Dienstag, 23. Oktober 2012

Wanderung vom Schiersteiner Hafen über Georgenborn nach Nieder-Walluf

Tour Details
Art der Tour: Wandern, Tagestour
Start: Wiesbaden Schiersteiner Hafen
Über: Georgenborn, Nieder-Walluf
Ziel: Wiesbaden Schiersteiner Hafen
Strecke: 18 km
Gehzeit: 4,25 Stunden

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Das letzte Wochenende beschehrte uns noch einmal ein schönes Spätsommer-Wetter mit Sonne und Temperaturen über 20 Grad.

Schiff im Schiersteiner Hafen
"Schiff im Schiersteiner Hafen"

 

 

 

 

 

 

Wir nutzten den Samstag für eine Wanderung vom Schiersteiner Hafen aus vorbei an Frauenstein nach Georgenborn, dem Rheinsteig folgend, wie auch schon bei unserer Wanderung der 1. Rheinsteig-Etappe letztes Jahr, auch diesmal wieder durch vom Herbst herrlich gefärbte Weinberge, in denen die Vollernter noch unterwegs waren.

Am Grauen Stein südlich von Georgenborn wählten wir den mit einem roten Kreuz markierten Weg zurück zum Rhein und nach Nieder-Walluf, 8 km entfernt. Dort kehrten wir bei der Radfähre nach Budenheim ein in ein Gartenlokal zu Kaffee und Kuchen; wegen dem unbeholfenen Service dort mußten wir eine ganze Weile darauf warten.

Herbst in den Weinbergen
"Herbst in den Weinbergen"
Nach einem Schoppen beim Weinfass wanderten wir am Rhein entlang die restlichen 3 km zurück zum Schiersteiner Hafen . Dort angekommen kehrten wir ein zum Abendessen in das Restaurant Rheinhalle: hier bekommt man leckeren Fisch für wenig Geld – und das nicht zu knapp, z.B. zwei riesige Schollen oder Wispertaler Forellenfilet Allgäuer Art für unter 13 €.

 

 

 

 

Sonntag, 30. September 2012

Bergwoche Herbst 2012 – 9. Wanderung auf den Lagazuoi


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28. September 2012

Rifugio Scotoni
"Rifugio Scotoni"
An unserem letzten Urlaubstag hier in den Dolomiten gab’s noch mal herrliches Wanderwetter mit Sonnenschein, so daß wir eine großartige Abschluß-Bergtour unternehmen konnten: die Besteigung des Lagazuoi ( 2775 m ), die uns Reinhard eine Woche zuvor empfohlen hatte.

Aufstieg zum Lagazuoi
"Aufstieg zum Lagazuoi"
Wir fuhren über La Villa zur Capanna Alpina ( 1726 m ) und begannen unsere Wanderung um 09:15 Uhr bei 4 Grad Celsius. Die steile Forststrasse hinauf zur Rifugio Scotoni und die hervortretende Sonne heizten uns schnell ein. Von dieser herrlichen Alm aus, die wir in einer dreiviertel Stunde erreicht hatten, ging es zunächst an einem Wasserfall entlang auf einem gut ausgebauten Steig aufwärts auf eine felsige Hochebene, von der aus wir die Rifugio Lagazuoi bereits sehen konnte.
Die Tofana und die Tunnel des Lagazuoi
"Die Tofana und die Tunnel des Lagazuoi"
Es dauerte allerdings noch zwei Stunden, bis wir sie erreicht hatten.

Der Weg zog sich zunächst sanft ansteigend über die Hochebene, dann ging es noch einmal 300 Höhenmeter bergan über Serpentinen, entlang der Eingäng zu den Tunneln, die hier im 1. Weltkkrieg entstanden waren, hinauf zur Gondel-Bergstation und der Rifugio Lagazuoi, wo wir gegen 13:00 Uhr zu Radler und Panini einkehrten.

Blick von der Lagazuoi Bergstation
"Blick von der Lagazuoi Bergstation"
Während es auf unserer Wander-Route ruhig und friedlich gewesen war quoll die Hütte hier fast über durch ganze Busladungen von Touristen, die die Gondel hierher verfrachtet hatte.

Nach der Mittagsrast wanderten wir noch das kurze Stück zum Gipfelkreuz und genossen eine phantastische Rundum-Sicht: vom Peitlerkofel über die Puez-Gruppe mit Cir-Spitzen zum Grödner Joch und zur Sella, dann weiter zu Marmolada und Civetta.

Auf dem Gipfel des Lagazuoi
"Auf dem Gipfel des Lagazuoi"
Ganz zur linken ragte die Tofana di Rozes in unserer unmittelbaren Nachbarschaft auf, die wir am Freitag letzter Woche erstiegen hatten.

Um 14:00 Uhr machten wir uns an den Abstieg, zunächst den gleichen Weg wieder runter auf die Hochebene, dann aber dem Alternativ-Weg 20a folgend, der dichter am Berg verläuft, später an manchen kurzen Stellen etwas ausgesetzt ist und zwei bis drei kurze Kletterstellen bietet.

Grödner Joch, gesehen vom Lagazuoi
"Grödner Joch, gesehen vom Lagazuoi"
So gelangten wir um 16:30 Uhr wieder zur Rifugio Scotoni  und ließen uns noch für eine halbe Stunde dort nieder zu Bier, Tee mit Rum und Sacher-Torte, und um die friedliche Stimmung hier oben noch für eine kurze Weile zu genießen.

Um 17:00 Uhr machten wir uns an den letzten steilen halbstündigen Abstieg die steile Forststrasse hinunter zurück zu unserem Auto.

Bergwoche Herbst 2012 – 8. Wanderung zur Puez-Hütte


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27. September 2012

Das Wetter wurde viel besser als gedacht und unsere Wettervorhersage von weather.com angezeigt hatte.

Langental in der Puez-Gruppe mit Schlern
"Langental in der Puez-Gruppe mit Schlern"
Somit war es wieder Zeit für eine Wanderung und wir beschlossen zur Puez-Hütte zu wandern, die auf einer Höhe von 2475 m liegt, so daß wir etwa 800 Höhenmeter aufsteigen mußten.

Wir kamen erst um 10:30 Uhr von der Pension weg und wanderten zunächst auf der Route, die wir in der Woche davor für den Aufstieg auf den Sassongher gewählt hatten.

Die Puez-Hütte
"Die Puez-Hütte"
Dann ging es aber weiter geradeaus auf ein Sattel. Wir kamen durch einen Kessel und hatten einen weiteren Übergang vor uns. Als wir diesen erstiegen hatten trafen wir um 12:30 Uhr auf einen Wegweiser, von dem aus es noch 40 Minuten zur Puez-Hütte waren. In die andere Richtung nach links verlief die Route zum Grödner Joch, die wir mit Ludwig und der DAV-Gruppe vor vier Jahren gegangen waren bei unserer Alpenüberquerung.

Die Puez-Gruppe
"Die Puez-Gruppe"
Wir durchwanderten die Hochebene der Puez-Gruppe oberhalb des Langentals. Das Wetter wurde immer besser, aber hier oben blies ein starker und frischer Wind. Um 13:20 Uhr hatten wir die Hütte erreicht und ließen uns vor dem warmen Kaminofen nieder zu Radler, Tee und Kaiserschmarren.

Sassongher, gesehen beim Abstieg von der Puez-Gruppe
"Sassongher, gesehen beim Abstieg von der Puez-Gruppe"
Nach einer einstündigen Rast machten wir uns auf den Rückweg. Die Berge der Puez-Gruppe leuchteten in der Nachmittagssonne und wir konnten uns kaum losreisen von der Ruhe und Schönheit hier oben in einer Bergwelt, in der heute nicht viele Wanderer unterwegs waren.

Der Abstieg führte uns natürlich wieder zur Edelweisshütte, wo wir um 16:45 Uhr einkehrten um den Abschluss unserer Wanderung mit einem Bierchen zu feiern.

Bergwoche Herbst 2012 - Museumstag


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26. September 2012

Das Wetter war schlecht und Alex’ Husten nicht besser.

Brunneck
"Brunneck"
Also fuhren wir nach Bruneck und besuchten Reinhold Messners Mountain Museum Ripa, eines von fünf Messner-Museen, das Bergvölker und deren Kulturen zum Thema hat. Im Schloss untergebracht ist das Museum interessant und abwechslungsreich gestaltet und man lernt einiges über die verschiedensten Bergvölker in Südtirol, Südamerika, Asien und Afrika.
Gebetsfahnen auf dem Turm des Messner Mountain Museums in Brunneck
"Gebetsfahnen auf dem Turm des Messner Mountain Museums in Brunneck"
Vom Schlossturm aus hat man eine tolle Aussicht auf Bruneck und beim Aufstieg dorthin kann man zahlreiche Gemälde bestaunen.

Am Mittag stiegen wir hinab in die Altstadt und aßen in einem Cafe Paninis. Beim weiteren Bummel trafen wir Reinhard, der seinen Oktoberfest-Besuch vom Wochenende gut überstanden hatte und von der für nächstes Jahr geplanten Bergwoche erzählte, die im Antholzer Tal stattfinden soll.

Bergwoche Herbst 2012 – 7. Wanderung um den Langkofel


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25. September 2012

Mit dem Auto fuhren wir zum Sella Pass und parkten dort. Eine Steh-Gondel brachte uns auf eine Höhe von 2678 m zur Demetz-Hütte. 

Gondel zur Langkofel-Scharte
"Gondel zur Langkofel-Scharte"
Alex hatte einen Husten und wir damit einen guten Grund die weniger sportliche Variante der Langkofel-Umrundung zu wählen, die mit Gondel-Fahrt 3,5 Stunden dauert. Das Wetter am Morgen war sonnig mit guter Fernsicht, aber die Bewölkung nahm im Laufe des Vormittags zu.

Wir stiegen ab zwischen Langkofel und Plattkofel zur Rifugio Vicenza, wo wir kurz für einen Drink einkehrten. Als wir um 11:45 Uhr unsere Umrundung des Langkofels fortsetzten waren wir plötzlich in Wolken. Dann aber, während wir dem Wanderweg Nr. 526 zur Rifugio Comici folgten, klarte es wieder auf und wir konnten den Schlern sehen, wie auch die Puez-Gruppe, Grödner Joch und Sella.

Langkofel-Hütte
"Langkofel-Hütte"
Wir erreichten die Comici-Hütte um 13:45 Uhr und kehrten ein zu Linzer Torte und Latte Macciato. Der Weg zurück zum Sella Pass war nun nicht mehr weit. Auf dieser Seite des Langkofels blies ein eisiger Wind.

Am Mittag fuhren wir mit dem Auto noch nach Wolkenstein, damit sich Alex in einer Apotheke mit Medikamenten gegen ihren Husten ausrüsten konnte. Dann ging es zurück über das Grödner Joch nach Colfosco.

Dienstag, 25. September 2012

Bergwoche Herbst 2012 – 6. Wanderung auf die Grosse Cir-Spitze


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23. September 2012

Heute waren wir wieder fit für eine Wanderung und brachen um 09:15 Uhr auf von unserer Pension in Richtung Edelweiss-Hütte.

Kaiserschmarrn
"Kaiserschmarrn"

An dieser vorbei ging es weiter bergan, dann links abbiegend auf einer Forststrasse zur Rifugio Forcelles ( 2065 m ). Weiter wanderten wir zur Jimmy-Hütte, wo wir gegen 11:45 Uhr zu einer kurzen Mittagsrast einkehrten und einen Kaiserschmarren vertilgten. So gestärkt machten wir uns eine halbe Stunde später an den Aufstieg zur Grossen Cir-Spitze ( 2592 m ).

Aufstieg auf die Grosse Cir-Spitze
"Aufstieg auf die Grosse Cir-Spitze"

Etwas Kletterei war notwendig um zum Gipfel zu gelangen, drei Passagen waren mit einem Seil gesichert, generell aber nicht schwierig oder ausgesetzt. Etwa um 13:15 Uhr hatten wir den Gipfel erreicht und blickten in die Wolken ringsum. Erst beim Abstieg klarte es langsam etwas auf und die Sonne kam öfters durch. Eine Stunde später waren wir wieder unten und machten Rast am Fusse der Cir-Spitze und genossen den Blick über das Grödner-Joch und zur Sella, die sich nur allmählich von Wolken befreite.

Jimmy Hütte vor der Grossen Cir-Spitze
"Jimmy Hütte vor der Grossen Cir-Spitze"

Nach einem Kaffee in der Jimmy-Hütte wanderten wir wieder den Höhenweg Nr. 8 zurück zur Edelweiss-Hütte, die wir nach gut 90 Minuten erreichten, so um 17:15 Uhr. Zeit also noch für ein Bierchen zum Abschluß einer langen und erfolgreichen Tour, bevor wir zu unserer Pension hinabstiegen.

Bergwoche Herbst 2012 - Ruhetag


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Kirche von Colfosco
"Kirche von Colfosco"

22. September 2012

Am Samstag morgen hieß es Abschied nehmen. Ein bischen traurig ist es schon wenn eine Gruppe, die durch ein paar Wanderungen und tolle Erlebnisse zusammengewachsen ist wieder auseinander geht.

Markus und Reinhard waren bereits früh aufgebrochen, Reinhard auf dem Weg zum Oktoberfest. Wir anderen verabschiedeten uns nach dem Frühstück voneinander und bald wurde es ruhig in der kleinen Pension Garden.

Auf der Hütte vor der Sella
"Auf der Hütte vor der Sella"

Das Wetter wurde wieder sehr schön und Alex und ich genossen einen Ruhetag. Zunächst spazierten wir durch Colfosco, machten ein paar Einkäufe, spazierten dann noch etwas durchs Tals unterhalb der Sella entlang, nahmen ein Sonnenbad auf unserem Balkon und wanderten dann hinauf zur Edelweiss-Hütte, wo wir einige schöne Stunden in der Sonne vor dem herrlichen Panorama der Sella-Gruppe verbachten, die Beine hoch legten und es uns gut gehen ließen bei Kaffee und Apfelstrudel, Radler und Weizenbier.