Unseren diesjährigen Winterurlaub verbrachten wir mal wieder im
Thomahof in Hinterzarten. Nach drei Stunden Fahrt waren wir dort und
begaben uns nach dem Einchecken sogleich in den sagenhaften
Wellnessbereich, bevor es zum vielgängien Diner ging.
 |
Verregnete Wanderung nach Titisee |
Wir hatten eine “Weiße Woche” gebucht, von Weiß war aber nix
zu sehen. Es war 10 Grad warm und regnete ununterbrochen. Der
Zartenbach vor unserem Hotel hatte sich in ein Flüßchen verwandelt
und den Spazierweg schon teilweise überflutet.
Der Regen ging weiter am Sonntag und Montag, dazu war es
stürmisch. Schon nach wenigen Schritten vom Hotel entfernt war man
durchnäßt, ein Regenschirm nutzte nur bedingt und dummerweise hatte
ich meine Regenhose zu Hause vergessen.
 |
Bahnhof Bärental |
Am Sonntag unternahmen wir dennoch eine kurze Wanderung nach
Titisee. Schon wenige Schritte vom Hotel entfernt war meine Hose
durchnäßt. Nach 5 km hatten wir die Nase voll und stiegen in den
Zug zurück nach Hinterzarten, um uns gleich wieder in den
Wellnessbereich zu flüchten.
Auch am Montag war nicht viel mit Wandern; ein Spaziergang in den
Ort zum Einkaufen von Postkarten und Briefmarken erwies sich als
durchaus ausreichend.
In der Nacht zum Dienstag verwandelte sich der Regen in Schnee,
die Temperatur sank auf etwa 1 Grad Celsius, und so langsam
verwandelte sich die Landschaft in einer Winterlandschaft.
 |
Winterwanderung
um Alpersbach herum |
Wir fuhren mit dem Zug wieder nach Titisee und wanderten von dort
aus am See entlang und dann aufwärts nach Bärental ( 6 km ), danach
weitere 6 km zurück nach Hinterzarten über den Parkplatz
Kunzenmoos, den 1000 m hohen Silberberg, vorbei am Matislehof.
Der Schneefall hörte am Dienstag abend auf, am Mittwoch wurde es
dann sonnig und wir wanderten vorbei an der Skihütte Thoma nach
Alpersbach, um Alspersbach herum und wieder zurück nach
Hinterzarten, durch eine winterliche Landschaft, durch die man aber
auch noch ohne Schneeschuhe gut voran kam, denn so viel Schnee war
während eines Tages nicht gefallen. Gegen 16:00 Uhr waren wir wieder
im Hotel und damit sechs Stunden lang unterwegs gewesen.
 |
Alpenblick vom Feldberg |
Am Donnerstag wurde das Wetter noch besser: die Sonne strahlte von
einem blauen Himmel den ganzen Tag lang. Wir fuhren um 09:44 Uhr mit
dem Zug nach Bärental und mit dem Bus weiter zum Feldberg Ort. Von
dort wanderten wir gen Feldbergturm, schnallten weiter oben die
mitgebrachten Schneeschuhe an und hatten bald den niedrigeren der
beiden Gipfel erreicht. Die Fernsicht war toll, man konnte im Süden
den gesamten Alpenkamm sehen. Wir wanderten hinüber zum Hauptgipfel,
kehrten dann um und wählten den mit einer roten Raute gekennzeichneten
Weg zum Abstieg. 11,5 km nach Hinterzarten zeigte der Wegweiser an.
 |
Schneewechte am Feldberg Gipfel |
Die Markierung hatten wir alsbald verloren und so stiegen wir
wie schon einmal querfeldein bergab, bis uns ein Skifahrer entgegen
gestiefelt kam, dessen Spur wir weiter nach unten folgten. Wir fanden
dann unten im Wald die Wegmarkierung wieder und genossen die
Wanderung durch den ruhigen und friedlichen Winterwald, abseits der
Schneekanononen und des Skirummels am Feldberg. Eine kurze Rast auf
einem umgefallenen Baumstamm mit Tee und Apfel war drin, dann ging es
schon weiter.
Über den Rufenholsplatz ( noch 7,5 km bis Hinterzarten ) und die
Ansiedlung ‘Häuslebauer’ gelangten wir zurück zu unserem Hotel,
das wir gegen 17:00 Uhr nach einer langen Tour erreichten.
 |
Solebad in unserem Hotel |
Am Freitag wanderten wir vom Hotel aus auf den ‘Hausberg’
Windeckkopf, dann weiter zum Fürsatzplatz, wo sich ein schöner
Ausblick auf das langgestreckte Gipfelplateau des Feldbergs bot. Von
dort wanderten wir wie gestern zur Ansiedlung ‘Häuslebauer’ und
folgten dem Weg, den wir gestern schon gegangen waren in Richtung
Hinterzarten. Heute machten wir allerdings einen Abstecher zum
Matisleweiher und genossen auf einer Bank sitzend die warme Sonne.
Am Samstag war das Wetter nach wie vor sonnig. Wir spazierten nach
Hinterzarten um Mitbringsel und Proviant einzukaufen, dann zum
Matislehof, um dort noch frischen Bergkäse und Brot zu besorgen,
bevor es zu einem letzten Wellnessgang ins Sanarium und das Solebad
des Hotels ging, bevor wir morgen die Heimreise antreten würden.