Sonntag, 7. April 2019

Ellhaidoo, Malediven, Montag, 18.3.2019, 6. Tag

Am Montag unternahmen wir eine gut dreistündige Delphin-Safari, allerdings ohne Delphine.

Auf der Suche nach Delphinen
Mit dem Boot drehten wir eine Runde durch das Nord-Ari-Atoll vorbei an einigen Inseln und kehrten so gegen 12:30 Uhr nach Ellhaidoo zurück ohne einen Delphin erspäht zu haben-
Vor dem Mittagessen ging es nochmal raus zum Hausriff zum Schnorcheln. Den Sunset-Cruise verpassten wir leider, irgendwie hatte ich eine falsche Uhrzeit im Kopf. Tja, zu viele Termine eben.
Sonnenuntergang im Nord-Ari-Atoll
Heute war der Sonnenuntergang nach einem mittäglichen Gewitter recht passable und wir genossen ihn von unserer Veranda aus, während wir ‘Heckmeck’ spielten, ein Würfelspiel, von dem uns Freunde die ‘Reise-Variante’ mitgegeben hatten.
Seefood-Platte zum Dinner
auf Ellhaidoo
Am Abend gab es dann unser Spezial-Dinner in einem der Pavillone am Pool; für den Strand war die Witterung etwas zu unbeständig gewesen. Es gab geräucherten Lachs als Vorspeise, eine sehr geschmackvolle Tomatensuppe, einen Seafood-Teller und zum Nachtisch Obst oder eine Mousse au Chocolat.

Freitag, 5. April 2019

Ellhaidoo, Malediven, Sonntag, 17.3.2019, 5. Tag

Nach dem Frühstück ging es wieder zum Schnorcheln. Alex testete dabei ihren Tauchcomputer, indem sie ihn an einer Kordel 5 m nach unten versenkte.

Jack
Nachdem wir gestern nochmal durch die Einstellungen gegangen waren und die Automatische Aktivierung eingestellt hatten sprang er nun auch ordnungsgemäß an und ging in den Tauch-Modus.
Zum Mittagessen gab es dann wie vom Koch versprochen extra für uns ein maledivisches Gericht: Hühnchen-Curry, Fladenbrot, eine Art Petersilien-Salat und Rote Beete- sowie Mais-Gemüse. Es schmeckte hervorragend, etwas, aber nicht zu scharf, mit frischen Geschmacksnoten, die uns teils angenehm überraschten.
Maldivian Lunch
Unser Kellner erklärte uns wie wir das zu essen hatten: Fladenbrot klein reißen, Curry-Soße drüber und dann vermengt mit dem Gemüse essen.
Danach war Mittagsruhe notwendig. Es zog mal wieder ein Gewitter vorbei mit ein paar heftigen Donnerschlägen.
Um 18:30 Uhr fanden wir uns an der Tauchbasis ein zu einem Nacht-Schnorcheln. Wir waren die einzigen beiden Gäste und nachdem die Sonne un-spektakulär im Meer versunken war brachen wir mit unserem Guide auf, der uns zuvor Lampen in die Hand gedrückt hatte.
Papageien-Fisch am Hausriff
von Ellhiadoo
Gleich beim Rausschwimmen gewahrten wir einen Oktopus, dann sahen wir Krebse und Krabben, eine Muräne, zwei Haie, einen riesigen Rochen, der direkt unter uns entlang glitt, einen weiteren Oktopus, der sich leicht bläulich verfärbte, eine in einer kleinen Höhle schlummernde Schildkröte, schwimmende kleine Kalamre und einen winzigen Flunderfisch, der durch den feinen Sand glitt. Wir waren am Pier entlang geschwommen und kamen oberhalb in der Nähe des Strand-Bungalows raus, in dem wir die ersten zwei Tage gewohnt hatten. Es war erstaunlich, was wir während des etwa 40 Minuten dauernden Schnorchel-Gangs alles gesehn hatten !

Mittwoch, 3. April 2019

Ellhaidoo, Malediven, Samstag, 16.3.2019, 4. Tag

Heute war es bewölkt, es blitzte und donnerte ein paar mal recht heftig. Nach dem Frühstück gingen wir kurz Schnorcheln, die Sicht unter Wasser war aber wegen der fehlenden Sonneneinstrahlung nicht so gut. Nach dem Mittagessen legten wir auf unserer Veranda noch eine kurze Ruhepause ein, bevor es zur Tauchschule ging.
Probleme mit dem Tauch-Computer
Schon vor dem Mittagessen hatten wir unsere Kisten gepackt und bereitgestellt für die mittägliche Bootstour.
Um 14:45 Uhr gingen wir aufs Boot. Kisten und Flaschen waren schon da und wir bauten unsere Ausrüstung zusammen. 25 Minuten dauerte die Fahrt zu dem langgezogenen Riff Orimas Faru. Dort prüfte unser Dive-Guide zuerst die Strömung, bevor wir acht Taucher ins Wasser sprangen. Ein kurzes Briefing hatte es natürlich zuvor gegeben, wir wußten bereits, daß uns ein relaxter Drift-Tauchgang entlang des Riffs bevorstand.
Schwarm gelber Fische
Wir gingen herunter auf 21 m und ließen uns am Riff entlang treiben. Alex’ Tauchcomputer war nicht angegangen, entweder hatte sie die automatische Aktivierung versehentlich deaktiviert oder er war kaputt.
Die Sicht war eher mittelmäßig und es gab nicht viel besonderes zu sehen, außer ein kleiner Wald von Gorgonien, die an der Riffwand wuchsen. Beim Sicherheitsstopp nach 50 Minuten Tauchzeit strudelte unter uns ein riesiger dichter Schwarm gelber Fische vor sich hin.
Wir schwammen etwas vom Riff weg und wurden vom Boot aufgesammelt. Nach dem Tauchgang gab’s Tee und Kokosnuß und wir fuhren zurück nach Ellhaidoo.
Buffet bei der Cocktail-Party
auf Ellhaidoo
Am Abend um 18:30 Uhr gab’s eine Cocktail-Party an der Bar in der Nähe der Rezeption. Der Manager des Resorts begrüßte uns mit Handschlag und wir genossen unsere Drinks und ein ansehnliches Buffet mit allerlei leckeren Häppchen. Auch der Chefkoch begrüßte uns und als wir erwähnten, daß wir gerne mal authentische maledivische Küche probieren würden, versprach er uns sofort etwas Spezielles für uns zu kochen am nächsten Tag zum Mittagessen.

Dienstag, 2. April 2019

Ellhaidoo, Malediven, Freitag, 15.3.2019, 3. Tag

Heute hieß es erstmal: Termine machen. Auch im Urlaub muß das sein, wenn man die hier gebotenen Möglichkeiten ausnutzen will.

Bunte Fischschwärme am Hausriff
von Ellhaidoo. Das Video zeigt einen
Schwarm von Blauzahn-Drückerfischen,
die es hier reichlich gibt.

Nach dem Frühstück begaben wir uns zum Spa und buchten für heute 14:00 Uhr eine 1-Stunden-Massage für uns. An der Tauchschule trugen wir uns ein für eine Boots-Tour morgen um 15:00 Uhr.
Kleiner Schwarzspitzen-
Riffhai in der Lagune von
Ellhaidoo
Das Spezial-Strand-Dinner planten wir nun für Montag ein. An der Rezeption trugen wir uns ein für eine Delphin-Watching-Tour ebenfalls am Montag den 18.3., morgens. Für morgen abend hatten wir vom Management des Resorts eine Einladung für eine Cocktail-Party bekommen.
Nach dem Frühstück gingen wir zum Schnorcheln direkt vor unseren Bungalows am Hausriff, wo es beeindruckende Schwärme von bunten Fischen zu sehen gab, aber auch Haie, Anemonen-Fische, und kleine Calamari.
Nach dem Mittagessen begaben wir uns zum Spa zu einer einstündigen Massage. Zuerst gab es einen Tee und ein Erfrischungstuch, dann durften wir uns einen Duft aussuchen für das Massage-Öl, bevor es in den Massage-Raum ging, in dem für Paare zwei Liegen standen.
Kleine Muräne in der Lagune von
Ellhaidoo
Wir bekamen Tücher, zogen uns aus und legten uns mit Gesicht nach unten hin. Dann begann das Programm und nichts wurde ausgelassen: Rücken, Nacken, Schultern, Füße, Beine, Arme. Dann hieß es umdrehen, weiter ging es mit Armen, Beinen, Bauch, Schultern, Gesicht und Kopf. Die Stunde verging schnell und zum Abschluß gab es nochmal ein Getränk, bevor wir uns völlig entspannt verabschiedeten.
Mittags ging es nochmal zum Schnorcheln. Wie meistens war die Sicht unter Wasser nicht so spektakulär wie morgens.

Montag, 1. April 2019

Ellhaidoo, Malediven, Donnerstag, 14.3.2019, 2. Tag

Am Morgen nutzten wir wieder das ruhige Wasser für einen Schnorchel-Ausflug. Um 13:00 Uhr zogen wir dann um in den Wasser-Bungalow Nummer 413; sehr luxuriös ausgestattet mit Holzveranda zum Meer, Glasfußboden in der Diele, durch den man auf Seesterne und kleine Schwarz-Spitzen-Haie blicken konnte, die sich hier in der Bucht tummelten.

Wasser-Bungalows auf Ellhaidoo
Desweiteren konnten wir im seichten Wasser zwei Moränen beobachten.
Um 14:30 Uhr begaben wir uns zur Tauchschule. Wir legten unsere OWD-Zertifizierung und Logbücher vor und füllten ein Registrierungs-Formular aus. Wie gewohnt interessierte sich niemand für den Gesundheits-Check, dem wir uns zuvor zu Hause unterzogen hatten, eine ärztliche Privat-Leistung, die uns etwa € 250,00 gekostet hatte.
Wir erhielten ein ausführliches Briefing über das Tauchen auf der Insel und die Abläufe in der Tauchschule, dann unser Leih-Equipment. Um 16:00 Uhr ging es dann los zum Check-Dive.
Unsere Aussicht auf den
Indischen Ozean
Nach Masken- und Atemregler-Wechsel-Übung im seichten Wasser ging es hinaus zum Steilwand-Riff, wir tauchten erst gegen die Strömung, dann auf 21 m mit der Strömung zu einem bequemen Ausstieg in der Nähe der Wasser-Bungalows. Nach zehn Jahren Tauch-Abstinenz verlief für mich und auch für Alex, die immerhin zweimal im Schwimmbad trainiert hatte, der Tauchgang äußerst entspannt. Wir sahen dichte Schwärme gelber Fische, mehrere Haie, einen Steinfisch, und in einer Höhlung schwammen wir sehr dicht mit größeren Wimpelfischen.
Kleiner Schwarzspitzen-Riffhai
unter unserem Wasser-Bungalow
Den Nachmittag verbrachten wir im sehr warmen Pool und mit ein paar Drinks und Snacks im Liegestuhl und schließlich auf der Veranda unseres Wasser-Bungalows, während die Sonne unspektakulär hinter einer Wolkenformation verschwand. Am Abend sahen wir direkt im Westen, wo die Sonne untergegangen war, Blitze aufzucken. Ein Reiher spazierte seelenruhig an unserem Bungalow vorbei.

Donnerstag, 28. März 2019

Ellhaidoo, Malediven, Mittwoch, 13.3.2019, 1. Tag

Der Anreisetag war in den Dienstag übergegangen. Heute, Mittwoch, war unser erster Tag auf Ellhaidoo.

Strand vor unserem Beach Bungalow
auf Ellhaidoo
Schon vor dem Frühstück gingen wir an unserem Hausriff Schnorcheln und bewunderten die bunten Fischschwärme, die sich dort tummelten. Durch eine sehr seichte Bucht hindurch und durch einen Durchgang in der Steinmauer, die die Insel umgab, um sie vor der Brandung zu schützen, gelangte man in tieferes Wasser.
Nach dieser frühsportlichen Aktivität gingen wir erstmal frühstücken. Mittags unternahmen wir dann einen weiteren Schnorchel-Ausflug und diesmal nahm ich meine Unterwasser-Kamera mit, nachdem ich am Morgen nur das Gehäuse auf Dichtigkeit getestet hatte, immerhin war es zehn Jahre lang nicht mehr benutzt worden.
Schwarm von Wimpelfischen
am Hausriff von Ellhaidoo
Nach dem Mittagsessen meldeten wir uns bei dem Dive Center für einen Check-Dive am nächsten Tag um 14:30 Uhr an.
Den Mittag verbrachten wir wieder auf dem schattigen Strand vor unserem Beach-Bungalow und mit Schnorcheln.

Mittwoch, 27. März 2019

Ellhaidoo, Malediven, Montag, 11.3.2019, Anreise

Unser Flug auf die Malediven mit Condor sollte am Montag abend um 20:05 Uhr starten. Wir hatten die Reise über TUI gebucht und auch einen Parkplatz in “Flughafennähe”. Wie sich dann herausstellte lag dieser in Frankfurt zwischen Bockenheim und Rödelheim, unweit des Rebstock-Bades. Wir mußten also am Flughafen vorbei fahren und noch 15 km nach Frankfurt hinein, um dort im Freien auf einem etwas dubios wirkenden Parkplatz auf den Shuttle-Bus zu warten. Ein erster taktischer Fehlgriff für unsere Reise.

Wasser-Flughafen in Malé
Der Bus kam dann nach fünfzehn Minuten und brachte uns innerhalb weiterer fünfzehn Minuten zum Flughafen. Es herrschte Berufsverkehr, glücklicherweise gab es aber keinen Unfall oder Stau, sonst hätte der Zeitplan rasch knapp werden können.
Knapp zwei Stunden vor Abflug checkten wir bei Condor ein, was zügig voran ging, wie auch das Passieren des Security-Checks. Pünktlich um 20:05 Uhr saßen wir im Flugzeug, mußten dann aber noch etwa eine halbe Stunde auf den Abflug warten. Über Ost-Europa, das Schwarze Meer und den Persischen Golf, dann über die Arabische See westlich von Indien, flogen wir dann in gut 9 Stunden mit Condor Flug DE2320 nach Malé, der Hauptstadt der Malediven. Wie es sich zeigte hatte TUI gute Plätze für uns gebucht: direkt am Notausgang mit viel Beinfreiheit. In einer Extra-Sicherheitsunterweisung wurde uns gezeigt, wie wir die 27 kg schwere Tür notfalls öffnen konnten.
Maledivische Insel von oben
Es gab ein Abendessen und ein bescheidenes Frühstück, und zwei Filme: ‘Polarexpress’ aus dem Jahr 2004 und ein weiterer Film, der mich nicht interessierte. Für € 9,00 buchte ich das Premium-Entertainment-Upgrade und sah mir ‘100 Dinge’ an und eine Agenten-Persiflage mit Roan Atkins.
Wir landeten sogar etwas zu früh auf den Malediven. Dort angekommen ging es durch Passkontrolle und Gepäck-Annahme, dann über zwei Schalter zum Checkin der Trans Maldivian Airways, die die Touristen per Wasser-Flugzeug auf die einzelnen Inseln verteilt. Per Bus umrundeten wir dann den Flughafen zum Terminal für die Wasser-Flugzeuge.
Ellihadoo - wir kommen !
Als wir vor fünfzehn Jahren das erstemal hier waren ging es hier noch beschaulicher zu: vier Wasser-Flugzeuge einer kleinen Privat-Airline dümpelten an einem beschaulichen Steg im Wasser. Mittlerweile ist das Ganze ganz schön expandiert, zweitweise lagen gut ein Dutzend Flugzeuge an den drei Piers und es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen.
Unser Flug war für 12:55 Uhr geplant, wir hatten also noch gut eineinhalb Stunden Zeit. Zwischendruch wurde mein Name aufgerufen und ich begab mich abermals zum Checkin-Schalter. Dort wurde ich darüber informiert daß unser Gepäck nicht mit uns reisen würde, da das Wasser-Flugzeug überladen war; es würde um 17:30 Uhr nachgeliefert werden. Um der auch hierzulande eingezogenen Bürokratie Rechnung zu tragen mußte ich dafür sogar eine Einverständnis-Erklärung unterschreiben. Wir durften dann nochmal zu unseren Reise-Taschen, um ein paar Habseligkeiten umzupacken in unseren Rucksack, z.B. eine Badehose, denn wir wollten den verbleibenden Tag mit Schwimmen verbringen.
Ankunft auf Ellhaidoo
Mit dröhnenden Motoren ging es dann nach Ellhaidoo. Der Flug dauerte etwa fünfzehn Minuten. Das Flugzeug machte an einem Holz-Ponton fest, und ein Dhoni brachte uns dann endlich auf die Insel.
Dort beim Checkin wartete eine weitere Überraschung auf uns: die Wasser-Bungalows, die wir eigentlich gebucht hatten, waren ausgebucht und wir sollten die ersten zwei Nächte in einem Strand-Bungalow verbringen. Wir waren zerknirscht, es half aber wohl alles nix. Immerhin bot man uns einen kostenlosen Upgrade auf Premium-All-Inclusive an für die gesamte Dauer unseres Aufenthalts, ein akzeptables Angebot, wie ich fand; Alex war noch nicht so überzeugt.
Hafen von Ellhaidoo
Der Premium-Upgrade hätte uns bei der Buchung einen weiteren Tausender gekostet. Er beinhaltet: Begrüßungssekt, freies WLAN, eine Massage, Teilnahme an zwei vom Resort durchgeführte Ausflüge, mehr Auswahl bei den Getränken.
Die Strand-Bungalows erwiesen sich natürlich auch als hübsch, jeder mit Blick zum Meer, Strand wenige Schritte vor der Nase, mit Liegestühlen unter schattigen Palmen.
Wir gingen erstmal schwimmen, dann zu einem Snack und Drinks an die Bar. Es gibt hier zwei Restaurants, das bessere für die Premium-Gäste liegt am Pool direkt bei den Wasser-Bungalows.
Welcome to Ellhaidoo !
Dort wurde am Abend ordentlich aufgefahren: in zwei gekühlten Bereichen mit Schiebetür standen Vor- und Nachspeisen, es gab warme Curries und Beilagen und eine Theke, an der einem ein Koch Leckers zubereitete. Die Küche bot kontinentale und indische / asisatische Kost.
Gleich danach ging es ins Bett; wir hatten eine kurze Nacht ohne Schlaf hinter uns und waren todmüde.