Sonntag, 1. Juli 2012

Fahrradtour von Mommenheim nach Regensburg–1. Etappe nach Frankfurt


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Für unseren diesjährigen Sommerurlaub hatten wir eine Fahrradtour nach Regensburg geplant: von Mommenheim nach Mainz, dann den Main entlang über Frankfurt und Aschaffenburg bis Wertheim, die Tauber hinauf bis nach Rothenburg ob der Tauber, dann durchs Altmühltal zur Donau und nach Regensburg.

Mainhatten
"Mainhatten"
Die Wettervorhersage war ungünstig und ließ für die folgend Woche Regen vermuten, dennoch gingen wir es an und starteten am Samstag, den  9. Juni 2012 gegen Mittag mit unseren Fahrrädern von Mommenheim aus nach Mainz, ausgerüstet mit ein paar alten Fahrradtaschen, die Klamotten in wasserfesten Säcken verpackt. 

Das Wetter am Wochenende sollte noch einigermassen gut werden, weswegen wir schon den Samstag nutzen wollten, um bis nach Frankfurt zu gelangen. Es blies ein kräftiger Wind, glücklicherweise aus Westen. An Hochheim, Rüsselsheim und dem Frankfurter Flughafen vorbei ging es nach Höchst.

Der Frankfurter Römer
"Der Frankfurter Römer"
Wir umfuhren das riesige Chemie-Werk dort und gelangten nach Schwanheim, dann dem Main folgend nach Frankfurt und zum Äppelwoi-Stadtteil Sachsenhausen, wo wir so um 17:00 Uhr das Hotel Ritter erreichten (ÜF € 72), direkt in Altsachsenhausen gelegen, was sich als schwerer Fehler herausstellen sollte, denn in dieser Nacht nach dem ersten EM-Spiel der Deutschen war an Schlaf bis in die frühen Morgenstunden nicht zu denken.

Alt-Sachsenhausen
"Alt-Sachsenhausen"
Wir unternahmen einen Spaziergang über den Eisernen Steg zu Römer und Dom. Die Stadt war dicht bevölkert mit den Mitgliedern deutscher Chöre, die sich hier zu einer Veranstaltung zusammengefunden hatten. Den Abend verbrachten wir in der Äppelwoi-Kneipe Dauth-Schneider, aßen Schnitzel mit grüner Sosse und sahen uns das EM-Spiel Deutschland gegen Portugal an ( 1:0 für Deutschland ). Danach versuchten wir in unserem Hotel zu schlafen, was wegen der dröhnenden Musik von unten und dem Lärm auf der Strasse schwer bis unmöglich war.

km-Stand: 60

Sonntag, 20. Mai 2012

Rundwanderung Kloster Eberbach, Mapper Schanze, Hallgartner Zange

Tour Details
Art der Tour: Wandern, Tagestour
Start: Kloster Eberbach
Über: Mapper Schanze, Hallgarter Zange
Ziel: Kloster Eberbach
Strecke: 15 km
Gehzeit: 4 Stunden

Vom Kloster Eberbach folgten wir zunächst der Rheingau-Riesling Route ( Wanderweg mit einem gelben Kelch markiert ) in Richtung Osten, trafen auf den Rheinsteig ( die Etappe, die wir im Oktober letzten Jahres gewandert sind ) und dann auf den Weg mit dem Roten Balken, der uns nach Norden zur Mapper Schanze führen sollte. Der Weg ist an der fraglichen Kreuzung schlecht gekennzeichnet und man muß schon aufmerksam Ausschau halten um das verwitterte Zeichen an einem der Bäume zu erkennen.

Mapper Schanze
"Mapper Schanze"

Über einen Forstweg ging es bei schwüler Luft zunächst stetig bergan. Wir kamen durch einen Wald mit unzähligen, teils riesigen Ameisenhaufen. Dann bogen wir auf den mit einem Blauen Kreuz markierten Weg zur Mapper Schanze ab, wo wir nach 1,5 Stunden Gehzeit anlangten. Dort endlich lösten wir das Rätsel um dieses merkwürdige Wanderzeichen:  .Es symbolisiert “Gebück”, gedrungene und gewundene Buchen, die man im 11. Jahrhundert als “Grenzhecke” rund um den Rheingau errichtete.

Rheingauer Gebück an der Mapper Schanze
"Rheingauer Gebück an der Mapper Schanze"

Die Mapper Schwanze war ein Tor in diesem Zaun zu den Ländern im Norden. Der Gebück-Wanderweg erlaubt es diese Grenze von Walluf nach Lorch abzuwandern.

Von der Mapper Schanze folgten wir noch etwas dem mit einem Roten Dreieck markierten Wanderweg nach Südwesten und bogen dann wieder ab auf den mit einem Blauen Kreuz markierten Weg zur Hallgartener Zange. Der mittlerweile sanierte und mit einem Gästehaus versehene Turm dort steht leider noch immer ungenutzt herum, von einem Bauzaun umgeben, hinter dem das Unkraut wuchert.

Mauer am Klostergarten
"Mauer am Klostergarten"

Hinter dieser Bauruine stiegen wir – anfangs steil -  ab, dem Roten Punkt folgend, der uns nach einer Weile wieder auf die Rheingau-Riesling Route und den Rheinsteig führte – und zurück zum Kloster Eberbach, wo wir um 17:00 Uhr anlangten und uns in der Klosterschenke Klosterbier und Zisterzienser Brot schmecken ließen.

 

 

 

Freitag, 18. Mai 2012

Von Königstein zum Fuchstanz und auf den Altkönig

Tour Details
Art der Tour: Wandern, Tagestour
Start: Königstein
Über: Fuchstanz, Altkönig
Ziel: Königstein
Strecke: 15 km
Gehzeit: 4,5 Stunden

An diesem Christi-Himmelfahrts-Tag wurde das Wetter besser als von der Wettervorhersage angekündigt: mit 13-20 Grad zwar nicht sehr warm, aber trocken, sonnig und ideal zum Wandern.

Wir fuhren nach Königstein im Taunus und parkten gleich hinter dem grossen Kreisel an der Strasse, die Richtung Altstadt führt. Nachdem wir diese durchschritten hatten hielten wir uns an dem Stadttor aus Fachwerk rechts und folgten dem mit einem schwarzen Pfeil markierten Weg durch eine Niederung unterhalb der Burg in nordwestlicher Richtung.

In der Altstadt von Königstein
"In der Altstadt von Königstein"

Ein lauschiger Höhenweg führte uns in eine Siedlung von Königstein, dann in den Wald zu Pionierweg und Naturfreundehaus. Hinter diesem bogen wir nach rechts ab und folgten nun dem Wanderzeichen Grüner Punkt. Wir überquerten die Strasse nach Glashütten, wanderten ein kurzes Stück parallel der Strasse zum Kleinen Feldberg und stiegen bald die Feldbergschneise aufwärts, allerdings nur bis auf halbe Höhe, wo wir dann nach rechts abbogen auf dem mit einem Schwarzen Punkt markierten Wanderweg zum Fuchstanz. Diesen hatten wir nunmehr nach zwei Stunden Wanderung erreicht und kehrten ein zur Mittagsrast in einem der dort befindlichen Restaurants.

Feldberg im Taunus
"Feldberg im Taunus"

Nach dem Mittagessen folgten wir ein kurzer Stück dem Gelben Balken Richtung Hohemark, bogen dann aber gleich rechts ab und folgten dem Schwarzen Balken. Dieser Weg sollte uns eigentlich auf den Altkönig bringen, tat es aber nicht wegen einer neuen Wegführung und führte uns stattdessen um den Altkönig herum. An dem Schild, an dem die neue Wegführung angekündigt ist, biegt man wohl am besten links ab, um den Altkönig  direkt zu ersteigen. Wir stiegen dann von hinten auf und erreichten den Gipfel über Geröllwälle und genossen den Ausblick auf den Feldberg und die warme Mittagssonne.

Im Kurpark von Königstein
"Im Kurpark von Königstein"

Um 15:00 Uhr brachen wir wieder auf, stiegen ab und folgten weiter dem Schwarzen Balken Richtung Kronberg. Kurz vor Kronberg bogen wir nach rechts ab auf den mit einem Blauen Balken markierten Weg und wanderten über Falkenstein zurück nach Königstein, wo wir 90 Minuten später eintrafen und die Wanderung in einer Eisdiele ausklingen ließen. Nach einem anschließenden kurzen Rundgang durch den Kurgarten beschlossen wir diesen gelungen Wandertag.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Ford’s guter Name verblaßt.

Vor zwei Jahren habe ich mir einen neuen Ford Mondeo geleistet und bin sehr zufrieden mit dem Auto. Gute Qualität für einen guten Preis. Mit einer kleinen ärgerlichen Ausnahme: nach nicht mal eineinhalb Jahren beginnt die Farbe am Logo am Heck abzublättern, so daß es mittlerweile so aussieht:

 

Ich gebe zu: solange alle wesentlichen Teile am Fahrzeug einwandfrei funktionieren habe ich eigentlich keinen Grund zur Beschwerde. So ein Logo ist doch nur etwas Kosmetik, oder ?

Dennoch wundere ich mich daß eine Firma, die Millionen für Werbung und Kunden-Umfragen ausgibt ( habe gerade nach der letzten Inspektion vor zwei Wochen wieder eine bekommen ) sich so wenig um ihre Reputation und das Ansehen ihrer Marke schert. Offenichtlich hat ein intelligenter Finanz-Jongleur die Gelegenheit zur Einsparung einiger Dollars gewittert und die Beschaffung bzw. Herstellung eines preiswerteren Logos veranlasst. Mit dem Ergebnis wie oben im Bild zu sehen, was leider keine Ausnahme ist, denn ich habe diese verblassenden Logos schon an vielen neueren Ford Fahrzeugen gesehen.

Fehler passieren, und man hätte diesen flux fixen können, aber als ich meinen Ford von der letzten Inspektion abholte war dies häßliche Logo immer noch da. Wenn Ford sich nicht um seinen guten Namen schwert, warum sollte ich es dann tun ? Wenngleich mir als Kunde das schon zu denken gibt: wo wird wohl als nächstes gespart ?

Von Bensheim zum Schannenbacher Moor

Da die letzten beiden April-Tage hochsommerliche Temperaturen brachten bis über 30 Grad mit Sonnenschein beschlossen wir dieses Jahr in den Mai zu wandern anstatt zu tanzen.

Von Bensheim zum Schannenbacher Moor:
22 km inklusive Rundweg um den Krehberg.

An diesem 30. April, einem Montag, fuhren wir nach Bensheim und parkten in der Dürerstrasse.

Brunnen und Fachwerkhaus in Bensheim
"Brunnen und Fachwerkhaus in Bensheim"

Der Blütenweg führte uns oberhalb von Bensheim durch Wald und an einem Weinberg entlang in die Altstadt, wo wir unsere Wanderung zum Schannenbacher Moor begannen und dem Wanderzeichen Weiße Raute folgten ( die hier gezeigte Karte ist eine Kopie aus meiner völlig veralteten Wanderkarte; die Markierungen stimmen größtenteils nicht mehr ).

An einem Steinturm ( Römerturm ? ) vorbei ging es zunächst durch Weinberge, dann stetig ansteigend durch Wald hinauf nach Schannenbach. Dort umrundeten wir einmal den Krehberg ( 576 m ) und genossen die tolle Aussicht an der Mathildenruhe.

Maikäfer im April
"Maikäfer im April"

Wir folgten dem Rundweg Nr. 1 bis zur Strasse und folgten dieser bis nach Knoten, wo wir den mit einem gelben Dreieck markierten Wanderweg zurück nach Bensheim fanden.

Nach etwa 6 Stunden langten wir dort kurz nach 17:00 Uhr an und kehrten in MAB’s Cafe in der Fussgängerzone ein zu Bier und Kreolischer Pfanne: Gemüse und Hühnchenfleisch unter einem mit Käse überbackenen Pfannkuchen. Recht lecker !

Sonntag, 18. März 2012

Winterurlaub in der Wildschönau 2012

Hinfahrt am Samstag, den 3.3.2012

Um 8:30 Uhr ging’s los: auf die A3 über Würzburg, Nürnberg, München ins Inntal, nach Wörgl und dann in die Wildschönau.

Hotel Silberberger auf dem Roggenboden
"Hotel Silberberger auf dem Roggenboden"

Es herrschte viel Verkehr und wir kamen immer mal wieder in einen kurzen Stau. Hinter München wurde es noch schlimmer, weswegen wir die Autobahn vor Einfahrt in das Inntal verließen und über Rosenheim Landstrassen folgend nach Kufstein und schließlich Wörgl gelangten, wo wir dann in die Wildschönau abbogen. Hier unten im Tal lag kaum noch Schnee, in der Wildschönau dann schon deutlich mehr. Über Niederau gelangten wir nach Oberau, wo wir erstmal in ein Cafe einkehrten und nach dem Weg zu unserem Hotel – Hotel Silberberger auf dem Roggenboden – fragten.

Dort angelangt bezogen wir ein herrliches Zimmer im Turm mit tollem Bergpanorama und Blick auf den Schatzberg, sehr geräumig und gut geheizt, mit Balkon und Sitzecke am Kaminofen.

1. Tag, Sonntag, 4.3.2012

Winterwandern
"Winterwandern"

Es war überwiegend sonnig mit wenig Schleierwolken und wir unternahmen eine erste Wanderung über die geräumten Winterwanderwege über den Sonnberg nach Auffach, wo wir vor 25 Jahren mal in der Pension Sun Valley gewohnt haben. Zurück ging es entlang der Wildschönauer Ache, dann wieder hinauf zum Roggenboden. Dort drehten wir noch eine Runde über die Hochebene, bevor wir uns im Eiscafe Jacky niederliessen zu Sonne, Radler und Knoblauchbrot.

Am Nachmittag genossen wir den Aufenthalt in Schwimmbad und Sauna unseres Hotels.

2. Tag, Montag, 5.3.2012

Das Wetter hatte sich verschlechtert, erst regnete es, dann gab es aber leichten Schneefall.

Schneefall in Oberau
"Schneefall in Oberau"

Am Morgen hatte uns Herr Silberberger für eine Schneeschuh-Wanderung des Tourismus-Verbandes für den nächsten Tag angemeldet. Wir wanderten nach Oberau, wo wir uns mittags Schneeschuhe ausleihen wollten. Sowohl die Wanderung als auch der Schneeschu-Verleih sind kostenlos, aber strengen Regeln unterworfen: Schneeschuh-Ausleihe erst ab 16:00 Uhr !

Wir aßen zu Mittag beim Kellerwirt, wo es einen leckeren Kaiserschmarren gibt, und wanderten zurück auf den Roggenboden. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Auto nochmal nach Oberau, um Schneeschuhe auszuleihen.

3. Tag, Dienstag, 6.3.2012

Um 09:30 Uhr trafen wir uns mit 16 weiteren Teilnehmern an der Touri-Info zwischen Oberau und Niederau und starteten zu einem zweistündigen Schneeschuh-Spaziergang zum Zauberwinkel.

Schneeschuhwandern mit Hans
"Schneeschuhwandern mit Hans"

Es war bewölkt, kein Niederschlag mehr, schlechte Sicht, Berge in Wolken. Der Schnee war etwas brüchig zum Gehen, ansonsten eine leichte Tour.

Mittags kehrten wir wieder beim Kellerwirt ein, nachdem wir die Schneeschuhe gleich beim Sportgeschäft gegenüber abgegeben hatten. Dort trafen wir auf Hans, unseren Wanderführer, und einige Mit-Wanderer, und verbrachten einen unterhaltsamen Nachmittag mit allerlei Anekdoten und Reise-Erzählungen.

Später ging’s dann wieder in Sauna und Dampfbad, bevor wir uns mal wieder Salatbuffet und Vier-Gang-Menu schmecken ließen.

4. Tag, Mittwoch, 7.3.2012

Pünktlich um 08:30 Uhr traf Hari bei uns im Hotel ein, ein Wanderführer aus Wörgl, den Alex für vier Wanderungen ( Tagessatz: € 200 ) gebucht hatte, nachdem uns der DAV Summit Club so schmählich im Stich ließ; die für die kommende Woche geplante Schneeschuh-Wanderwoche wurde storniert, da Alex und ich die einzigen Teilnehmer gewesen wären.

Schneeschuhwanderin
"Schneeschuhwanderin"

Hari hatte moderne Tubbs-Schneeschuhe sowie Lawinen-Piepser und Bergungs-Ausrüstung dabei. Er schlug uns für diesen wunderschönen Sonnentag zwei Touren vor und wir entschieden uns für die Auffahrt zum Schatzberg und dann Gratwanderung zu Joelspitze und Saupanzen.

Mit der Seilbahn ging es alsbald bergan und nach einer kurzen Wanderung über Skipisten hatten wir den Schatzberg-Gipfel um 09:30 Uhr erreicht. Dort zogen wir die Schneeschuhe und dünnere Jacken an, denn es war recht warm im kräftigen Sonnenschein.

Lämpersberg und Saupanzen
"Lämpersberg und Saupanzen"

Dann verließen wir die belebte Ski-Region und drangen in die einsame Bergwelt vor, in Schneelandschaften, in denen wir die ersten Spuren hinterließen. Der Schnee war leicht zu gehen und wir erstiegen rasch die Joelspitze ( 1964 m ), wo Hari einen leckeren Kräuterschnaps aus seinem Flachmann spendierte. Abwärts und wieder aufwärts ging es weiter auf den Saupanzen. Die Sicht reichte bis Gross Glockner und Gross Venediger in östlicher Richtung, bis ins Inntal und zum Karwendel in die andere Richtung.

Auf dem Weg zum Saupanzen
"Auf dem Weg zum Saupanzen"

Ein steiler Abstieg führte uns, teilweise als Rutschpartie auf dem Hosenboden, in die Senke vor dem Lämpersberg, wo wir dann in Richtung Alpach-Tal abzweigten. Unterhalb von Lämpersberg und Grossem Beil wanderten wir weiter in das Tal hinein, durchquerten eine Senke, dann ging es durch Wald und mit weiteren Rutschpartien hinunter zur Filzalm, wo Radler, Weizenbier und Schinkenbrote lockten – und die warme Sonne. Vier Stunden hatten wir bis hierher benötigt und genossen unsere einstündige Pause, bevor die Sonne hinter dem Berg verschwand und wir hinunter wanderten zum Parkplatz und Hari’s Frau und Sohn entgegen, die eine Rodelpartie mit dem Abhol-Service für uns verbunden hatten.

Vesper auf der Filzalm
"Vesper auf der Filzalm"

Nach Wörgl und hinauf in die Wildschönau fuhren wir gut eine Stunde lang und erreichten unser Hotel um etwa 16:30 Uhr.

5. Tag, Donnerstag, 8.3.2012

Unsere zweite Schneeschuh-Wanderung mit Hari führte uns zunächst per Seilbahn auf das Markbachjoch. Das Wetter war durchwachsen: bewölkt und leichter Schneefall, weswegen Hari eine kürzere Tour eingeplant hatte, zumal für den Mittag noch stürmische Böen vorhergesagt waren.

Alex und Axel auf dem Rosskopf
"Alex und Axel auf dem Rosskopf"

Zunächst stiegen wir ein kurzer Stück ab Richtung Münchener Hütte, wo wir die Schneeschuhe anzogen. Dann ging es ständig bergan über das Halsgatterl ( 1562 m ) auf den Roßkopf ( 1731 m ), dessen Gipfel wir nach 75 Minuten Gehzeit um 11:00 Uhr erreicht hatten.

Das Wetter klarte etwas auf und Hari war etwas zerknirscht, daß ihn seine drei Wettervorhersage-Dienste, die er konsultiert hatte, so im Stich gelassen hatten. Durch Wald stiegen wir ab zur Roßkopfhütte, wo wir eine kurze Vesper-Pause machten. Dann schlugen wir noch einen Bogen Richtung Sonnberg und trafen schon bald auf die geräumte Forstsrasse, die wir dann hinab wanderten direkt zu unserem Hotel, wo wir die Wanderung in der Bar ausklingen ließen.

Am Abend gab’s im Hotel ein Bauernbuffet mit herzhaften Tiroler Gerichten und dem Schatzberg Duo, das zum Tanz aufpsielte.

6. Tag, Freitag, 9.3.2012

Viele Schneeschuhwanderer
"Viele Schneeschuhwanderer"

Heute war wieder eine Kurz-Wanderung mit Hans angesagt. Mit einer grossen Gruppe ging es von Auffach los ins Aschbachtal, 2,5 Stunden lang teilweise mit, teilweise ohne Schnee, und mit einem steilen Abstieg durch den Wald, der einigen Teilnehmern einiges abverlangte. Anschließend saßen Alex und ich mit den zwei Bremern, die auch bei uns im Hotel wohnen, und Hans beim Gasthof Weissbacher in der Sonne und ließen uns Radler und warme Suppen schmecken.

7. Tag, Samstag, 10.3.2012

Winterlandschaft in der Wildschönau
"Winterlandschaft in der Wildschönau"

Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir zur Schönangeralm – immer der Strasse aus Auffach heraus folgend. Am Ortsausgang hatten wir gerade noch einen Parkplatz gefunden, nachdem der Ort bereits mit parkenden Autos überfüllt war, viele davon mit Münchner Kennzeichen; es war Wochenende.

1,5 Stunden dauerte der Marsch zur Schönangeralm. Stellenweise war die Strasse dorthin noch vereist und ein Lieferwagen hatte sich quer gestellt und diese vollkommen blockiert und mußte mit Hilfe eines anderen Autos und einem Schleppseil wieder auf Spur gebracht werden.

Das Bergpanorama mit Blick auf Grosses Beil und Lämpersberg war überwältigend. Nach einem Tee wanderten wir noch etwas weiter ins Tal hinein, bis wir kurz vor der Kundlalm auf eine Sperrung trafen: Lawinengefahr !

Winterwanderung zur Kundl Alm
"Winterwanderung zur Kundl Alm"

Direkt vor und hinter der Alm waren bereits Lawinen abgegangen. Dessen ungeachtet sahen wir aber mehrere Skitouren-Geher vom Grossen Beil ins Tal abfahren.

Zurück auf der Schönangeralm kehrten wir abermals ein zu Schokolade, Kaffee und Apfelstrudel, dann machten wir uns auf den Rückweg. Das Eis auf der Strasse war nun größtenteils im warmen Sonnenlicht geschmolzen und somit nicht mehr so rutschig wie noch am Morgen.

Lawinengebiet
"Lawinengebiet"

Halsschmerzen und weitere Erkältungssymptome waren die Quittung für das leichtsinnige Sonnenbad im T-Shirt vor dem Gasthof Weissbacher gestern. Nach Dampfbad und einem Saunagang ging ich früh schlafen in der Hoffnung bald wieder fit zu sein für die nächste Schneeschuh-Tour. Glücklicherweise ist für morgen erst mal trübes Wetter angesagt, weswegen wir wohl den ursprünglichen Plan, erst am Dienstag und Mittwoch wieder mit Hari alpine Touren zu machen, umsetzen werden.

Zurück zur Schönanger Alm
"Zurück zur Schönanger Alm"

Ich überwand mich sogar abends einen Krautinger ( Rübenschnaps ) zu trinken, der gar fürchterlich schmeckte, aber als Medizin gute Dienste leisten soll. Hoffen wir es.

8. Tag, Sonntag, 11.3.2012

Um meine Erkältung auszukurieren war für mich heute Stubenhocker-Tag angesagt. Während ich den Ken-Follett-Roman „Die Tore der Welt“ zu Ende las unternahm Alex mittags einen Spaziergang über den Roggenboden mit Einkehrschwung zu Jacky’s Cafe und genoß dann wieder Dampfbad, Sauna und Schwimmbad des Hotels.

9. Tag, Montag, 12.3.2012

Ich befand mich schon wieder auf dem Weg der Besserung und nach einem späten Frühstück fuhren wir mit dem Auto nach Mühltal und wanderten Richtung Kundl-Klamm.

Alles bereit für die Schneeschuhwanderung
"Alles bereit für die Schneeschuhwanderung"

Der Weg dorthin verwandelte sich alsbald in eine Eispiste und wir kehrten um; er ist auch nicht als Winter-Wanderweg markiert ! Wir liefen noch eine Schleife durchs Mühltal und wanderten dann nach Auffach, da wir uns noch nicht ausgelastet fühlten. Dort kehrten wir in den Gasthof Weissbacher ein zu Fritaten-Suppe und Almdudler, bevor wir nach Mühltal zurück wanderten, diesmal über die Berg-Siedlung Bernau, wo wir eine ganze Weile den Winter-Wanderweg nach Mühltal suchen mußten.


10. Tag, Dienstag, 13.3.2012

Für heute und morgen war wieder Schneeschuh-Wandern mit Hari Koidl angesagt, der pünktlich um 8:30 Uhr an unserem Hotel auftauchte. Mit seinem Bus fuhren wir hinter zur Schönanger-Alm, die heute Ruhetag hatte, und begannen dort den direkten Aufstieg zur Breiteggspitze ( 1866 m ) über Breiteggalm und Kl. Neubergalm.

Aufstieg, der Sonne entgegen
"Aufstieg, der Sonne entgegen"

Eine Gruppe von vier älteren Ski-Touren-Geher überholte uns, ansonsten waren wir alleine unterwegs, während ein warmer sonniger Tag heraufzog und die letzten paar Dunst-Wolken aus dem Tal vertrieb. Durch den meist steilen Anstieg gewannen wir schnell an Höhe und waren um 11:00 Uhr auf dem Gipfel. Hari war mit unserer Kondition und Tempo recht zufrieden, wenngleich er diese insgesamt 4-Stunden-Tour für sich mit Skieren in 50 Minuten erledigt.

Alex und Axel auf dem Dach der kleinen Neubergalm
"Alex und Axel auf dem Dach der kleinen Neubergalm"

Wir legten eine kurze Gipfelrast ein, es war kaum windig und die Temperaturen sehr angenehm. Um uns herum gab es ein 360°-Winter-Alpen-Panorama zu bestaunen.

Der Abstieg war leicht und angenehm, fast schon meditativ stiefelten wir durch den weichen Schnee zunächst über den sanft abfallenden Grat nach Süden; rechter Hand thronten Sonnenjoch und das Grosse Beil. Dann ging es in Wald hinein und eine scharfe Rechtskehre lenkte unsere Schritte nun wieder in Richtung Norden auf die Schönanger Alm zu.

Alm unterhalb der Breiteggspitze
"Alm unterhalb der Breiteggspitze"

Wir unterquerten einen Hang, der schon einige Lawinen abgesondert hatte und auch in den nächsten Tagen wieder gefährlich werden konnte, für heute aber stabil war, wie uns Hari versicherte. Wir gelangten schließlich auf den Schönanger Rundweg und hatten die Alm und das Auto um 13:45 Uhr erreicht und gut und gerne 850 Höhenmeter zurückgelegt.

Auf der Rückfahrt hielten wir an der rustikalen Talmühle. Hari ließ sich dort eine einheimische Spezialität schmecken bestehend aus Teigtaschen und Sauerkraut, ansonsten gab’s natürlich Bier und Radler gegen den Durst.

Into the white wild
"Into the white wild"

Diese Tour wäre übrigens vermutlich die „Königsetappe“ im DAV-Programm gewesen. „Wenn es eine gute Gruppe ist“, fügte Hari hinzu. Unsere Königsetappe sollte am nächsten Tag folgen: 1000 Höhenmeter aufs Feldalphorn ( 1920 m ).


11. Tag, Mittwoch, 14.3.2012

Mit beiden Autos fuhren wir um 8:30 Uhr die Forststrasse hinauf Richtung Horler Stiege und parkten dort am Ende der Strasse meinen Mondeo. Dann fuhren wir mit Hari’s Bus zurück ins Tal, wieder Richtung Schönanger Alm und parkten direkt am Einstiegspunkt fürs Feldalphorn.

Die Gipfel der Wildschönau
"Die Gipfel der Wildschönau"

Wieder ging es steil bergan, der Schweiß floß in Strömen – zumindest bei Alex und mir. Meine Erkältung war noch nicht durchgestanden: etwas Husten und Schnupfen und Temperatur am Abend ließen sich nicht wegleugnen, aber ich wollte die Tour auf keinen Fall verpassen.

Im Tal war der Weg aufs Feldalphorn mit 3 Stunden angeschlagen gewesen, aber unser Tempo lag darüber. Kurz unterhalb der Feldalm machten wir einen kurzen Trinkstopp. Meine Trinkflasche befand sich eben noch zu meinen Füßen, dann sah ich sie auch schon raketengleich gen Tal sausen: blankes Metall auf gefrorenem Schnee, wen sollte das überraschen ? Hari sprang mit Riesensätzen hinterher, konnte das Rennen aber nicht für sich entscheiden und sah die Flasche weiter unten im Wald verschwinden.

Der Gifel des Feldaplhorns
"Der Gifel des Feldaplhorns"

„Die finde ich wieder“, versicherte er. Für die kommende Woche hatte er wieder Schneeschuh-Touren geplant mit einer Gruppe Schweizer und würde womöglich auch wieder hierher kommen.

So ging’s dann weiter bergan auf den Gipfel, den wir nach 2,5 Stunden um 11:45 Uhr erreicht hatten. Wie gestern war es ein herrlicher Sonnentag mit traumhafter Rundum-Sicht. Hari hatte für unsere letzte Tour ein Flasche italienischen Rotwein (samt Bechern !) und eine Speckjause dabei. Wir fanden ein warmes Plätzchen in einer Schneemulde direkt unterhalb des Gipfels und legten eine gut einstündige Rast ein, während wir den vollmundigen leckeren Wein gut gekühlt, die Jause, die Aussicht und die Sonne in Ruhe genießen konnten.

Blick vom Feldalphorn
"Blick vom Feldalphorn"

Ähnlich wie gestern war der Abstieg nicht sonderlich schwierig und führte uns über einen Grat und dann durch Wald auf die Horler Stiege ( 1474 m ) zu, die wir um 14:15 Uhr erreicht hatten. Vor uns sahen wir Markbachjoch und Rosskopf ( unsere zweite Tour der letzten Woche ), zur Linken nochmal Schatzberg, Joelspitze und Saupanzen ( unsere erste Tour der letzten Woche ). Einem Weg nach rechts folgend hatten wir 35 Minuten später das Auto erreicht.

Verdiente Rast auf dem Feldalphorn
"Verdiente Rast auf dem Feldalphorn"

Wir fuhren mit Hari zu dessen Auto und dann nach Auffach, wo wir zum Abschluß in den Gasthof Weissbacher einkehrten. Dort verweilten wir bis die Sonne hinter dem Haus verschwand, dann verabschiedeten wir uns von unserem Wanderführer, mit dem wir vier grandiose Touren machen durften. Alex hatte sogleich bei der Raiffeisenbank Bares besorgt, so daß wir ihn direkt auszahlen konnten, und natürlich gab’s von uns noch eine Flasche rheinhessischen Dornfelder als Abschiedsgeschenk.

12. Tag, Donnerstag, 15.3.2012

Die letzten beiden alpinen Schneeschuh-Touren mit Hari waren sicher einigermaßen anspruchsvoll für uns gewesen, hatten uns aber nicht so geschwächt, daß wir für diesen abermals herrlichen Sonnentag einen Ruhetag einlegen würden. Stattdessen beschlossen wir von Thierbach (1175 m) aus auf die Schatzbergalm (1780 m) zu wandern.

Thierbach
"Thierbach"

Wir hatten uns Zeit gelassen am Morgen und starteten unsere Wanderung aus dem malerischen Thierbach heraus mit seiner Kirsche vor herrlicher Bergkulisse, der kleinen Grundschule, einem Cafe und ein paar Häusern und Bauernhöfen um 10:30 Uhr. Eine Privatstrasse führt hier zur Schatzbergalm, gut planiert und damit gut bewanderbar, nach meiner Meinung die schönste Winterwanderung in der Wildschönau überhaupt. Wie im Tal angekündigt benötigten wir für den gemütlichen Aufstieg 2 Stunden. Anfangs war es sehr friedlich und malerisch und wir waren unter uns, dann wurde es lauter und der Ski-Rummel setzte ein.

Blick hinuter nach Thierbach
"Blick hinuter nach Thierbach"

Immer unser Hotel auf dem Roggenboden und auch die Stationen unserer gestrigen Tour im Blick – Feldalphorn und Horler Stiege – erreichten wir die Skipisten und arbeiteten uns zwischen den Skifahrern hindurch nach oben zum Ziel unserer Wanderung. Dort kehrten wir ein zu Bier, Tee und Kaffee.

Wir sahen dem Treiben hier eine ganze Weile interessiert zu, tranken noch Cappuchino und machten uns um 14:00 Uhr wieder an den Abstieg.

Schatzberg Alm
"Schatzberg Alm"

Zurück in Thierbach so gegen 16:00 Uhr ließen wir uns im dortigen Cafe nieder mit einem der malerischsten Ausblicke im Tal, warteten ab, bis der Bummelzug ein paar Rodler und Skifahrer ins Tal transportiert hatte und traten dann ebenfalls die Rückfahrt an.

13. Tag, Freitag, 16.3.2012

Auch unseren letzten Urlaubstag verbrachten wir nicht ganz untätig, zumal es sonning und warm blieb. Wir fuhren nach Niederau und mit der Gondelbahn aufs Markbachjoch.

Auf dem Markbachjoch
"Auf dem Markbachjoch"

Dort wanderten wir zuerst zur kleinen Kapelle unterhalb des Gipfels, dann in die andere Richtung etwa 45 Minuten lang zur Anton-Graf-Hütte. Dort wie auch später an der Hütte bei der Bergstation der Markbachjoch-Bahn lungerten wir eine ganze Weile herum, tranken Bier oder Tee, später wieder Cappuchino, dazu gab’s Topfenstrudel, und frischten unsere Urlaubsbräune noch etwas auf – und unsere Erinnerung an alte Udo-Jürgens-Lieder.

Um 15:00 Uhr fuhren wir wieder gen Tal und nach Oberau, wo wir im Bauernladen allerlei Mitbringsl für uns und Nachbarn, Freunde, Verwandte einkauften: Tiroler Speck, Wurst, Käse, Bauernbrot, Beinwell-Creme und Marmelade.

Heimfahrt am Samstag, 17.3.2012

Glänzende Berge
"Glänzende Berge"

Ein großartiger Urlaub ging zu Ende. Im Hotel Silberberger mit dem wunderschönen und geräumigen Turmzimmer, großem Schwimmbad, Sauna und Dampfbad sowie dem leckeren Abendessen hatten wir uns prächtig erholt. Das Wetter hatte auch gut mitgespielt und das Highlight waren natürlich die vier Schneeschuh-Touren mit Hari gewesen, die uns hoch hinauf in die winterlichen Berge gebracht hatten. Daneben hatten wir zahlreiche andere Schneeschuh- und Winterwanderungen unternommen und die Zeit gut ausgenutzt, uns viel bewegt und Sonne getankt.

Nun bereit für den Frühling traten wir um 09:00 Uhr die Heimfahrt an, nachdem wir unsere Hotelrechnung bezahlt und uns von Silberbergers verabschiedet hatten. Mein Navi lotste uns von München aus in Richtung Stuttgart und wir hangelten uns von Baustelle zu Baustelle, teilweise bis zu 40 km lang, und trafen nach etwa 6 Stunden Fahrt wohlbehalten zu Hause ein.

Montag, 27. Februar 2012

Cossacks – The Art of War: Mission 1 der 2. Kampagne

Die Mission 1 der 2. Kampagne von “Cossacks – The Art of War”  (Unter der Flagge König Friedrichs - Kampf um Handelsstrassen ) ist eine der schwierigsten Missionen dieses Spiels, und da im Internet auch kein Walkthru (mehr) zu finden ist, werde ich hier mal einen veröffentlichen, nachdem mir diese Mission zunächst unmöglich erschien. Ich habe lediglich hier einen Hinweis auf diese Mission gefunden, in dem von negativen Briefen der Cossacks-Fans die Rede ist.

Zunächst ist es wichtig die richtige Route zur Siedlung an der Küste im Süden zu finden. Dem Bewohner im Süden sollte man nicht folgen, er führt einen in einen Hinterhalt. Daher wendet man sich am besten zunächst nach Osten und gelangt so zu einem größeren Dorf. Auch auf diesem Weg kann man Scharmützel nicht ganz vermeiden, aber man trifft nur auf Schwertkämpfer, mit denen die preussischen Pikeniere gut fertig werden, und auf einige Schützen, die natürlich zu Verlusten in der ohnehin schon kleinen Truppe führen. Deshalb sollte man den Offizier und auch die drei Packpferde im Hintergrund halten. Es ist wichtig alle drei Pferde zur Siedlung im Süden zu bringen, damit man später beim Angriff auf die Insel der Österreicher genug Kohle und Eisen zum Feuern hat.

Schließich erreicht man das Dorf im Osten. Ist man zu dem Anführer dort freundlich öffnen sich die Tore und man kann das Dorf in  Richtung Süden passieren. Bald trifft man auf die Küste und wieder auf ein paar feindliche Schwertkämpfer, durch die man sich durchkämpfen muß. Folgt man der Küste nach Westen ist die Siedlung bald erreicht.

Dort muß man nun einem massiven Angriff widerstehen, während die Packpferde abgeladen werden. Man übernimmt das Kommando über die Siedlung und erhält dadurch zusätzliche Pikeniere und Schützen. Zunächst nahen Reiter von Westen, diesen geht man am besten mit den Schützen und Pikenieren entgegen und ringt sie nieder. Danach empfiehlt es sich in die Siedlung zurückzuziehen, während weitere Horden angreifen. Die beiden Türme im Norden setzen denen etwas zu, und mit den drei Haubitzen, die man in der Siedlung ebenfalls erhalten hat, kann man sie weiter bekämpfen. Wenn sie geschwächt sind, kann man mit Schützen und Pikenieren nachrücken, aber vorsicht: man benötigt noch eine ausreichende Anzahl von Einheiten für das eigentliche Missionsziel – die Vertreibung der Österreicher von der Insel im äußersten Südosten.

Nachdem endlich der Angriff abgewehrt wurde steuert man mit den drei Kriegsschiffen, die man ebenfalls erhalten hat, die Insel im Südosten an. Dort sollte man zunächst die vier Türme und vor allem auch die beiden Blockhäuser am Strand vernichten. Eine Landung dort ist auch danach noch nahezu unmögich bzw. ein Himmelfahrtskommando. Es hat eine Weile gedauert bis ich entdeckte, daß man auch im Norden an der Steilküste landen kann, wo einer der Türme stand !

Also: verbleibende Einheiten auf die zwei Fähren verteilen; das Beladen funktioniert nur ausserhalb der preussischen Siedlung ! Mit der ersten Fähre landet man dann an besagter Stelle auf der Insel. Entladen sollte man die Fähre erst unmittelbar nachdem die beiden dort stationierten feindlichen Kanonen gefeuert haben. Nun rasch die Soldaten dort überwältigen, dann hat man die beiden Kanonen erbeutet und kann mit diesen und den drei Haubitzen, die es ebenfalls in der preussischen Siedlung gab, gegen das Fort im Zentrum der Insel vorrücken. Die Kriegsschiffe können von Norden aus mit Beschuss assistieren.

Nachdem man die Einheiten im Fort nach und nach ausgelöscht und die dortigen Kanonen erbeutet hat rückt man zum Schluß noch gegen die verbleibenden Einheiten im Süden vor und erorbert die restlichen Kanonen. Fertig, Spiel gewonnen !