Montag, 24. September 2012

Bergwoche Herbst 2012 – 3. Wanderung auf den Dürrenstein


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19. September 2012

Nach zwei sonnigen Tagen stand uns heute ein Regentag bevor. Alex hatte sich bereits gestern auf dem Würzjoch verkühlt und war daher für die heutige Wanderung nicht ganz fit.

Rast beim Aufstieg auf den Dürrenstein
"Rast beim Aufstieg auf den Dürrenstein"

Eine lange Autofahrt brachte uns an Brunneck vorbei zur Plätzwiese (1993 m ). Nach einem Espresso in der dortigen Hütte begannen wir den Aufstieg auf den Dürrenstein ( 2839 m ). Am Anfang tröpfelte es nur leicht, doch als wir höher kamen wurde der Regen heftiger und ging dann sogar in Graupelschauer über. Aussicht war keine vorhanden, ausser die 360-Grad-Panoramakarte, die wir auf der Hütte unten hatten bewundern dürfen.

Der Gipfel des Dürrenstein
"Der Gipfel des Dürrenstein"

Wir hielten es am Gipfel nicht lange aus und machten uns an einen schnellen Abstieg. Etwas feucht und abgekühlt erreichten wir die Hütte und wärmten uns dort mit einer heissen Suppe wieder etwas auf, bevor wir die Rückfahrt antraten.

Nach einer weiteren Einkehr, bei der Hans eine Runde Drinks spendierte, fuhr uns Reinhard mit heißem Reifen und unter Ignorierung zahlreicher Verkehrsregeln zurück nach Colfosco, wo wir rasch unter die heiße Dusche sprangen.

Bergwoche Herbst 2012 – 2. Wanderung auf den Peitlerkofel


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18. September 2012

Um 8:30 Uhr ging es per Auto zum Würzjoch ( 2000 m ), von wo aus wir den Peitlerkofel ( 2875 m ) besteigen wollten.

Aufbruch von der Pleitlerscharte
"Aufbruch von der Peitlerscharte"

Um 10:00 Uhr begann die Wanderung. Diese führte uns zunächst zur einer Scharte, die uns irgendwie bekannt vorkam, Als wir diese erstiegen hatten und auf einen Sattel mit Jesus-Kreuz kamen erkannten wir sie wieder – die Peitler-Scharte, über die wir vor vier Jahren auf unserem Weg von München nach Venedig gewandert waren, am ersten Tag der dritten Woche. Anstatt wie seinerzeit nach rechts abzubiegen Richtung Schlüterhütte hielten wir uns nun nach links und stiegen weiter an auf den Peitlerkofel.

Klettersteig zum Pleitlerkofel
"Klettersteig zum Peitlerkofel"

Wir steuerten den Hauptgipfel an, der über einen einfachen Klettersteig zu erreichen ist. Um 13:45 Uhr waren wir oben und genossen neben der tollen Rundum-Sicht Kräuterschnaps und Rotwein sowie Zittermusik von Reinhard.

Um 14:30 Uhr begannen wir mit dem Abstieg. Hans’ Prognose wir seien nach einer Stunde am Würzjoch war natürlich viel zu optimistisch.

Der Pleitlerkofel
"Der Peitlerkofel"

Obwohl wir uns ranhielten brauchten wir doch eher 1 Stunde und 45 Minuten, bevor wir in der dortigen Hütte einkehrten und mit Blick auf unseren heutigen Gipfel Bier und hausgemachte Schnäpse zu uns nahmen.

Nach der einstündigen Rückfahrt nach Colfosco kamen wir recht spät zum Abendessen, dennoch wurden wir wie immer gut versorgt mit Suppen oder Lasagne, Lammstelzen oder Tartar, und einem Dessert.

Bergwoche Herbst 2012- 1. Wanderung auf den Sassongher


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17. September 2012

Unsere erste Wanderung führte uns auf den Hausberg von Colfosco – den Sassongher ( 2670 m ), ein Auf- und Abstieg von 1000 Höhenmetern.

Aufstieg auf den Sassongher
"Aufstieg auf den Sassongher"

Um 8:45 Uhr wanderten wir direkt von unserer Pension aus bergan, vorbei an der Edelweisshütte hinauf zu einer Weggabelung, wo wir nach rechts abbogen und auf einen Sattel wanderten, von dem aus es dem Gipfel entgegen ging. Eine mit Seilen gesicherte Passage kostete uns etwas Zeit, aber um 12:00 Uhr hatten wir den Gipfel erreicht. Unser Blick schweifte über die mächtigen Berge, die wir schon bei unserer Alpenüberquerung vor 5 Jahren kennengelernt hatten: den Sella-Stock mit Piz Boe, die Marmolada, und in der Ferne die Civetta.

Auf dem Gipfel des Sassongher
"Auf dem Gipfel des Sassongher"

Auf der anderen Seite das Grödner Joch, die Geisler-Spitzen, weiter weg die Zillertaler Alpen und den Gross Glockner.

Unglaublich aber wahr: Reinhard, unser zweiter Wanderführer und Musikus, hatte seine Zitter in einem geräumigen Rucksack auf den Gipfel geschleppt und erfreute uns nun mit Tiroler Bergmusik. Dazu gab’s einen Schnaps von Hans und so war bei schönem Wetter und toller Fernsicht gute Stimmung garantiert.

Edelweisshütte
"Edelweisshütte"

Der Abstieg führte uns zur Edelweisshütte, wo wir um 15:00 Uhr ankamen und vor 18:00 Uhr nicht wegkamen, denn die musikalische Wirtin packte ihre Gitarre aus und bot zusammen mit Reinhard auf seiner Zitter ein Lied nach dem anderen dar. Dazu gabs Latschenkieferschnaps und so manches Bierchen, bevor wir schließlich wieder nach Colfosco abstiegen.

Bergwoche Herbst 2012 - Hinfahrt


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16. September 2012

Abfahrt war um 08:30 Uhr. Wir fuhren über Worms und Heilbronn nach Ulm, wo wir erst mal 45 Minuten im Stau verbrachten.

Am Grödner Joch
"Am Grödner Joch"

Dann ging es weiter nach Kempten und der neuen A7 folgend, die mein Navi noch nicht kannte, Richtung Füssen und Fernpass. Über den Pass quälte sich eine Blechlawine und wir kamen nur langsam voran. 30 km vor Innsbruck erreichten wir endlich wieder eine Autobahn und fuhren über den Brenner nach Italien. Hinter Brixen verließen wir die Autobahn bei Klausen und folgten nun einer kurvenreichen Strasse zum Grödner Joch. Kurz davor kehrten wir zu Cafe, Apfelstrudel und Crepes in ein Hotel ein; es war bereits 17:30 Uhr. Das Grödner Joch war nun schnell überquert und um 18:15 Uhr hatten wir unsere Pension in Colfosco erreicht.

Begrüßung mit Sekt und Tiroler Musik durch Hans Kammerlander und seinen begleitenden Wanderführer Reinhard gab’s um 19:00 Uhr, danach Abendessen.

Montag, 10. September 2012

Von Bad Kreuznach nach Bad Münster am Stein

Tour Details
Art der Tour: Wandern, Tagestour
Start: Bad Kreuznach
Über: Bad Münster am Stein, Rotenfels
Ziel: Bad Kreuznach
Strecke: 15 km
Gehzeit: 4 Stunden
Am letzten Donnerstag haben wir von der Firma aus eine Wanderung unternommen von Bad Kreuznach, Parkplatz Salinenbrücke ( am Brauwerk ) nach Bad Münster am Stein, dann weiter über Norheim und den Rotenfels zurück nach Bad Kreuznach. Eine Karte dieser Wanderung findet sich hier, eine Beschreibung der Tour hier. Im Prinzip folgt man die ganze Zeit der “TourNatur” – Markierung.
Die Wanderung, die als schwierig eingestuft ist, hat eine Länge von 15 km, dabei sind mehr als 500 Höhenmeter zu überwinden. Der Rotenfels ist mit 202 Metern Wandhöhe und 1200 Metern Länge die größte Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien.
Auf dem Weg nach Bad Münster am Stein
"Auf dem Weg nach Bad Münster am Stein"
Wir starteten um 09:15 Uhr. An der Nahe entlang geht es zunächst über einige schöne Aussichtspunkte nach Bad Münster am Stein. Den Rotenfels kann man dabei von der Ferne schon in Augenschein nehmen. Nach Aufstieg auf eine Burgruine hat man einen spektakulären Blick senkrecht nach unten auf den Stein an der Nahe und Bad Münster mit Kurhaus und –park am anderen Ufer.
Der Rotenfels
"Der Rotenfels"
Nach dem Abstieg mag eine 2  km lange Verlängerung der Wanderung notwendig werden wenn das Floss über die Nahe nicht in Betrieb ist. So gelangten wir über eine Fussgängerbrücke nach Bad Münster, wo wir in einem Gartenlokal Mittagsrast machten.
Der anstrengenste Teil der Wanderung über den Rotenfels lag noch vor uns.
Saline bei Bad Kreuznach
"Saline bei Bad Kreuznach"
Einige von uns kürzten die Wanderung ab und spazierten an der Nahe entlang die 5 km zurück nach Bad Kreuznach. Wir anderen machten uns an den Aufstieg auf den Rotenfels und freuten uns über kühle Winde, die das Unternehmen nicht ganz so schweißtreibend machten wie es in der heißen Mittagssonne sonst leicht hätte werden können.
Vom Dach des Rotenfels aus wanderten wir schließlich wieder gen Bad Kreuznach, wo wir um 15:15 Uhr beim Brauwerk eintrafen, das sich als idealer Endpunkt einer gelungenen Wanderung erwies.

Donnerstag, 6. September 2012

Samstag, 28. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–11. Etappe nach Regensburg


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Nach Regensburg war es nun nicht mehr weit. Somit hatten wir noch einen halben Tag lang Zeit mit einem Donauschiff durch den Donaudurchbruch zu fahren bis zum malerischen Kloster Weltenburg, wo sich die wahrscheinlich älteste Klosterbrauerei der Welt befindet.

Auf der Donau vor Kelheim
"Auf der Donau vor Kelheim"
Um 10:15 Uhr legte unser Schiff ab. Es ging an bizarren Felsen vorbei mit merkwürdigen Namen, die ihnen die Menschen gegeben haben, wie z.B. “Napoleons Koffer” oder “Bienenkorb”.  Wir kamen an einer seichten Stelle vorbei, der Wipfelsfurt, vermutlich entstanden durch einen Meteoriteneinschlag beim Ries-Ereignis vor 15 Millionen Jahren. Dann erreichten wir die engste und tiefste Stelle der Donau.
Im Krater bei der Wipfelsfurt
"Im Krater bei der Wipfelsfurt"
Eisenringe an der Felsenwand ermöglichten es früher den Booten sich bis zum Kloster Weltenburg durch die starke Strömung vorzuhangeln, oft ließ man von dort auch Seile mit Strohballen ins Wasser und zu der kritischen Stelle im Fluß treiben, um dann die Boote stromaufwärts und zum Kloster zu ziehen.

Um 11:00 Uhr hatten wir das Kloster Weltenburg erreicht. Für starkes dunkles Klosterbier war es uns noch zu früh ( aber ich hatte ja jetzt kürzlich Gelegenheit auf der Mainzer Bierbörse es zu probieren  Open-mouthed smile), also ließen wir den Biergarten im Klosterhof rechts liegen und stiegen hinauf zu einer Kapelle, von wo wir auch einen schönen Blick aufs Kloster und die Donau hatten.

Der Donaudurchbruch
"Der Donaudurchbruch"
Wir besichtigten noch die Kirche mit ihrem mystischen Altar, bevor uns das Schiff um 12:30 Uhr zurück nach Kelheim beförderte.

Wir holten unsere Räder vom Gasthof Zum Schwan und brachen um 13:15 Uhr zu unserer letzten Radtour-Etappe auf. Vorbei an der Mündung des Main-Donau-Kanals folgten wir dem Donauradweg bis Poikam auf der linken Donauseite, dort wechselten wir auf die rechte Seite und folgten weiter der Donau nach Regensburg.

Kloster Weltenburg
"Kloster Weltenburg"
Ein letzter Biergarten vor Regensburg bot uns Kaffee und Kuchen, dann um 17:00 Uhr sahen wir die Häuser von Regensburg und den Dom vor uns liegen.

 

km-Stand: 619

 

In Regensburg verbrachten wir einige Tage bei der Schwester meiner Frau, ließen uns dort etwas verwöhnen  und erkundeten einige der Regensburger Biergärten. Am Samstag machten wir nochmal einen kurzen Rad-Ausflug zur Walhalla, die zur Zeit restauriert wird.

 

km-Stand: 643

 

Vor der Walhalla
"Vor der Walhalla"
Für den Sonntag hatten wir uns per Internet Plätze für unsere Räder gebucht. Wir fanden einen IC morgens um 08:00 Uhr mit Direktverbindung, in dem wir Park- und Sitzplätze in einem extra für Radler gestalteten Wagon buchen konnten. Wegen dem Ausfall eines Zuges war die Direktverbindung dann doch keine und wir mußten in Frankfurt umsteigen, dennoch kamen wir und unsere Räder bequem zurück nach Mainz, wo gerade das Johannisfest im Gange war.

Radtransport per Bahn
"Radtransport per Bahn"
Wir schoben unsere Räder durch das Gedränge am Rheinufer und radelten dann über Laubenheim nach Bodenheim, wo wir in der Weinstube Zum Urigen Weinkeller zum Mittagessen einkehrten, bevor wir die letzten Kilometer nach Hause radelten.

 

km-Stand: 665

 

Diese zwei Wochen auf dem Rag unterwegs quer durch Deutschland waren unglaublich erholsam, natürlich etwas sportlich, aber spannend, abwechslungsreich, interessant und ein hervoragender Ausgleich zum sonstigen Arbeitsleben, bei dem man die meiste Zeit sitzend verbringt. Noch oft werden wir uns gerne an diese Tour zurück erinnern. Jederzeit wieder !