Mittwoch, 18. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–8. Etappe nach Kipfenberg


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Burg bei Eichstätt
"Burg bei Eichstätt"
Bevor wir zur nächsten Radtour-Etappe aufbrachen nahmen wir ein kaltes Fussbad in der schön hergerichteten Kneipp-Wassertretstelle an der Altmühl-Brücke in Pappenheim.

Dann ging’s an der Weidenkirche vorbei auf dem Altmühl-Radweg weiter in Richtung Eichstätt. Es war leicht bewölkt, am Mittag nahmen Sonnenschein und Temperaturen immer mehr zu. Unterwegs sahen wir Dinosaurier und 150 Millionen Jahre alte Kalkstein-Formationen, wie z.B. “Die Zwölf Apostel”.

In Eichstätt im Cafe im Paradeis gab’s eine zünftige Brotzeit mit Weißwürsten und Bier.

Radeln durchs Altmühltal
"Radeln durchs Altmühltal"
Vorbei am malerischen Arnsberg mit seinem auf einer Felsenwand thronenden Schloss folgten wir weiter dem Radweg entlang der Atmühl.  Gegen 17:30 Uhr hatten wir dann Kipfenberg erreicht und die 500-km-Marke unserer Tour. Im Tiroler Landgasthaus bekamen wir ein grosses Zimmer mit Himmelbett (ÜF € 68).  Im Biergarten des Gasthofs Zur Post aßen wir u.a. Makrele vom Grill, eine weitere Fußball-EM-Live-Übertragung gab’s im Hotel Alter Peter.

km-Stand: 501

Sonntag, 15. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–7. Etappe nach Pappenheim


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Unser heutiges geplantes Etappen-Ziel war Treuchtlingen. 

Die Altmühl
"Die Altmühl"
Bei schönem sonnigen Wetter radelten wir von Herrieden los, zunächst durch Felder und Wiesen, bis wir Ornbau erreichten mit einer malerischen alten Brücke über die Altmühl. Direkt dahinter stießen wir auf einen ersten Badesee, den wir aber erstmal rechts liegen ließen, obwohl es bereits ordentlich warm geworden war, und weiter fuhren entlang eines Kanals genannt “Altmühlzuleiter”, der den Altmühlsee speist.

Ornbau an der Altmühl
"Ornbau an der Altmühl"
Dort angelangt fuhren wir durch ein Vogelschutzgebiet und erreichten um 12:00 Uhr einen wunderschönen Sandstrand, dem wir nun nicht mehr widerstehen konnten: wir stellten die Fahrräder ab, zogen unsere Badeklamotten an und schwammen im klaren Wasser des grossen Sees.

Nach dieser erfrischenden Pause setzten wir unsere Tour fort und stärkten uns in der Innenstadt von Gunzenhausen zunächst mal mit Pizza und Radler, bevor wir uns um 14:15 Uhr wieder auf unsere Sättel schwangen.

Am Altmühlsee
"Am Altmühlsee"
Weiter ging es nach Treuchtlingen, meist an einer Bahnlinie entlang. Es war heiß und trocken. Als wir Treuchtlingen erreichten stellten wir fest daß es dort praktisch keine Unterkünfte gab. Glücklicherweise hatte mir das Touristen-Büro in Rothenburg o.d. Tauber ein ausführliches Gastgeberverzeichnis mitgegeben und wir begannen Unterkünfte im 9 km entfernt liegenden Pappenheim anzurufen.
Vor Pappenheim
"Vor Pappenheim"
Dummerweise war Samstag – immer der kritische Tag bei solchen Touren – und viele Unterkünfte ausgebucht. Wir bekamen dann aber doch noch ein letztes Zimmer im Hotel-Gasthof Zur Sonne (ÜF € 70).

Also hieß es nochmal auf die Räder aufsitzen und etwa 9 km weiter radeln durch eine wunderschöne Landschaft hier im Taubertal nach Pappenheim. Als wir durch einen lauschigen Wald kamen sahen wir die Burg von Pappenheim vor uns liegen und hatten so kurz nach 18:00 Uhr unser Hotel erreicht.

Lammstrudel auf Bärlauchschaum
"Lammstrudel auf Bärlauchschaum"
Das Zimmer war sehr schön ( an diesem Abend hätten wir nicht mehr wählerisch sein können ) und das Hotel überraschte mit einem vorzüglichen Restaurant, wo uns leckere Speisen auf einer Terrasse serviert wurden, wie z.B. einen Lammstrudel auf Bärlauchschaum oder abwechslungsreiche Desert-Variationen – garniert mit Pfefferminze, frisch vor unseren Augen aus dem Kräutergarten geholt.

km-Stand: 434

Samstag, 14. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–6. Etappe nach Herrieden


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Rothenburg o.d. Tauber war Halbzeit für uns und bevor wir die zweite Hälfte unserer Fahrradtour in Angriff nahmen gönnten wir uns hier erstmal einen Ruhetag.

An der Stadtmauer von Rothenburg o.d. Tauber
"An der Stadtmauer von Rothenburg o.d. Tauber"
Am Donnerstag-Morgen, also am  14. 6. 2012, war es noch einmal etwas bewölkt, aber dann wichen die Wolken dem Sonnenschein. Nach dem Frühstück spazierten wir  zur Wolfgangskirche.  Am Klingentor erstiegen wir die Stadtmauer und umrundeten auf dieser halb Rothenburg. So gelangten wir zum südlichsten Zipfel der Stadt, zum Spitaltor.
Am Markusturm
"Am Markusturm"
Dort sahen wir uns noch das Spitalkastell an, bevor wir in die Altstadt zurück spazierten.

Zum Mittagessen gab’s ein Sandwich, dann besuchten wir das Kriminalmuseum und sahen uns an wie Rothenburger Schneeballen fabriziert werden; diese mußten wir dann natürlich auch probieren.

Schandmaske
"Schandmaske"
Wir besuchten die St. Jakobskirche und ließen uns von einer engagierten älteren Dame viele Details und Hintergründe zu Tilman-Riemenschneider’s Heiligblut-Altar erläutern, der Anfang des 16. Jahrhunderts entstand.  Am Nachmittag spazierten wir in den westlichen Teil der Stadt und druch den Burggarten. Von hier hat man einen fantastischen Blick auf die Kulisse von Rothenburg. Abendessen, bestehend aus Flammkuchen, gab es im Hotel Reichsküchenmeister, und als es dunkel war schlossen wir uns der Nachtwächter-Führung an, die gut besucht aber recht interessant und unterhaltsam war.
Strasse zum Burggarten
"Strasse zum Burggarten"
Die Ausführungen des Nachtwächters waren so detailreich, daß wir förmlich riechen konnten wie es damals in den mittelalterlichen Strassen gerochen haben muß.

Am nächsten Tag nach dem Frühstück bestiegen wir noch den Rathausturm von Rothenburg und sahen uns das ganze von oben an.

Hornauer Weiher
"Hornauer Weiher"
Dann hieß es wieder radeln. Wir verließen Rothenburg durch das Würzburger Tor und folgten zunächst der Schweinsdorfer Strasse, dann den Radwegen nach Neusitz. Hier begann die “Bergetappe” bis nach Wachsenberg, von dort ging es dann zunächst durch Wald, später über wenig befahrene Strassen durch Felder bis zum Hornauer Weiher, wo die Altmühl angeblich ihren Ursprung hat, so jedenfalls entschied im Jahre 1904 eine amtliche Kommission in München.

Stadttor von Herrieden
"Stadttor von Herrieden"
Von dort radelten wir weiter nach Colmberg, wo wir zu Mittag aßen. Der anfänglich blaue Himmel hatte sich nun mit Schleierwolken überzogen und es fielen ein paar Regentropfen, die uns aber unter einem großen Sonnenschirm vor dem Lokal in Colmberg nicht weiter störten.

Um 14:00 Uhr ging’s weiter und um 16:00 Uhr hatten wir unser heutiges Ziel Herrieden erreicht. Wir fuhren durch das Stadttor an der Tauber, auf dem Störche brüteten, und bogen gleich nach links ab, wo uns das Hotel-Restaurant Zur Sonne ein modernes ruhiges Zimmer für € 79 zur Verfügung stellte, mit praktischer Fahrrad-Garage.

Abendessen und Fussball-EM-Spiel Ukraine – Frankreich (0:2) gab’s in der Gaststätte Zur Linde, das Spiel England - Schweden  (3:2) sahen wir uns im Hotelzimmer an. 

Freitag, 13. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–5. Etappe nach Rothenburg o.d. Tauber


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Als wir am Morgen vor die Tür traten nieselte es ganz leicht. Unbeeindruckt zogen wir Regenhose und –jacke an und verabschiedeten uns von unseren Freunden, um dann weiter der Tauber in Richtung Rothenburg o.d. Tauber zu folgen.

Bad Mergentheim
"Bad Mergentheim"
Wir kamen nach Bad Mergentheim, Weikersheim und Creglingen, wo wir zum Mittagessen einkehrten. Bis dahin hatte es fast ständig genieselt, aber nun schien es aufzuklaren. Von hier waren es noch etwa 20 km bis zu unserem Etappenziel. Als wir nach dem Essen so um 14:30 Uhr aufbrachen schien etwas die Sonne, dann kam aber nochmal schlechtes Wetter mit einem ordentlichen Regenschutt über uns, bevor es wieder aufklarte und nun eine längerfristige Wetterbesserung einsetzte.

Creglingen
"Creglingen"
Kurz nach 16:00 Uhr hatten wir Detwang erreicht, als mein Fahrrad-Computer 300 km anzeigte. Wenige Minuten später sahen wir die Häuser-Kulisse von Rothenburg o.d. Tauber über uns auf einer Anhöhe liegen. Wir schoben die Räder über einen Weg nach oben und betraten die mittelalterliche Stadt durch den Kobolzeller Turm, wo wir zunächst mal über die Touristen-Scharen nicht schlecht staunten.

Einzug nach Rothenburg o.d. Tauber
"Einzug nach Rothenburg o.d. Tauber"
Unser Weg führte uns zunächst zum Marktplatz und zur dortigen Touristen-Info, wo wir uns Übernachtungs-Vorschläge geben ließen. Nachdem wir zwei Hotels abgeklappert hatten entdeckten wir den Gasthof Zur Silbernen Kanne, gelegen in einer ruhigen Seitengasse, wo wir für € 78 ein geräumiges Appartement in einem Nebenhaus für zwei Tage belegten, denn wir wollten am kommenden Tag einen Ruhetag einlegen und die Stadt ausgiebig erkunden.

Wir begnügten uns mit einer Bärlauch-Suppe in einem Weinlokal, bevor wir auf der Suche nach einer Public-Viewing-Gelegenheit auf die Pizzeria Italia stießen, wo wir das EM-Spiel Deutschland gegen Niederlande (2:1) verfolgten.

km-Stand: 304

Mittwoch, 11. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–4. Etappe nach Lauda


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Für heute war eine kürzere Etappe geplant denn wir wollten bei meinem Freund in Lauda Station machen; Lauda liegt kurz hinter Tauberbischofsheim an der Tauber.

Wertheim Downtown
"Wertheim Downtown"
Am Morgen überquerten wir den Main und durchstreiften zunächst noch etwas die Altstadt von Wertheim, dann ging es an der Tauber entlang auf dem Radweg ins liebliche Taubertal, anfänglich mit einigen Steigungen, denn hier beim Durchbruch zum Main ist das Taubertal stellenweise ziemlich eng. Erst später weitet sich das Tal und ergo verläuft auch der Radweg überwiegend über flaches Gelände.

Das Wetter heute war überwiegend bewölt mit nur gelegentlichem Sonnenschein, es blieb aber trocken.

Wenige Kilometer  vor Tauberbischofsheim fanden wir ein gemütliches Gartenlokal: das Mühlenstüble. Hier gab es Rhabarber-Saft und was zum Futtern, bevor wir weiter radelten und kurz nach 14:00 Uhr Tauberbischofsheim erreichten.

Auf mit dem Rad ins liebliche Taubertal
"Auf mit dem Rad ins liebliche Taubertal"

Hier besorgten wir noch ein paar Blumen als spontanes Mitbringsel, dann legten wir die restlichen wenigen Kilometer bis Lauda zurück und erreichten am Nachmittag das Haus unseres Freundes, in dem wir nicht nur kostenfrei übernachten konnten, sondern auch ein leckeres Spargelessen und feine Weine vorgesetzt bekamen.

km-Stand: 236

Sonntag, 8. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–3. Etappe nach Wertheim


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Heute hatten wir eine längere Etappe vor uns: wir wollten Wertheim erreichen, gelegen an der Tauber-Mündung.

Marktplatz Miltenberg
"Marktplatz Miltenberg"
Die Wettervorhersage war schlecht und wir hatten schon in Erwägung gezogen einen Tag in Augsburg zu verbringen. Am Morgen sah es dann aber gar nicht so schlecht aus, es tröpfelte nur ganz leicht hin und wieder. Aber es war deutlich kühler und windiger geworden.

Risikobereit sattelten wir unsere Fahrräder und verließen Aschaffenburg morgens um 9:45 Uhr. Unterwegs gab es mal einen Regenschutt, aber wir haten ja Regenjacke und –hose dabei. Als wir zur Mittagszeit Miltenberg erreichten schien die Sonne und wir aßen zu Mittag draußen vor dem Restaurant der Kalt-Loch-Bräu in der Hauptstrasse.

Mittagessen in Miltenberg
"Mittagessen in Miltenberg"
Danach schoben wir unsere Räder durch die Altstadt, gönnten uns noch einen Espresso und radelten dann weiter am Main entlang bis Freudenberg, wo wir den Main überquerten. Als wir uns umblickten gewahrten wir eine dunkle Wolkenfront, die uns verfolgte. Bei Collenberg hatte uns das schlechte Wetter eingeholt. Schwarze Wolken schoben sich über den Berg und ein Mann begrüßte uns mit den Worten: “Sucht schnell einen Unterschlupf, gleich gibt’s was.”

Freudenberg
"Freudenberg"
Gesagt getan: ein großer Unterstand mit Holzdach bot uns Schutz vor dem nun einsetzenden Gewitter mit Wolkenbruch und Hagelschauer, das wir etwa eine halbe Stunde lang abwarteten. Zwischenzeitlich stießen völlig aufgeweichte Radfahrer zu uns. Wir danken ausdrücklich den Gemeinden Collenberg und Reistenhausen für dieses Bauwerk !

Ankunft in Wertheim
"Ankunft in Wertheim"
Als das schlimmste vorbei war radelten wir weiter und bald hörte der nun leichte Regen auf und die Sonne gewann wieder die Oberhand. Bei schönem Wetter erreichten wir Kreuzwertheim, gegenüber von Wertheim am anderen Mainufer gelegen, und fanden im Landgasthof Franz ein einfaches Zimmer für ÜF € 69. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Ort, bei dem wir die Aussicht auf Wertheim mit Burg im Abendlicht genossen und fotografierten, gab’s ein sehr gutes Abendessen im Landgasthof, z.B. mit mit Käse überbackenem und mit Spargel und Kräutern gefüllten Pfannekuchen.

km-Stand: 194

Montag, 2. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–2. Etappe nach Aschaffenburg


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Nach einer Nacht mit wenig Schlaf brachen wir gleich nach dem Frühstück auf zu unserer zweiten Etappe nach Aschaffenburg.

Klostergarten in Seligenstadt
"Klostergarten in Seligenstadt"
Immer am Main entlang ging es zunächst zum Club Steakhouse Garden (“38grad”)  in Mühlheim bei der Fähre nach Dörnigheim, wo wir uns ein zweites Frühstück gönnten. So gestärkt schafften wir es bis um 13:00 Uhr nach Seligenstadt, wo wir nach einem Bier bzw. Radler das Kloster und die Altstadt durchstreiften. Eine Brezel diente uns dabei als Mittagessen.

Aschaffenburg war nunmehr noch 19 km entfernt und gegen 16:00 Uhr sahen wir das Schloss Johannisburg vor uns liegen. Wie schon bei unserer Radtour am Main vor vielen Jahren, als wir auf dem Weg nach Gemünden waren, fanden wir auch diesmal das Hotel Zum Wilden Mann (ÜF € 88) und ließen uns ein besonders ruhiges Zimmer geben.

Ankunft in Aschaffenburg
"Ankunft in Aschaffenburg"
Danach spazierten wir durch die Stadt, am Schloß vorbei zum Pompejanum. Unten am Main fand ein Fest statt, wir ließen uns dann aber bei der Schlappeseppel Brauerei draußen in der Sonne nieder und genossen Bier und die dazu passenden Schmankerl wie z.B. Wildschweinbraten. Der brave Soldat Joseph Lögler, wegen einer Kriegsverletzung „der lahme Seppel“ genannt, wurde hier 1631 mit dem Brauen von Bier beauftragt, nachdem König Gustav von Schweden die Stadt eingenommen hatte und nun dringend Bier für die königlichen Feierlichkeiten benötigt wurde.

km-Stand: 117