Dienstag, 2. November 2021

Pfälzer Weinsteig - Fazit

 Von zehn möglichen Punkten bekommt der Pfälzer Weinsteig von uns zehn Punkte: absolut empfehlenswert ! 

Start des Pfälzer Weinsteigs

Abwechslungsreich führt er am Rande des Pfälzer Waldes entlang, meist mehrmals am Tag auf- und absteigend, meist durch Wald, manchmal durch Weinberge, vorbei an vielen schönen Rastplätzen, Hütten und Aussichtspunkten vom Haus der Deutschen Weinstrasse in Bockenheim bis zum Deutschen Weintor kurz vor Wissembourg.

11 Etappen zwischen 13 und knapp 20 km lang mit Gehzeiten von knapp fünf bis sieben Stunden und Aufstiegen zwischen gut 300 und fast 800 Höhenmetern ermöglichen ein optimales Wandererlebnis: herausfordernd, aber gut zu meistern. Der Steig und alle Etappen sind gut auf der Web-Seite des Pfälzer Weinsteigs dokumentiert. Der Steig ist auch sehr gut durchgängig markiert und es tauchen immer wieder Wegweiser auf, die einen wissen lassen, wieviel Kilometer es noch sind zu den nächsten drei wichtigen Zielen.

Wanderzeichen des Pfälzer Weinsteigs

Die Logistik für diesen Steig ist denkbar einfach: jede Etappe endet fast immer in einem Ort mit vielen oder zumindest einigen Unterkunfts-Möglichkeiten. Nur in wenigen Fällen muß man ein bis zwei Kilometer vom Steig wegwandern, um eine Unterkunft zu erreichen; diese Extra-Kilometer sind aber bei den Angaben zu den Etappen berücksichtigt. Aus diesem Grund empfehle ich auch die vorgeschlagegen Etappen so einzuhalten; an dieser Einteilung läßt sich nicht viel erfolgreich herumoptimieren.


Wir haben die elf Etappen am Stück erwandert mit Rucksack. Meiner wog ohne Proviant 6,3 Kilo - da war alles drin was ich in den elf Tagen benötigt habe: etwas Unterwäsche, T-Shirts, zwei Pullover, Ersatz-Socken und -hose, Badeschlappen, Regenhose und Regenschirm, ein minimalistischer Toilettenbeutel, Handy und Ladegerät, sogar eine USB-Powerbank ( verzichtbar ). Wer jeden Tag frische Wäsche braucht sollte auch Rei in der Tube nicht vergessen.

Natürlich kann man das ganze auch komplett vorbuchen mit Standort-Hotel(s) und/oder Gepäcktransport. Wir haben nur das erste Wochenende vorgebucht, danach immer einen Tag im Voraus die Unterkunft, um möglichst flexibel zu bleiben. Das hat gut funktioniert auch mit Hilfe von booking.com und einem Unterkunftsverzeichnis, das meine Frau mit Hilfe von booking.com und preiswert-uebernachten.de vorher zusammengestellt hatte.

Ende des Pfälzer Weinsteigs

Locus Map war mein Freund wenn es darum ging den Weg wiederzufinden. Obwohl sehr gut markiert, wie oben schon erwähnt, schafften wir es trotzdem drei- oder viermal den Weg zu verlieren, was schon mal passieren kann, wenn man gedankenverloren durch den Wald stapft.

Das hat einmal sehr schlecht, hin und wieder, nachdem ich mich an die App gewöhnt hatte, gut funktioniert. Der Track läßt sich von o.g. Web-Seite herunterladen, eine Karte von Süddeutschland habe ich als Offline-Karte installiert, was bei Locus Map gut funktioniert.


Hier noch einmal alle meine Blog-Postings über unsere Wanderung auf dem Pfälzer Weinsteig 2021:

Pfälzer Weinsteig Etappe 1

Pfälzer Weinsteig Etappe 2

Pfälzer Weinsteig Etappe 3

Pfälzer Weinsteig Etappe 4

Pfälzer Weinsteig Etappe 5

Pfälzer Weinsteig Etappe 6

Pfälzer Weinsteig Etappe 7

Pfälzer Weinsteig Etappe 8

Pfälzer Weinsteig Etappe 9

Pfälzer Weinsteig Etappe 10

Pfälzer Weinsteig Etappe 11

Pfälzer Weinsteig Etappe 11

Die elfte und letzte Etappe des Pfälzer Weinsteigs ist 15.8 km lang und bietet 523 Höhenmeter an Aufstiegen. Sie führt von Bad Bergzabern nach Schweigen-Rechtenbach und zum Deutschen Weintor.

Hotel Pfälzer Wald

Wir hatten es tatsächlich fast geschafft: die letzte Etappe stand uns heute bevor. Am Morgen um 09:00 Uhr verließen wir das Hotel Pfälzer Wald am Schwanenweiher und folgten ein letztes mal dem rot-weißen Wanderzeichen des Pfälzer Weinsteigs. Eine Stunde später langten wir in dem pittoresken Örtchen Dörrenbach an. Vorbei an der historischen Wehrkirche bog der Weg rechts ab und stieg nochmals an hinauf in den Pfälzer Wald.
In Dörrenbach

Vorbei an der Kolmerbergkapelle erreichten wir bald den Dörrenbacher Gebrüder Grimm Märchenweg. Vorbei an einigen Stationen mit Märchenfiguren, beginned mit Sterntaler, ging es weiter zum Aussichtsturm auf dem Stäffelsberg. Von hier kann man über die Rheinebene bis zum Schwarzwald und in den Elsaß blicken. Die Sicht heute ware eher trüb, trotzdem leuchteten Hügel vor uns auf in herbstlichen Farben und sogar ein Regenbogen tauchte auf.

Blick vom Stäffelsberg

Weiter ging es am ehemaligen Westwall entlang mit einigen Stationen, die die alten Bunker und Unterstände und deren Bau- und Funktionsweise gut erklärten.

Der allerletzte längere Anstieg auf dem Pfälzer Weinsteig führte hinauf zur letzten Ruine auf dem Pfälzer Weinsteig, der Ruine Guttenberg, die wir um 12:15 Uhr erreichten. Noch einmal reichte der Blick weit ins Umland, schon recht weit weg sah ich den Aussichtsturm auf dem Stäffelsberg aus dem Wald aufragen. 

Auf der Ruine Guttenberg

Wir waren jetzt auf die Zielgeraden ! Eineinhalb Stunden später standen wir vor dem Deutschen Weintor, glücklich und auch ein bischen traurig, daß diese schöne Wanderung nun zu Ende war.

Im Hotel Restaurant Schweigener Hof feierten wir mit einem guten Mittagessen ( Gänsekeule mit Semmelknödel, Keschde, Bratapfel und Rotkohl ) und einem guten Glas Wein. Es stand uns nun noch eine komplizierte Rückfahrt zum in Bockenheim geparkten Auto bevor, die ich mit dem Routenplaner auf vrn.de recherchiert hatte: mit dem 16:38 Uhr Bus nach Bad Bergzabern, mit dem Zug nach Winden, mit einem weiteren Zug nach Neustadt, mit einem dritten Zug nach Bad Dürkheim.

Am Deutschen Weintor

Wegen Dachsbauarbeiten ging es dort nicht mit dem Zug, sondern mit dem Bus weiter nach Grünstadt, der natürlich gemütlich jede Menge Dörfer abklapperte. Bei Einbruch der Dunkelheit standen wir dann am Bahnhof in Grünstadt und riefen uns ein Taxi, das uns zu unserem auf einem Wanderparkplatz in Bockenheim geparkten Auto brachte.

Ende gut, alles gut !

Montag, 1. November 2021

Pfälzer Weinsteig Etappe 10

Die zehnte Etappe des Pfälzer Weinsteigs ist 12.9 km lang und bietet 329 Höhenmeter an Aufstiegen. Sie führt von Klingenmünster nach Bad Bergzabern und ist die kürzeste der elf Etappen.

Letzter Aufstieg vor Bad Bergzabern

Von Klingenmünster ging es zunächst am Mühlbach entlang zurück zum Pfälzer Weinsteig, dann durch Weinberge nach Gleiszellen, durch Wald nach Pleisweiler und, vorbei am Gestüt Kloster Liebfrauenberg, weiter nach Bad Bergzabern, wo wir an der Jugendherberge vorbei nach etwa vier Stunden Gehzeit die Südpfalztherme erreichten.
Gestüt Kloster Liebfrauenberg

Wir spazierten in die Innenstadt, die nicht viel zu bieten hatte, aber immerhin das Bistro "Einfach Lecker", wo wir erstmal ein ordentliches Mittagessen in Form von leckeren Burgern einnahmen, und ein Bio-Lebensmittelladen, wo wir Käse, Oliven, Trauben, Brötchen und Rotwein fürs Abendessen einkauften, denn unser heutiges Hotel, das Hotel Pfälzer Wald am Schwanenweiher, lag etwas ausserhalb und wir wollten am Abend nicht noch zweimal 1,7 km durch die Gegend laufen, denn das Restaurant dort war natürlich - wie so oft - geschlossen.

Pfälzer Weinsteig Etappe 9

Die neunte Etappe des Pfälzer Weinsteigs ist 17.5 km lang und bietet 653 Höhenmeter an Aufstiegen. Sie führt von Annweiler am Trifels nach Klingenmünster.

Burg Trifels

Da das Gasthaus Richard Löwenherz praktisch direkt am Steig und am Wald liegt waren wir morgens um 09:15 Uhr schon mitten drin in der  neunten Etappe und stiegen hinauf zur Burg Trifels. An der dortigen Waldgaststätte 1 km von der Burg entfernt bog der Pfad ab und führte nun zu ein paar imposanten Felsen, den Fensterfelsen, dann an diesen vorbei durch Wald zur Ruine Neukastell, wo man über eine Leiter zu einem tollen Aussichtspunkt hochklettern konnte.
Bei den
Fensterfelsen

Bei schönstem Wetter reichte der Blick nach Norden bis Neustadt, weiter westlich zur Burg Trifels und nach Süden hinunter nach Leinsweiler und weiter den Pfälzer Wald entlang.

Blick von der Ruine Neukastell

Kurz nach 11:00 Uhr hatten wir Leinsweiler erreicht und rasteten kurz auf einer Bank in der Sonne, bevor wir uns an den nächsten Anstieg machten zur Burg Madenburg. Es war Sonntag und hier nun unglaublich viel los auf dem Wanderweg, so daß man manchmal schon von Stau sprechen konnte. Auch auf der Burg, die wir so um 12:45 Uhr erreichten, herrschte fürchterliches Gedränge, weswegen wir recht zügig mit dem Abstieg begannen. Ähnlich war es dann mit der Ruine Landeck oberhalb von Klingenmünster, zu der wir aufstiegen, nachdem wir das Pfalzklinikum passiert hatten.
Ruine Landeck

Wir genossen kurz die Aussicht, dann stiegen wir ab nach Klingenmünster und begaben uns zum Stiftsgut Keysermühle, ein sehr nachhaltig geführtes Hotel, das übrigens auch an der Südroute des Pfälzer Jakobswegs liegt und als Stempelstelle dient und wo wir für diese Nacht unterkommen sollten.

Das Restaurant schloß an diesem Abend, deswegen kümmerten wir uns rechtszeitig um einen Tisch im Weinhof und Weinstube Pfeffer, wo ich neben einer kleinen Weinprobe leckere mit Leberwurst gefüllte Ravioli in Apfel und Zwiebeln bekam.

Samstag, 30. Oktober 2021

Pfälzer Weinsteig Etappe 8

  Die achte Etappe des Pfälzer Weinsteigs ist 14.4 km lang und bietet 603 Höhenmeter an Aufstiegen. Sie führt von Dernbach nach Annweiler am Trifels.

3-Burgen-Blick

Drei Übergänge standen uns heute bevor: von Dernbach ins Eußerthal, vom Eußerthal nach Gräfenhausen, und von Gräfenhausen nach Annweiler. In Eußerthal verloren wir mal wieder den Weg im Dorf, als wir der Hauptstrasse folgten, meine Locus Map App lotste uns dann aber wieder dorthin zurück. Vorbei an einer alten Eselstränke ging es weiter zum zweiten Aufstieg, der uns zum wunderschönen Rastplatz "3-Burgen-Blick" führte, von dem aus wir die drei Berge hinter Annweiler schon deutlich sehen konnten.
Mauer-Eidechse bei Gräfenhausen

Dort verzehrten wir dann unseren Notproviant, den wir gestern abend noch im Dernbacher Haus gekauft hatten: Brezeln und luftgetrocknete Wurst.

Dann folgte der dritte Aufstieg auf den Großen Adelsberg. Heute war Samstag, deswegen machten wir auch noch den 2x0.5 km langen Abstecher zur Jungpfalz-Hütte. Auf diesem Weg war allerdings mächtig viel Betrieb und ein entsprechendes Gedränge herrschte an der Hütte, weswegen wir gleich auf dem Absatz kehrt machten und die verbleibenden Kilometer nach Annweiler in Angriff nahmen.

Noch 2.5 km nach Annweiler

Als Ersatz kehrten wir dort ein in das Café Conditorei Escher, das durch eine beeindruckende Auswahl an leckeren Kuchen und Torten glänzte, was meine Frau dazu veranlaßte dreimal zuzulangen.

Weiter ging es dann zum Gasthaus Richard Löwenherz. Dort hatten wir noch ein freies Doppelzimmer gefunden, womit ich eigentlich kaum gerechnet hatte, da Samstag war.

Annweiler

Wir bekamen dort ein ordentliches Zimmer mit heißer Dusche und am nächsten Morgen ein gutes Frühstück, das Restaurant war aber geschlossen und der Gasthof hat seine besten Tage wohl hinter sich, weswegen wir abends nochmal in die Altstadt von Annweiler spazierten, um dort in der Alten Gerberei noch einen Tisch zu ergattern, der bis 20:00 Uhr frei war, was uns für ein Abendessen und zwei Gläschen Wein gut ausreichte.

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Pfälzer Weinsteig Etappe 7

 Die sechste Etappe des Pfälzer Weinsteigs ist 17.3 km lang und bietet 585 Höhenmeter an Aufstiegen. Sie führt von Burrweiler nach Dernbach.

Sonnenaufgang über der Pfalz

Die Sonne erhob sich verheisungsvoll strahlend über der Pfalz, während wir zum Frühstück gingen. Als wir unsere Unterkunft verließen war es zwar sonnig aber die Luft recht kalt. Wir stiegen wieder hinauf zum Pfälzer Weinsteig, der an diesem Tag über große Stücke zusammen mit der Pfälzer Hütentour verlief. Von der Trifelsblick-Hütte sahen wir in der Ferne die drei Berge hinter Annweiler, das wir zwei Tage später erreichen sollten. Um 12:00 langten wir am Ramberger Waldhaus "Drei Buchen" an, wo wir einkehrten zu Tee und Rotwein-Kuchen, während wir uns am Holzofen aufwärmten.

St. Anna Kapelle

Weiter ging es zur Ruine Neuscharfeneck. Der Zutritt war durch Metallgitter versperrt, dafür sollten wir eine Spende entrichten für Baumaßnahmen zur Erhaltung der Ruine. Weniger als ein Kilometer weiter erreichten wir die Landauer Hütte. Hier beschreibt der Pfälzer Weinsteig eine gut 3 km lange Schleife um den Orensberg zum Orensfelsen, von dem aus man eine spektakulärer 270-Grad Rundumsicht hat. Nachdem wir diese abgelaufen hatten und zur Landauer Hütte zurückkehrten, war diese geschlossen.

Jede Menge Keschde

So machten wir uns an den Abstieg nach Dernbach und kehrten dafür 1 km oberhalb unseres Zielortes für die heutige Etappe ein ins Dernbacher Haus, wo wir schon mal ordentlich etwas aßen, denn wir waren uns nicht sicher ob wir in dem kleinen Dernbach abends noch was bekommen würden. So gestärkt gingen wir nun hinunter in den Ort und bezogen unser Zimmer im Gasthaus "Zum Belzenikel". Wir hatten das Glück unsere Gastgeber gerade noch anzutreffen, die auf dem Sprung waren, und ließen uns erstmal die Bedeutung des Wortes Belzenikel erklären. Beim Frühstück am nächsten Morgen sahen wir dann auch in der ansonsten griechisch eingerichteten Gaststube viele Nikoläuse herumstehen.

Ruine Neuscharfeneck

Abendessen gab es dann auch noch in Dernbach in der Gaststätte Hahn. Für mich gab's Wildschwein-Bratwürste mit Sauerkraut und Keschde, während sich meine Frau mit einer Kürbiscreme-Suppe begnügte.   

Freitag, 29. Oktober 2021

Pfälzer Weinsteig Etappe 6

  Die sechste Etappe des Pfälzer Weinsteigs ist 16.8 km lang und bietet 669 Höhenmeter an Aufstiegen. Sie führt von St. Martin nach Burrweiler.

Wasserfontäne bei St. Martin

Zum zweiten mal auf dieser Tour mußten wir morgens die Regenschirme auspacken und den Regenschutz über den Rucksack ziehen. Wir begannen den Aufstieg an einer Wasserfontäne und wanderten vorbei an Schwabenfelsen und einem Dichterhain zuerst aufwärts, dann abwärts ins Edenkobener Tal. Der Pfälzer Weinstieg tangiert Edenkoben nur am Rande, nämlich an der Villa Ludwigshöhe. Zuvor kamen wir aber noch an einem lauschigen Bach entlang zum Hilschweiher mit seinem winzigen Hilschwasserfall, wo wir rasteten.
Blick auf St. Martin und nach Neustadt

Der dort aufgestellte Wegweiser wies in die falsche Richtung, dank meiner Lokus Map App fanden wir aber leicht heraus, wie es weiter geht. Ich benutzte diese App nicht regelmäßig zum Navigieren, lieber schaue ich auf die Landschaft  und nach Wegmarkierung als auf das Display meines Smartphones. Manchmal aber, wenn der Wegverlauf unklar war oder wir den Weg verloren hatten, was sehr selten vorkam, erwies sich die App als recht nützlich, um den richtigen Weg wieder zu finden.

Am Hilschweiher

Mittlerweile hatte es wieder aufgeklart und die Sonne schien. Am Waldrand entlang mit schöner Aussicht linker Hand auf Weinberge wanderten wir weiter zur urigen Rietania-Hütte, die geöffnet hatte, so daß wir nicht lange zögerten und einkehrten. Von dort wanderten wir weiter über einen originellen Skulpturenpfad. Es folgte ein etwas öder Anstieg zur Sankt Anna-Kapelle mit der schon seit einiger Zeit geschlossenen Sankt Anna-Hütte, die wir bereits schon bei unserer Pfälzer Hütten-Wanderung kennengelernt hatten.

Blick in die Pfalz vom
Pfälzer Weinsteig aus

Von der Sankt Anna-Kapelle, die wir um 16:20 Uhr erreicht hatten, mußten wir dann noch 2 km absteigen nach Burrweiler und einen knappen Kilometer weiter wandern zu unserer heutigen Unterkunft, dem Weinhotel Kienle, wo wir nicht nur ein sehr geräumiges Zimmer bekamen, sondern auch einen Tisch im Restaurant nur wenige Meter von unserem Zimmer entfernt, was unsere schmerzenden Füße sehr begrüßten.
Auf dem Skulpturenweg


Es gab dort hervorragendes Essen und auch sehr gute Rotweine, sowie einen spektakulären Nachtisch: Beschwipste Pfälzer Feigen mit Bourbon-Vanilleeis. Wir genossen den gemütlichen Abend nach einer weiteren herausfordernden Etappe auf dem Pfälzer Weinsteig.

👉Noch ein Tip zum Schluß: wer sich den Ab- und Aufsteig nach/von Burrweiler ersparen möchste kehrt am besten ein ins Weingut Sankt Annaberg, das nur knapp unterhalb der St. Anna-Kapelle liegt.