Habe mir heute einen Festplatten-Rekorder mit integriertem DVT-B Receiver gekauft, den Panasonic DMR-EX79EG-S in silber.

Aufmerksam geworden bin ich auf das Teil durch einen Werbeprospekt von Mediamarkt. Preis: € 420,00. Habe dann gleich im Internet recherchiert und gesehen, daß man den Rekorder für etwa € 375,00 haben kann inklusive Versandkosten.

Trotzdem bin ich dann mal zu Mediamarkt gefahren um mir das Teil dort anzuschauen. Was ich sehen konnte war ein Stapel Kisten; kein aufgebautes Gerät und auch kein hilfsbereiter Verkäufer weit und breit. Naja, kaufen wollte ich es hier ja ohnehin nicht und was gibt es schon zu sehen an so einem Rekorder, äußerlich sehen die ja alle mehr oder weniger gleich aus, auf was es ankommt steckt innen drin.

Bei Amazon.com, einer “vertrauten Quelle”,  hab ich den Rekorder dann für € 399,00 gesehen. Mit dem Hinweis daß Amazon von Comtech beliefert wird. Bei Comtech direkt konnte ich den Rekorder dann für € 375,00 bestellen. € 45 gespart !

Die Bezahlung über Paypal lief problemlos ( war für mich das erste mal, einen Account hatte ich allerdings schon, wußte bisher nicht daß man dann direkt zur Web-Seite seiner Bank weitergeleitet wird um dort die Überweisung zu tätigen ) und sogleich erhielt ich e-Mails, die die Bestellung und Lieferung bestätigten. Am nächsten Tag konnte ich bei dhl.de sehen daß die Sendung unterwegs war und noch an diesem Tag bei mir eintreffen sollte. Zwei Stunden später stand der freundliche DHL-Mann dann schon mit meinem Paket vor der Tür.

Perfekt ! Warum noch irgendwo hin fahren wo man doch nicht mehr erfährt und wesentlich mehr bezahlen muß ? Lieber näher an der Quelle und online einkaufen -  das ist die Zukunft, spart Geld, Zeit und Nerven.

Windows Vista Desktop: WYSINWYG

smile_whatchutalkingabout Windows Vista überrascht mich immer wieder. Habe gerade ein Programm deinstalliert, aber das Icon dafür ist auf dem Desktop zurückgeblieben. Naja, kann ja mal passieren, oder ? Beim Anklicken des Icons und Drücken der Delete-Taste kommt zunächst eine Abfrage, ob ich das “Element” wirklich löschen möchte, danach folgender intelligente Hinweis:

 

Soso, das Element befindet sich also nicht mehr auf dem Desktop ? Und was ist das da rechts im Bild ? Das Element, das ich gerne löschen möchte. “Überprüfen Sie den Ort des Elements und wiederholen Sie den Vorgang.” Welch unbeschreiblich hilfreicher Tipp ! Ich überprüfe ( vielleicht hilft ja eine Brille Nerd? ) und wiederhole und könnte dies sicher noch bis zum Jüngsten Tag fortsetzen ohne daß ich das Element los werde.

“Starten Sie den Computer neu”, wäre vielleicht ein besserer Hinweis, oder: “De-Installieren Sie Windows Vista und anschließend Windows XP” ?

WYSINWYG: “What You See Is Not What You Get” muß es wohl unter Windows Vista manchmal heißen: was Du siehst ist nicht notwendigerweise das, was da ist.

Nun, letztendlich habe ich eine Lösung für das Problem gefunden: Task Manager öffnen, Prozess explorer.exe abschießen, Prozess explorer.exe wieder starten über Menu File –> New Task ( Run … ). Siehe da, das Element tauchte nochmal kurz auf und wurde dann von meinem Desktop entfernt. clap. Diese eben beschriebene Massnahme habe ich schon öfters ergriffen wenn Anwendungen unter Windows Vista irgendwelche halbfertigen Grafik-Spuren auf meinem Desktop hinterlassen haben.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Erfahrungsbericht Creative ZEN MP3 Player


Habe gerade auf Amazon.com folgende Rezension über den 16 GB ZEN MP3-Player von Creative veröffentlicht, den ich mir vor meinem Tauch-Urlaub gekauft hatte:

Guter Player, mit dem Klang bin ich recht zufrieden. Die Speicherkapazität von 16 MB erlaubte es mir bisher 2.500 Musiktitle abzuspeichern und ich habe immer noch 5 Gigabyte Platz übrig.
Die Bedienung des Players ist gefällig.
Der Explorer für Windows könnte besser sein, die Verwaltung von Playlisten ist nicht optimal gelöst, eine einfachere Möglichkeit der Aktualisierung von Playlisten fehlt.
Videos sind ein Thema für sich. Sie müssen erst in ein Player-kompatibles Format umgewandelt werden, und das habe ich bisher nicht hinbekommen. Das Windows-Programm sagt mir lapidar "faslches Format" wenn ich versuche eine MPEG-Datei umzuwandeln. Viel Aufwand um sich ein Video auf dem Player anzuschauen.
Brauchbar ist auch der Speicherkarten-Leser im Player, so daß man den Speicher noch erweitern kann.
Versucht man ein darauf gespeichertes Video im falschen Format - z.B. eine AVI-Datei - abzuspielen hängt sich der Player auf.
Wie man Dateien unter der Rubrik "Podcasts" auf den Player bekommt habe ich bisher ebenfalls nicht rausfinden können.
Das USB-Kabel ist erschreckend kurz und der Player baumelt an meinem Rechner herunter, wenn ich ihn damit verbunden habe.

Fazit: guter Player, guter Klang, Player bedienerfreundlich, Windows Frontend nicht sehr bedienerfreundlich, für Videos - speziell für Laien - ungeeignet, an einigen Stellen wurde gespart: Benutzerdokumentation, USB-Kabel, Stabilität der Player-Software
Bewertung: 4 von 5 Sterne.

Dienstag, 09. Juni 2009

Erste Erfahrungen mit Unterwasser-Fotografie und der SeaLife DC800

Wie in meinem letzten Post – dem Bericht über unsere Tauchsafari im südlichen ägyptsichen Roten Meer – versprochen folgt hier nun ein Erfahrungsbericht über meinen Einstieg in die Unterwasser-Fotografie und mit der Kamera, die ich mir dazu kürzlich gekauft hatte, der SeaLife DC800.

SeaLife DC800 Underwater
Houing

Die SeaLife DC800 hat mich rund 700 Euro gekostet als Paket zusammen mit einem Blitzgerät SL 961 und Tasche bei divestore.de. Sie wird als gute Kamera für Einsteiger bezeichnet, die aber auch anspruchsvolleren Fotografen gerecht wird. Sie verfügt über zahlreiche Programme, um auch unter Wasser ohne Blitz halbwegs vernünftige Aufnahmen zu machen – über einen “Sea” Mode, bei dem man dann noch einstellen kann ob man sich im blauen Ozean oder einem grünstichigen Fluss befindet – schießt 8 Megapixel Fotos und erlaubt es auch Videos in VGA-Auflösung zu drehen. Ein wichtiger Vorteil des Blitzgerätes ist es, daß man die Blitzintensität auch manuell regeln kann.

My very first underwater shot with the SeaLife DC800
"My very first underwater shot with the SeaLife DC800"

Zunächst habe ich die Kamera natürlich an Land ausprobiert, mit und ohne Unterwasser-Gehäuse, eine Übung, die in jedem Fall empfehlenswert ist, bevor man mit der Kamera taucht. Die Bilder kamen mir zunächst weniger scharf und brilliant vor im Vergleich zu meiner anderen Digital-Kamera, einer Sony Cybershot DSC-S90, die allerdings für die Qualität ihrer Bilder bekannt ist. Die Ergebnisse, die ich nun von meiner ersten Tauch-Safari mit dieser Kamera mitgebracht habe, haben mich aber überzeugt einen guten Kauf mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis gemacht zu haben. Wer weiß, was man für eine Profi-Unterwasserkamera oder Unterwasservideokamera zahlen muß wird mir da sicher zustimmen. Ich habe am Sonntag mit Windows Movie Maker eine Diashow erstellt und auch meine Video-Schnipsel zu einem 8-Minuten-Film zusammengefügt, danach auf DVD gebrannt und am Fernseher angeschaut: durchaus sehenswert ! Über den Verlauf der Diashow kann man erkennen, wie ich beim Fotografieren dazugelernt habe: die ersten Bilder sind noch weniger farbig, weil ich mit dem richtigen Einsatz des Blitzes Schwierigkeiten hatte, dann werden die Aufnahmen aber immer besser, und es folgen auch mehr Nahaufnahmen (nachdem ich darauf gekommen bin, auch mal die Zoom-Funktion zu nutzen ).

Ein paar Bilder und Videoclips sind verfügbar auf meinem flickr-Account.

Wie ich in meinem letzten Posting schon erwähnte ist die Unterwasser-Fotografie natürlich komplizierter als die Fotografie an Land.

Unterbelichtetes Unterwasserfoto

Zunächst einmal steht man an Land irgendwo auf sicheren Beinen (meistens), während man unter Wasser zunächst auf eine saubere Tarierung achten muß, bevor man auf den Auslöser drückt. Zudem will man natürlich einen optimalen Blickwinkel auf das Motiv haben, muß sich eventuell einen Haltepunkt suchen und darauf achten keinen Sand aufzuwirbeln, was die bis dahin gute Sicht schnell zunichte macht.

Eine weitere Schwierigkeit ist die richtige Einstellung der Blitzintensität: die SeaLife DC800 mit dem SL 961 Blitzgerät verfügt natürlich über einen Automatik-Modus wie wahrscheinlich alle Kameras, aber in vielen Fällen kann dies zu einer Fehlbelichtung, meistens Überbelichtung, führen. Dies passiert insbesondere dann, wenn man einen hellen Hintergrund hat wie helle Korallen oder Sand, und im Nah-Bereich. Für den Nah-Bereich gibt es eine Macro-Blitz-Einstellung an der Kamera, die die Blitzintensität abschwächt. Eine andere Möglichkeit ist die Abschaltung der automatischen Belichtung am Blitz und das manuelle Regeln der Blitzstärke über den Drehschalter am SL 961. Auf einer Skala von 10 bis 1 hat sich in vielen Fällen gezeigt daß für die eben genannten Fälle eine Einstellung von Stufe 2 oder 1 zu brauchbaren Ergebnissen führt. Der Automatik-Modues funktioniert in der Regel dann gut wenn man z.B. einen Fisch in 2 Meter Entfernung gegen das Blauwasser fotografiert.

Überbelichtetes Unterwasserfoto

Wie jeder Anfänger habe ich anfänglich ein paar Fehler durchlaufen:

  • Falsche Ausrichtung des Blitzes. Ich hatte den Blitz zu weit nach unten ausgerichtet in der Annahme im 2-Meter-Bereich dann eine bessere Ausleuchtung zu haben. Es empfiehlt sich doch den Blitz möglichst gerade, vielleicht nur leicht geneigt auszurichten.
  • Nach dem ersten Aufladen der Kamera und wieder Einsetzen in das Gehäuse hatte ich den Schieberegler oben in der falschen Position; somit gab es keine Möglichkeit unter Wasser in irgendeinen Aufnahme-Modus zu gelangen. ( Dummerweise ausgerechnet der Tauchgang, bei dem wir unter dem Boot einem Hai begegneten )
    Tip für die Zukunft: vor jedem Tauchgang, insbesondere nach dem Einsetzten der Kamera in das Gehäuse, Kamera einschalten und prüfen, ob sie sich im Aufnahmemodus befindet. Ist der Schieberegler in der richtigen Position kann man unter Wasser jeden beliebigen Modus und jedes Programmm einstellen ( über die DISP Taste ), wie auch Video-Aufnahme und Anzeige der gespeicherten Bilder.
  • Einmal ist es mir passiert daß ich versehentlich den Ein/Aus-Schalter betätigt habe um eine Videoaufzeichnung zu beenden anstatt den Auslöser. Das nahm die Kamera sehr übel und hängte sich auf, was nur durch eine Entnahme der Batterie wieder behoben werden konnte ( was unter Wasser natürlich nicht möglich ist ). Glücklicherweise passierte das gegen Ende eines Tauchgangs.

Zwei Merkwürdigkeiten sind mir an der Kamera aufgefallen:

  • Ich bin unsicher ob der Blitz richtig funktioniert, wenn man ihn nach einer längeren Pause einschaltet. Zumindest leuchtet die Lade-Kontrolleuchte nicht auf; das passiert erst, wenn ich den Schiebeschalter oben einmal auf TEST geschoben habe.
  • Ab 30 Meter Wassertiefe verhielt sich die Kamera merkwürdig: bei der Betätigung der DISP Taste fragte sie mich, ob ich Bilder löchen wollte. Hmmm ….

Fazit: gute Kamera und gute Kombination mit dem Blitzgerät SL 961, handlich und liefert gute Bilder, zahlreiche Funktionen, vor allem die Video-Qualität hat mich angenehm überrascht. Ein gutes “Werkzeug”, um zukünftig Erinnerungen an meine Tauchgänge festzuhalten.

Samstag, 06. Juni 2009

Tauchsafari im südlichen Roten Meer

Unser Taucgebiet im Roten Meer

Auch in diesem Jahr nahmen meine Frau und ich wieder an einer ein-wöchigen Tauchsafari im Roten Meer teil. Nachdem wir im letzten Jahr den nördlichen Teil des Roten Meers betaucht hatten ging die Reise diesmal in den Süden des ägyptischen Teils des Roten Meeres, das sich insgesamt bis hinuter nach Eritrea erstreckt.

Stationen unserer Tauchsafari

Mitten in der Nacht – um 01:15 Uhr am 28.5. – traf sich unsere Gruppe am Flughafen Frankfurt im Terminal 2 zum Einchecken für den TUIFly-Flug 6102 nach Hurghada, der um 03:20 Uhr pünktlich startete. Nach 4,5 Stunden Flugzeit landeten wir in Ägypten und begannen die zweite Etappe unserer Anreise: eine sechsstündige Busfahrt nach Hamata. Unterwegs stoppten wir in Port Ghalib, wo unsere beiden Dive Guides Vanessa und Sonja zu uns stießen, eine Spanierin und eine Schweizerin.

Am späten Nachmittag gingen wir an Bord der M/Y Emperor Elite. Nach dem Boot-Briefing und zahlreichen Formularen, die wir ausfüllen mußten sowie Fragen, die wir mit den Dive Guides klären mußten ( Anzahl Tauchgänge, letzter Tauchgang, gesundheitlicher Einschränkungen etc... ) gab’s Abendessen und natürlich legten wir uns frühzeitig in unsere Kojen nach der anstrengenden Anreise und durchwachten letzten Nacht. So müde wir auch waren, an Schlaf war kaum zu denken. Das Schiff hatte am Abend abgelegt und fuhr die ganze Nacht hindurch gen Süden bis zum Abu Fandera Riff. Die lauten Motorengeräusche in der Kabine und das ungewohnte Schaukeln ließen uns auch in dieser Nacht nicht schlafen.

Welcome on board the M/Y Emperor Elite
"Welcome on board the M/Y Emperor Elite"

Um 06:30 Uhr war Wecken für den ersten Early-Morning-Dive, der gleichzeitig unser Check-Dive war. Wie auch im letzten Jahr tauchte ich mit 11 kg Blei und kam gut zurecht. Die Anstrengungen der Anreise waren vergessen, sobald ich im und unter Wasser war. Wir verbrachten fast zwei Tage an diesen Abu Fandera Riffs und machten dort insgesamt fünf gemütliche Tauchgänge.

Der geregelte Bord-Alltag setzte ein: Wecken um 06:00 oder 06:30 Uhr, Briefing, Morning Dive, Frühstück, Video-Vorlesung von Sonja anhand atemberaubender Filmaufnahmen von den Fidji-Inseln über Themen wir “Leben im Sand”, “Symbiosen”, “Korallen”, “Fische”, “Nacht-Tauchgänge”, Ruhepause, Briefing, Tauchen, Mittagessen, Ruhepause, Briefing, Tauchen, Abendessen. Meine Frau und ich machten keine Nacht-Tauchgänge; drei Tauchgänge am Tag waren für uns ausreichend. Manchmal mußte das Boot tagsüber einige Stunden fahren zum nächsten Tauchgang, von nun an gab es keine Nacht-Fahrten mehr und wir konnten endlich Schlaf nachholen. Das Essen an Bord war hervoragend und gut bekömmlich.

Am 30.5. ging es weiter zum Dangerus Reef, Gota Sachaira und zu St. John’s, wo ich meine ersten Höhlen betauchte, die allerdings meist nach oben offen sind; richtiges Höhlentauchen ist nicht mein Ding.

Sealife DC800

Für diesen Tauchurlaub hatte ich mir meine erste richtige Unterwasser-Kamera gekauft, eine Sealife DC800, mit der ich nun erste Erfahrung sammelte. Details dazu werde ich in einem separaten Artikel veröffentlichen. Soviel sei hier schon gesagt: Unterwasser-Fotografie ist wesentlich schwieriger als Fotografie an Land, eine große Herausforderung ist die richtige Einstellung der Blitz-Intensität und natürlich die Notwendigkeit sauber zu tarieren. Zudem mußte ich natürlich mit meiner neuen Kamera erst vertraut werden. Die Ergebnisse verbesserten sich zusehends mit jedem Tauchgang und können  teilweise hier bewundert werden.

Nach den St. John’s Caves fuhren wir ein gutes Stück nach Norden und betauchten Claudia, Abu Galawa, wo es ein kleines Wrack zu besuchen gibt, und Shiriniat, bevor wir zum Elphinstone Reef shipperten. Bisher waren die Tauchgänge allesamt beschaulich gewesen, aber am Elphinstone Riff ging es zur Sache und in Tiefen bis fast 40 Meter bei starker Strömung. Insbesondere bei den ersten beiden Tauchgängen hatte ich am Nordplateu ganz schön zu kämpfen, um hinter die schützende Riffwand zu gelangen. Beim ersten Tauchgang signalisierte mir Vanessa tiefer zu sinken, um der Strömung zu entgehen, die über dem Plateau sehr stark war, beim folgenden Tauchgang mußte mich Sonya näher an die Wand ziehen. Wie man in der Tabelle unten an den Tauchzeiten sehen kann waren dies auch recht kurze Tauchgänge. Beim dritten Tauchgang am Elphinstone Riff stiegen wir weiter südlich direkt an der Wand ab und machten einen gemütlicheren Drift-Tauchgang, der uns zum Südplateu brachte, von wo aus wir direkt unser Boot erreichen konnten, ohne auf ein Zodiak angewiesen zu sein.

Yellow couple at Abu Dabab II
"Yellow couple at Abu Dabab II"

Schon ging die Woche zu Ende, am vorletzten Tag an Bord gab es ein besonders aufwendiges Abendessen mit einer riesigen Pute, danach eine Torte zum Nachtisch, Dankesworte an die Crew, Musik und Tanz. Die letzten beiden Tauchgänge waren bei Abu Dabab II und Shouna kurz vor Port Ghalib, wo wir auch eine Schule mit einem Dutzend Delphinen vom Boot aus beobachten konnten; einige von uns statteten ihnen auch mit dem Schlauchboot einen Besuch ab zum Schnorcheln.

Den Abend verbrachten wir in Port Ghalib auf dem Boot und mit einem kurzen Rundgang durch die neu gebauten Anlagen am Yacht-Hafen. Vor dem Boot an Land wurde ein Fußballspiel ausgetragen, an dem ein paar fußballbegeisterte Taucher und Crew-Mitglieder teilnahmen, ein paar Hafen-Sheriffs schritten dann ein, um dieses zu untersagen, aber nach einem Telefonat von Vanessa mit der Hafenpolizei war die Sache geregelt und das Spiel konnte weiter gehen.

Den nächsten Tag verbrachten wir in einem Hotel in Port Ghalib am Pool, bevor uns um 15:00 Uhr ein Bus zum Flughafen in Hurghada transportierte, wo um 21:05 Uhr unser Flug zurück nach Deutschland startete, in dem zu dieser Zeit die Schafskälte für frische Temperaturen sorgte. Es wurde 03:00 Uhr am nächsten Morgen, bis meine Frau und ich zu Hause waren.

Hier eine Liste meiner Tauchgänge:

# Datum Tiefe Dauer Tauchplatz
1 05/29/2009 22.5 m 44' Abu Fandera East
2 05/29/2009 17.4 m 47' Abu Fandera East
3 05/29/2009 22.7 m 42' Abu Fandera East
4 05/30/2009 19.6 m 49' Abu Fandera West
5 05/30/2009 19.6 m 48' Abu Fandera West
6 05/30/2009 22.4 m 45' Dangerus Reef
7 05/31/2009 22.2 m 45' Gota Sachaira (Shaab Mahrous)
8 05/31/2009 16.7 m 51' Umharim (St. John’s Cave)
9 06/01/2009 12.9 m 58' Claudia
10 06/01/2009 16.6 m 55' Abu Galawa Soghaira
11 06/01/2009 12.4 m 62' Shiriniat
12 06/02/2009 32.1 m 36' Elphinstone Reef
13 06/02/2009 37.7 m 35' Elphinstone Reef
14 06/02/2009 38.0 m 46' Elphinstone Reef
15 06/03/2009 15.8 m 57' Abu Dabab II
16 06/03/2009 28.6 m 45' Shouna

Sonntag, 24. Mai 2009

Von Walluf über Eltville nach Rauenthal

Tour Details
Art der Tour: Wandern, Tagestour
Start: Walluf, Fahrradfähre
Über: Eltville, Rauenthal
Ziel: Walluf, Fahrradfähre
Strecke: 15-18 km
Gehzeit: 5 Stunden

Erst spät – um 13:00 Uhr – starteten wir diese Wanderung bei herrlichem Sommerwetter im Mai; wir wollten das zeitlich noch mit einem Besuch bei Freunden in Hochheim verbinden.

Wir starteten in Walluf unten am Rhein, wo die Fahrradfähre aus Budenheim anlegt. Hier unten am Ufer war alles zugeparkt, aber oberhalb an der Hauptstrasse fanden sich noch jede Menge Parkplätze.

Die ersten paar Kilometer ging es direkt am Rhein entlang nach Eltville. Da es Samstag war hielt sich der Fahrrad-Verkehr noch in erträglichen Grenzen. In Eltville angekommen bogen wir dann rechts in die Altstadt ein ( Strasse “Am Rosenberg” ), vorbei an der Kirche ging es zur Hauptstrasse und ein kurzes Stück nach links in die Fussgängerzone, wo wir uns an einer Eisdiele eine kleine Erfrischung kauften. Nun folgten wir dem gelben Rheinsteig-Zeichen und später dem roten Punkt leicht ansteigend und die B42 überquerend zum Rheinsteig.

Von Walluf über Eltville und Rauenthal nach Waluf ( 15-18 km )

Rosenpracht in Eltville
"Rosenpracht in Eltville"

Dort bogen wir nach rechts ab und wanderten in Richtung Rauenthal. Eine Abzweigung vom Rheinsteig direkt nach Rauenthal ignorierten wir – nutzen aber die dortige Bank für unsere Mittagsrast - und folgten diesem noch ein Weilchen, um dann nach rechts auf den Weg mit dem grünen Punkt abzubiegen; diese Abzweigung ist allerdings schlecht markiert und nur zufällig entdeckte meine Frau den grünen Punkt an einem Baum. Über diesen etwa 3 km langen Umweg kehrten wir auf verschlungenen Pfaden nach Rauenthal zurück.

Ein kurzes Stück folgten wir der Hauptstrasse, dann ging es links eine Strasse hinuter, fast am Ende dieser Strasse verlief der Wanderweg dann weiter nach links abzweigend durch üppige Vegetation hinuter zum Kloster Tiefenthal. Dahinter ging es wieder ordentlich bergauf ( das Kloster heißt wohl nicht umsonst “Tiefenthal” ) und weiter folgten wir dem grünen Punkt, bis wir auf das rote Kreuz als Wandermarkierung trafen; dieser Weg führte nun bergab Richtung Rhein und Walluf. Abermals die B42 überquerend gelangten wir um 18:30 Uhr zurück zu unserem Auto.

Dienstag, 12. Mai 2009

Blog-Ausdruck gefällig ? Oder ein Inhaltsverzeichnis ?

Ihr kennt das: einen Blog auszudrucken ist gar nicht so einfach. Die seitlichen Balken kommen einem in den Weg und tauchen überall im Ausdruck auf, was das ganze sehr unübersichtlich und unbrauchbar macht.

Könnte ich doch meinen Blog einfach und sauber ausdrucken oder als PDF-Datei abspeichern, war mein Gedanke, bevor ich damit begann, in Perl ein Tool dafür zu schreiben. Manchmal brauche ich einfach auch nur ein Inhaltsverzeichnis meines Blog, vielleicht nur für eine bestimmte Serie von Blog-Artikeln und vielleicht auch chronologisch sortiert und nicht umgekehrt chronolgisch, wie das bei Blogs standardmässig der Fall ist.

In meinem Blog hier befindet sich eine Serie von Blog-Artikeln über unsere Alpenüberquerung von München nach Venedig, die meine Frau und ich letztes Jahr unternommen haben. Die Artikel sind nach und nach erschienen, stehen jetzt aber in umgekehrt chronologischer Reihenfolge in meinem Blog, also der Artikel über den letzten Tag taucht zuerst auf. Für Leser, die später auf meinen Blog stossen wäre es nun schön gäbe es ein Inhaltsverzeichnis in der richtigen Reihenfolge und vielleicht eine PDF-Datei mit allen Artikeln sauber hintereinander ausgedruckt zum einfacherern Lesen, eventuell auch offline.

Nun, beides ist mittlerweile hier verfügbar, dank dieses Tools “Axel’s Blogs Export XML Parser”, das ich entwickelt habe und das nun auf Hostcell verfügbar ist.

Dieses Tool kann momentan Export-Dateien von Wordpress und Blogger Blogs einlesen, den Inhalt filtern, sortieren und entweder nur die Titel oder vollständig anzeigen in einem separaten Frame, der sich dann leicht ausdrucken lässt – mit einem Tool wie FreePDF auch in eine PDF-Datei - oder dessen HTML-Quellcode sich nutzen läßt, um ein Inhaltsverzeichnis in den eigenen Blog einzufügen.

Dazu geht man folgendermassen vor:

  1. Zuerst den eigenen Blog exportieren. In Blogger klickt man auf “Anpassen” und navigiert dann zu Einstellungen – Grundlegend. Unter “Blog-Extras” befindet sich ein Link “Blog exportieren”, der es einem erlaubt den Blog als XML-Datei auf dem eigenen Computer abzuspeichern.
  2. Auf geht’s nun zu meinem Tool. Als erste Aktion klickt man auf “Browse”, wählt die auf dem eigenen Computer abgelegte XML-Datei aus, danach auf “OK” und “Process”. Die Datei wird nun auf den Hostcell-Server hochgeladen. Ich hebe diese Dateien dort nicht auf, nach spätestens 24 Stunden werden sie gelöscht.
  3. Zunächst wird eine Liste aller Titel angezeigt in der Reihenfolge, wie die Artikel im Blog auftauchen.
  4. Mit der Checkbox “Sort by date ?” ( danach wieder auf “Process” klicken ) kann man die Titel nach Datum sortiert anzeigen.
  5. Mit der Checkbox “Sort by title ?” ( danach wieder auf “Process” klicken ) kann man die Titel alphabetisch sortiert anzeigen.
  6. Mit der Checkbox “Sort descending ?” ( danach wieder auf “Process” klicken ) kann man die gewählte Sortierung umkehren, so daß sich die Titel beispielsweise chronologisch aufsteigend auflisten lassen.
  7. Nun kann man die Artikel noch filtern, entweder über die Eingabe eines Suchkriteriums in das Feld “Search Title.” und/oder durch die Auswahl eines oder mehrerer Tags in der Liste, die sich darunter befindet. Über die Radio-Knöpfe “all” und “any” kann man auch entscheiden, ob die herausgefilterten Artikel einem oder allen der ausgewählten Tags zugeordnet sein sollen.
  8. Der HTML-Code des Inhaltsverzeichnisses steckt nun im rechten Frame des Tools. In Firefox erhällt man diesen durch einen Rechts-Klick in dieses Frame, dann auswählen: “This Frame” –> “View Frame Source”; der Quellcode wird dann angezeigt.
  9. Wenn die Liste der angezeigten Titel nun gemäß der eigenen Vorstellung korrekt ist kann man über die Checkbox “Full Content ?”  ( danach wieder auf “Process” klicken ) erreichen, daß nicht nur die Titel, sondern der gesamte Inhalt aller Artikel angezeigt werden. Diese kann man nun bequem ausdrucken ( auch in eine PDF-Datei ), indem man nur diesen rechten Frame druckt.

Pribiert’s mal aus und sagt mir Eure Meinung, am besten als Kommentar hier in meinem Blog !