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Mittwoch, 6. Oktober 2021

10. Herbstwanderung 2021: Zu den Rotwandwiesen

 

Auf dem Alpinsteig
zu den Rotwandwiesen

Am Freitag war es anfangs noch bewölkt, das Wetter klarte nun aber immer mehr auf. Heute waren wir schon bei der letzten Wanderung der Wanderwoche mit Hans Kammerlander angelangt.

Wir fuhren noch einmal mit den Bussen zur Fischleinbodenhütte und stiegen dann auf zu den Rotwandwiesen über den Alpinsteig ( Weg Nr. 124 ), der unterhalb der Rotwandköpfe entlang führte. Es ging zunächst steil über einen schlüpfrigen Pfad aufwärts, der sich sicher besser für den Aufsteig als für den Abstieg eignete.

Blick durch ein Wolkenfenster
auf die Drei-Zinnen-Hütte

Vorbei an einem Freilichtmuseum über den Ersten Weltkrieg vollzog der Pfad eine Kehre und stieg dann gemächlich an zu den Rotwandwiesen.

Kurz vor der Rudi-Hütte trafen wir auf eine vertraute Gestalt in grünem Arbeitsoverall: Reini Lanzinger, der uns als musizierender Wanderführer schon bei vielen Wanderwochen begleitete hatte und dabei immer für gute Stimmung sorgte. Gemeinsam kehrten wir sogleich in die Rudi-Hütte ein, Rudi höchstselbst brachte eine Zitter herbei und bei einem Schnäpschen gab Reini manches Lied zum Besten, begleitet von seinem Onkel und Rudi, dem Hüttenwirt.
Musi auf der Rudi-Hütte
Die Mittagspause wurde somit sehr kurzweilig. Der Abstieg begann dann unterhalb der Seilbahn und führte uns über den Weg Nr. 153 zurück zur Fischleinbodenhütte.

Blick auf Sexten
von den Rotwandwiesen aus

Früh waren wir wieder zurück im Hotel und schon hieß es Abschied nehmen von Hans und Rosi, die alsbald die Heimfahrt ins Tauferer Arntal antraten, während wir noch einen entspannten Nachmittag und Abend im Hotel genossen.

9. Herbstwanderung 2021: Auf den Strudelkopf

 

Am Donnerstag war das Wetter noch schlechter: dichte Wolken hüllten die Berge ein und es begann immer wieder leicht zu regnen.

Ankunft an der Dürrensteinhütte

Wir fuhren über Innichen, Toblach und Prags zur Plätzwiese ( ein beliebterStartpunkt für unsere Wandergruppe bei Regenwetter ) und wanderten auf einem leichten Wanderweg gut 300 Höhenmeter ansteigend auf den Strudelkopf ( 2307 m ). Die Aussicht war praktisch nicht vorhanden, nur einmal schälten sich die Drei Zinnen kurz schemenhaft aus den Wolken. Nach dem Abstieg suchten wir die Dürrensteinhütte auf zur Mittagsrast, bevor wir den Rückzug ins komfortable Berghotel antraten, wo Kuchen und Wellnessbereich darauf warteten uns den verregneten Tag etwas zu versüßen.

8. Herbstwanderung 2021: Nochmal Karnischer Höhenweg

 

Am Mittwoch fuhren wir mit der Helm-Seilbahn hinauf zum Karnischen Höhenweg und unternahmen dieselbe Wanderung, die wir mit Rüdiger und Christel schon letzte Woche unternommen hatten, allerdings waren diesmal Wetter und vor allem Sicht nicht so gut.

Aufstieg zur Silianer Hütte

Nach der Rast auf der Silianer Hütte machten wir uns dann direkt vor dem Hornischegg, der sich in eine Wolke hüllte, an den Abstieg zur Bergstation der Drei-Zinnen-Bahn. Im Tal schien dann wieder warm die Sonne, während wir auf dem Sextner Rundweg zurück zum Hotel wanderten.

7. Herbstwanderung 2021: Auf den Kniebergsattel

 

Wir fuhren mit unseren Bussen zum Kreuzbergpass (1636 m) und stiegen auf zur Nemes Alpe, wo wir bei strahlendem Sonnenschein eine kurze Rast einlegten und das Berg-Panorama genossen. Weiter ging es dann zum Kniebergsattel ( 2322 m ).

Nemes Alm und Knieberg

Der Anmarsch war lang und wir hatten am Morgen etwas Zeit verloren, da die Strasse vom Hotel für eine halbe Stunde versperrt war wegen Strassenbauarbeiten. Deswegen verzichteten wir auf den weiteren Anstieg auf den Knieberg, da uns die Zeit etwas davon lief.

Kühe an der Nemes Alm

Genug Zeit für das Tiroler Lied hatten wir allemal, nachdem Rolf die Liedertexte ausgeteilt hatte, die er offensichtlich ständig bei sich führt. Anschließend begannen wir mit dem Abstieg zur Controndo Alm über einen schmalen Bergpfad, der rechter Hand um den Knieberg herum führte. Von dort ging es nach einer weiteren Rast „hinab“ zum Kreuzbergpass; dieser Abstieg beinhaltete nochmal einen ordentlichen Gegenanstieg ( wie Alex und ich bei unserer Wanderung am Montag schon herausgefunden hatten ).

6. Herbstwanderung 2021: Zur Drei-Zinnen-Hütte

 

Am Sonntag hatten wir nochmal einen Ruhetag eingelegt, um uns auf die bevorstehende 5-Tage Wanderwoche mit Hans Kammerlander optimal vorzubereiten. Mit dem Linienbus fuhren wir nach Innichen.

Drei-Zinnen-Hütte

In dem kleinen Örtchen herrschte reger Betrieb und wir schlenderten durch die kurze Fussgängerzone und über einen Markt, der heute vor der Kirche stattfand.

In einem etwas abseits gelegenen Cafe beim naturhistorischen Museum im „Wachtler“-Laden legten wir eine ausgedehnte Mittagspause ein, bevor wir an einem Fluß entlang spazierten in Richtung Sexten, beim Parkplatz Innerfeldtal aber in den Linienbus sprangen, um unsere Haxen nicht zu sehr zu strapazieren.

Blick vom "Frankfurter Würstchen"
auf die Drei-Zinnen-Hütte

Unsere "Eingeh-Tour" mit der Hans-Kammerlander-Truppe verlief von der Fischleinboden-Hütte ( 1460 m ) zur Drei-Zinnen-Hütte ( 2405 m ) - ein langer aber bequemer An- und Abstieg. An der Drei-Zinnen-Hütte langten wir um 12:45 Uhr an und stiegen noch kurz auf zum „Frankfurter Würstel“, einem markanten Felsen, von dem aus wir den Ausblick auf die Drei Zinnen, die Hütte, und den enormen Trubel um die Drei Zinner herum auf uns wirken ließen.

5. Herbstwanderung 2021: Über den Burgstall

 

Am Freitag, den 10. September 2021, fuhren wir morgens mit dem Bus zum Kreuzbergpass (1636 m) und wanderten von dort in Richtung Rotwandwiesen auf dem Weg Nr. 15.

Blick vom Burgstall
auf die Rotwandwiesen

Den Arzalpenkopf liesen wir links liegen, denn es fand sich keine verwertbare Weg-Markierung für den Aufstieg. Stattdessen überquerten wir den Burgstall ( 2168 m ), der uns einen kurzen aber knackigen An- und Abstieg bescherte. Auf den Rotwandwiesen angekommen kehrten wir in die Rudi-Hütte ein zu einem Mittagessen, während eine der dunklen Wolken, die am Vormittag aufgezogen waren, einen Regenguss absonderte. Mit der Seilbahn fuhren wir dann ins Tal, um unsere Knochen etwas zu schonen für die bevorstehende Wanderwoche mit Hans Kammerlander. Genug Zeit also, um im Hotel wieder den Wellness-Bereich ausgiebig zu genießen; Highlights: Whirlpool und Panorama-Sauna mit Blick auf die Sextner Dolomiten.

4. Herbstwanderung 2021: Karnischer Höhenweg

 

Am Donnerstag abend waren unsere Freunde aus Freising eingetroffen, so daß wir am Freitag unsere erste gemeinsame Wanderung unternehmen konnten.

Auf dem Karnischen Höhenweg

Bei wieder strahlend schönem Wetter fuhren wir mit der Helm-Seilbahn hinauf zum Karnischen Höhenweg und erklommen zuerst den Helm mit dem ausgemusterten alten Zollhaus, dem Helmhaus, das ursprünglich 1889 als Wanderhütte erbaut wurde, nun aber dem Verfall preisgegeben ist.

Aufstieg auf den Hornischegg

Auf der Grenzlinie zwischen Südtirol und Österreich wanderten wir weiter zur Sillianer Hütte ( 2447 m ), 2018 neu restauriert und erweitert, wo wir zur Mittagspause einkehrten. Danach ging es weiter auf den Hornischegg, den wir überschritten, um dann Richtung Klammbachhütte abzusteigen ( Weg Nr. 133 ). Kurz oberhalb dieser Alm bogen wir nach rechts ab Richtung Bergstation Drei-Zinnen-Bahn, die uns wieder ins Tal befördern sollte ( die Tickets für Helm- und Drei-Zinnen-Bahn sind als Berg-und-Tal-Fahrt kombinierbar ! ), uns aber dafür nochmal einen Gegenanstieg bescherte. Unterwegs auf dem Hornischegg hatten wir mindestens zehn Geier beobachten können, weiter unten trafen wir auf eine Herde Lamas und/oder Alpakas.

Lama oberhalb der Klammbachhütte

Von der Talstation der Drei-Zinnen-Bahn mußten wir noch gut zwanzig Minuten über den Sextner Höhenweg zurück zum Hotel wandern. Wieder war Zeit genug für ein Bierchen auf der Terrasse mit dem atemberaubenden Ausblick auf die Sextner Dolomiten, und einer Runde im Schwimmbad.

3. Herbstwanderung 2021: Zur Zsigmondy-Hütte

 

Der Mittwoch war für uns ein Ruhe- und Einkaufstag. Ich benötigte neue Wanderschuhe und wir planten die fünf Sportgeschäfte in Moos und Sexten abzuklappern, wurden aber gleich im Sportgeschäft unterhalb unseres Hotels fündig.

Aufstieg zur Zsigmondy-Hütte

Ich fand dort ein Paar Lowa Renegade Größe 44, exakt dasselbe Modell, das ich nun ausmustern mußte, zudem noch eine passende Wanderhose; für Alex gab‘s ein paar neue knöchelhohe Bergschuhe.

Wir machten einen Spaziergang nach Sexten und zurück und verbrachten ansonsten einen relaxten Tag im Hotel mit Schwimmbad, Sauna und Kuchenbuffet.

Am Donnerstag nahmen wir an einer vom Hotel organisierten Wanderung teil und fuhren morgens mit dem Linien-Bus zur Fischleinboden-Hütte, um von dort zur Zsigmondy-Hütte (2224 m) aufzusteigen. Wanderweg und Hütte waren stark frequentiert.
Ankunft an der Zsigmondy-Hütte
Nach weniger als zwei Stunden Aufstiegszeit hatten wir genug Zeit für eine ausgiebige Mittagsrast, bevor es wieder an den Abstieg ging, der zuerst auf derselben Route verlief, dann aber unterhalb der über einen Felsen gebauten Holztreppe nach rechts abzweigte über einen unmarkierten, anfangs steilen und geröllhaltigen Pfad hinab ins Bacherntal. Unser Wanderführer war Klaus, der Masseur vom Berghotel. Auf diesem Pfad war deutlich weniger Betrieb und wir kehrten zeitig ins Hotel zurück, Zeit genug für ein Bier auf der Terrasse und Schwimmen und Sauna.

2. Herbstwanderung 2021: Sextner Rundweg

 

Der Sextner Rundweg startet direkt etwas oberhalb unseres Hotels und ist mit einer Dauer von 3-4 Stunden angegeben.

Sexten

Wir wanderten bis zur Talstation der Drei-Zinnen-Bahn, dann nach Bad Moos und durch den Wald unterhalb des Gsellknoten bis nach Sexten, wo wir in einer italienischen Bar Mittagspause machten. Von hier aus wanderten wir dann weiter am Fluss entlang über einen Radweg bis zum Stausee zwischen Innichen und Sexten.
Blumenwiese in Sexten

Dort überquerten wir die Straße und wanderten über den Weg Nr. 5 zurück nach Sexten ( der Sextner Rundweg war ab Sexten nicht mehr ausgeschildert, oder wir fanden die Beschilderung einfach nicht ). In Sexten kaufte sich Alex in einem Sportgeschäft eine Regenhose, bevor wir noch einmal anstiegen auf dem Sextner Rundweg ( Weg Nr. 1 ) und zurück marschierten bis zum Hotel. Wir trafen früh genug dort ein für ein Bierchen auf der Terrasse und zwei Saunagänge vor dem Abendessen.

1. Herbstwanderung 2021: zu Klammbachalm und Coltrondo-Alm

 

Am Samstag, den 4. September 2021, hatten wir unser Auto wieder mit Wanderausrüstung und Klamotten vollgepackt und waren Richtung Alpen aufgebrochen, zunächst nur bis Lermoos an der Zugspitze, denn die Fahrt nach Südtirol ist uns bei den Verkehrsbedingungen heutzutage einfach zu lang.

In Lermoos

So standen wir auch bei Heilbronn und auf der A7 Richtung Kempten im Stau und benötigten für die vierstündige Fahrt eher sechs Stunden. In Lermoos übernachteten wir im Hotel “Der Grüne Baum”, wo wir ein geräumiges ruhiges Zimmer bekamen mit Halbpension. Ich hatte meinen Mondeo nochmal vollgetankt mit dem günstigen österreichischen Sprit, kurze Zeit später ging aber die Warnlampe für die Motorregelung an und auch am nächsten Tag bei der Weiterfahrt über Fernpass und Brixen bis nach Sexten nicht mehr aus.

Trotzdem kamen wir dort gut an, natürlich ging es auch diesmal nicht ohne den ein oder anderen Stau ab. Das Berghotel in Moos ist super, mit tollen Zimmern, Wellnessbereich und lecker Abendessen.

Alpenglühen am Morgen
in den Sextner Dolomiten

Unsere erste Wanderung am Montag führte uns dann als Eingehtour über etwa 500 Höhenmeter und 14 km zu Klammbachhütte und vorbei an der Alpe Nemes zur Coltrondo-Alm, dann über Schwarzsee und vorbei am Caravan Park Sexten zurück zu unserem Hotel. In der Klammbachhütte gab’s eine Gemüsesuppe zur Stärkung, auf der urigen Coltrondo-Alm einen Kaiserschmarren. Trotz schlechter Wettervorhersage war das Wetter schön, etwas bewölkt, aber trocken.
Am Schwazsee

Der Wanderführer, der am Sonntag im Hotel das hoteleigene Wanderprogramm vorstellte ( 5 Wanderungen werden geboten von Montag bis Freitag ), teilte uns mit, dass wir unsere Wetter-Apps allesamt vergessen könnten. Diese seinen nur darauf aus Werbung zu verkaufen und verfügten in der Regel über ein denkbar einfaches und damit ungenaues Wettermodell. Die für Sexten immer wieder vorhergesagten Regentage entsprachen keineswegs der Realität: durch eine Nordströmung blieb das Schlechtwetter stets an den Alpen hängen und im Süden strahlte die Sonne vom Himmel.