Donnerstag, 2. Mai 2019

Ellhaidoo, Malediven, Montag, 26.3.2019, Abreise

Der Tag der Abreise war gekommen und wir mußten das Paradies hier auf Erden verlassen. Und das schon recht früh: um 05:15 Uhr wurde unser Gepäck abgeholt und wir marschierten zum Restaurant hinter der Rezeption, wo es ein kleines Frühstück gab.

Unser Wasser-Flugzeug
für den Rückflug
Dort erschienen auch die drei Piloten, die offensichtlich gestern noch mit dem Wasserflugzeug gekommen waren, und uns heute morgen nach Malé zurückbringen würden.
Eine dreiviertel Stunde später legte das Dhoni ab und brachte uns zu dem Ponton, an dem das Wasserflugzeug festgezurrt war. Während die Piloten mit Startvorbereitungen beschäftigt waren ging über dem Meer die Sonne auf.
Startvorbereitungen für den
ersten Flug am Morgen
Wir flogen zunächst noch zu einer weiteren Insel, um einige weitere Passagiere aufzunehmen, bevor es dann nach Malé ging, das wir nach etwa einer Stunde Flugzeit inklusive Zwischenlandung erreichten.
Busse brachten uns flux zum Flughafen-Terminal, wenige Minuten später traf auch unser Gepäck dort ein. Wir hatten noch viel Zeit bis zum Abflug unseres Condor-Flugs, der für 11:35 Uhr geplant war.
Good Bye, Ellhaidoo !
Nach dem Check-In kauften wir noch ein paar Souvenirs und Mitbringsel für Freunde zu Hause, dann gönnten wir uns ein zweites Frühstück, und nach etwas zusätzlicher Wartezeit am Boden ging es dann in 10 Stunden zurück nach Frankfurt, wo wir etwa um 18:30 Uhr Ortszeit landeten.
Auf den Transfer zu unserem Parkplatz in Frankfurt mußten wir dann eine ganze Weile warten. Geworben wird immer mit 15 Minuten, tatsächlich warteten wir aber eher 45 Minuten und der Transfer selbst dauerte auch nochmal gut fünfzehn Minuten. Angeblich war unser Shuttle in eine Polizeikontrolle am Flughafen geraten, erzählte uns der Fahrer.
Anflug auf Malé
Das Rhein-Main-Gebiet hatte uns wieder mit all seinem Verkehr und seiner Hektik, immerhin kamen wir staufrei nach Hause, die Aussentemperatur betrug etwa 8 Grad Celsius. Alles in allem eine große Umstellung nach zwei Wochen im Paradies auf den Malediven mit viel Luxus, Ruhe, tollem Klima und Essen. Obwohl nicht ganz billig würden wir sowas gerne nochmal wiederholen !

Freitag, 26. April 2019

Ellhaidoo, Malediven, Montag, 25.3.2019, 13. Tag

Wir entschlossen uns noch einmal Tauchen zu gehen und trugen uns nach dem Frühstück ein für den nachmittäglichen Wrack-Tauchgang zum Halaweli Wreck, das auf 27 m Tiefe liegt.

Am Hausriff von Ellhaidoo
Nach morgendlichem Schnorchelgang und einem leichten Mittagessen ging’s los um 15:00 Uhr und das Boot brachte uns in die Nähe einer anderen Resort-Insel mit einem Resort deutlich größer als das auf Ellhaidoo. Das Boot parkte so dicht am Riff daß ich auf demselben saß, nachdem ich ins Wasser gesprungen und abgetaucht war. Wir schwammen gegen eine leichte Strömung am Riff entlang und dann zum Wrack. Der Bootsrumpf tauchte urplötzlich vor uns aus dem blauen Dunst auf. Wir umrundeten das Wrack am Grund und schraubten uns allmählich aufwärts.
Warten auf den Sonnenuntergang
auf Ellhaidoo
Mein Finimeter zeigte immer noch 200 bar an, was mich etwas nervös machte. Erst nach einer ganzen Weile begann sich der Zeiger zu bewegen.
An dem Wrack tummelten sich viele Feuerfische. Wir schwammen mehrmals drumherum, dann zurück zum Riff, langsam aufsteigend, und nach dem Sicherheitsstopp beendeten wir den Tauchgang nach 42 Minuten.
Zurück auf Ellhaidoo ging es nach Ausspülen der Tauchausrüstung erstmal in den Pool, dann zurück zu unserem Wasser-Bungalow, um uns trockene Klamotten anzuziehen.
Abendlicher Snak zum
Sonnenuntergang
Wir kehrten dann zur Tauchschule zurück um auszuchecken. Für 8 Tauchgänge ( 1 x Checkdive, 2 x Hausriff und 5 Boots-Tauchgänge ) zahlten wir 8 x 51 € plus 5 x 16 € plus Leihgebühr von 16 € pro Tauchgang ( Alex 12 €, da sie ihren eigenen Tauchcomputer dabei hatte ), insgesamt etwa € 1300,00.
An der Rezeption des Resorts erkundigten wir uns dann nach der Abreise-Zeit, die aber noch nicht festtstand; die Planung war noch im Gange und wir würden die Details später am Abend erfahren.
An der Bar griffen wir uns zwei Drinks und zwei Sandwiches und schafften es gerade noch rechtzeitig zurück zu unserem Bungalow, um den für uns letzten Sonnenuntergang hier auf Ellhaidoo zu bewundern.
Gruß unseres Haus-Boys
zum Abschied
Kurze Zeit später traf der Brief bei uns ein mit den Abreise-Details: Frühstück um 05:15, Check In für das Wasserflugzeug 05:45 Uhr.
Wir gingen zur Rezeption um unsere Rechnung zu bezahlen, hauptsächlich Tauchschule, mit Nacht-Schnorcheln und Steuer insgesamt ca. € 1500,00. Nach dem Abendessen unterhielten wir uns noch mit Moosa, einem der Kellner, der uns hier immer nett bedient hatte. Seine Heimatinsel ist 6-7 Speedboat-Stunden von Ellhaidoo entfernt und 5 km lang und halbmondförmig. Dort gibt es auch Autos ! Pro Monat kann er vier freie Tage ansammeln. Er plant dort eine Arbeit zu finden und somit nur noch einen Monat auf Ellhaidoo zu arbeiten.
Als wir in unseren Water-Bungalow zurückkehrten war das Bett liebevoll geschmückt mit Blumen und zu Schwänen geformten Handtüchern. Einen liebevolleren Abschieds-Gruß hätten wir uns kaum wünschen können !

Mittwoch, 24. April 2019

Ellhaidoo, Malediven, Sonntag, 24.3.2019, 12. Tag

Heute nach dem Frühstück und einer Ruhepause, während wir warteten daß das Wasser nach der Ebbe noch etwas stieg, gingen wir wieder Schnorcheln, und nach dem Mittagessen nochmal tauchen.

Briefing für den Tauchgang
am Riff Fus Faru
Das Boot fuhr in zehn Minuten zum Riff Fus Faru und wir tauchten fünfzig Minuten lang in maximal 21 m Tiefe. Der Tauchgang war entspannt, auch hier wie überall gab es an der Riffwand Schwärme der blau schillernden Rotzahn-Drückerfische zu sehen. Ganz am Anfang des Tauchgangs schwebte ein Rochen über uns hinweg, ansonsten gab es nichts aufregendes zu sehen.

Dienstag, 23. April 2019

Ellhaidoo, Malediven, Samstag, 23.3.2019, 11. Tag

Wir unternahmen am Vormittag wieder ein Riff-Tauchgang, wieder mit Einsteig bei den Wasser-Bungalows und Ausstieg bei Beach-Bungalow # 207.

Kleiner Riffhai
Abermals ging es runter auf 30 m zum Wrack am Hafen, dort in der Nähe erspähten wir auch einen schlafenden Hai. Wir tauchten noch etwas über den Exit # 207 hinaus und entdeckten dort eine Schildkröte an der Riffwand, mit Lunch beschäftigt. Sie ließ sich nicht von uns stören und wir schwammen zurück zu den Bojen bei Exit # 207 und tauchten nach 41 Minuten wieder auf.
Mittags hatte Alex nochmal einen Massage-Termin, während ich nochmal Schnorcheln ging und vor allem die kleinen Haie filmte, die in der Lagune zwischen den Wasser-Bungalows zu Hause sind.
Muräne am Hausriff von Ellhaidoo
Desweiteren beobachtete ich draußen am Riff zwei größere Muränen, die zwar immer bedrohlich das Maul aufsperren, daß sie einen Fisch schnappen habe ich aber noch nie beobachtet.

Samstag, 13. April 2019

Ellhaidoo, Malediven, Freitag, 22.3.2019, 10. Tag

Lagune mit Wasser-Bungalows
auf Ellhaidoo
Heute setzten wir mal mit Tauchen aus und gingen stattdessen zweimal Schnorcheln. Der Tagesablauf sah also folgendermassen aus:
  • Schwimmbad
  • Frühstück
  • Ruhepause
  • Schnorcheln
  • Mittagessen
  • Mittagsruhe
  • Schnorcheln
  • Abendessen
  • Zwei Runden ‘Heckmeck’
  • Schlafen
Obst zum Nachtisch
Ein durchaus erholsamer Urlaubstag, mit viel Zeit zum Relaxen und Lesen. Das Buch ‘Inferno’ von Dan Brown hatte ich bereits durch und begann nun mit ‘Ein Kopf macht noch keine Leiche’ von Colin Cotterill.

Freitag, 12. April 2019

Ellhaidoo, Malediven, Donnerstag, 21.3.2019, 9. Tag

Heute war wieder ein Boots-Tauchgang angesagt. Nachmittags ging es zu Medu Corner, einer gebogenen Riffkante 20 Boots-Minuten nördlich von Ellhaidoo.

Tauch-Briefing für Medu Corner
Wir sprangen ins Wasser und begannen einen sehr entspannten Tauchgang entlang eines weiteren Riffs, in dessen Verlauf wir auf einem ‘schlafenden’ Rochen trafen, der sich träge über die Steine ausgebreitet hatte und sich nicht von uns stören lies.
Kugelfisch
Desweiteren sahen wir einen Kofferfisch - oder war es doch eher ein Kugelfisch ? -  ( die hatten wir auch schon heute morgen beim Schnorcheln an unserem Hausriff entdeckt ), eine Muräne und einen Feuerfisch. Nach 44 Minuten tauchten wir nach dem Sicherheitsstopp und Boje setzen auf, schwammen vom Riff weg und ließen uns vom Boot bei heute etwas rauerer See aufgabeln.