Samstag, 27. Juli 2013

Paris Tag 3, Dienstag, der 16.7.2013

Eifelturm an der Seine
"Eiffelturm an der Seine"
Heute besuchten wir den Eiffelturm und fuhren mit der Metro bis zur École Militaire, in der auch schon Napoleon ausgebildet wurde und dann ein Zeugnis erhielt mit dem Zusatz: “kann es zu was bringen, wenn die Umstände ihn begünstigten”. Was sie dann wohl taten, die Umstände.

Wir überquerten das Marsfeld (“Champs de Mars”), wo früher die Rekruten trainierten, und hielten auf den Eifelturm zu. Die Touristendichte nahm sofort zu und wir gewahrten die langen Warteschlangen vor drei der Pfeiler des Turms, der vierte war wohl geschlossen. Vor einem der Pfeiler war die Warteschlange kürzer, hier kann man per Treppe auf die erste Plattform aufsteigen. Für die Fahrt mit dem Fahrstuhl muß man wohl vier Stunden warten und es empfiehlt sich wohl Tickets vorher im Internet zu kaufen und auszudrucken.

Water go !
"Water go !"
Wir wanderten weiter zum Seine-Ufer, dann über die Brücke zu Trocadéro und Palais de Chaillot, vor dem sich eine riesige Brunnen-Anlage befindet mit wechselnden Wasserspielen. Zur vollen Stunde werden die mächtigen Wasserkanonen aktiv und speien Wasser Richtung Eifelturm.

Auf dem Platz vor dem Palais de Chaillot bestiegen wir einen Bus der “Les Cars Rouge”, der in über zwei Stunden ganz Paris durchquert. Man sitzt gemütlich auf dem Oberdeck im Freien und erhält per Kopfhörer interessante Informationen.

Dom d'Invalides
"Dom d'Invalides"
Preis: € 27 für ein Tagesticket, man  kann dann beliebig oft aus- und wieder zusteigen, was wir auch nutzen. So lernten wir u.a. daß der Eifelturm 70.000 Tonnen wiegt und alle 7 Jahre mit 50 Tonnen Farbe gestrichen werden muß.

Wir fuhren vorbei an Dom d’Invalides and Place de la Concorde bis zum Quartier Latin, wo wir zum Mittagessen ausstiegen. Diesmal landeten wir in einem griechischen Lokal, wo wir Vorspeisen und Moussaka aßen und dazu Rosé-Wein aus Kreta tranken, zusammen mit viel Wasser natürlich, um unser Trinkpensum in dieser momentan heißen Stadt zu erreichen.

Seine and Ile de la Cité
"Seine and Ile de la Cité"
Anschließend wanderten wir noch zur Holzbrücke, die über die Seine vom Louvre zum Institute Francais führt und die uns ein amerikanisches Paar aus Washington D.C., die beim Mittagessen neben uns gesessen hatten, empfohlen hatte. Von dort ging es zurück zur Haltestelle der “Les Cars Rouge” bei Notre Dame und wir setzten unsere Stadtrundfahrt fort über den Place de la Concorde bis zur Opera Garnier, wo wir abermals ausstiegen und zu unserem Hotel wanderten, wo wir eine Mittagspause einlegten.
Lots of traffic on Champs-Élysées
"Lots of traffic on Champs-Élysées"
Auf dem Rückweg zur Opera deckten wir uns dann mit Wasser, Merlot und Sandwiches ein und nahmen nun den dritten Teil der Stadtrundfahrt in Angriff, die uns wieder über Place de la Concorde, Champs-Elyséss, Triumphbogen, vorbei am Invaliden-Dom zurück zu Trocadero und Eifelturm brachte.

Nach einem Spaziergang fanden wir eine Bank, von der aus wir gut die Brunnen und den Eifelturm sehen konnten und konsumierten dort unser mitgebrachtes Abendessen. Der Eifelturm war schön anzusehen, erst in der untergehenden Sonne, später dann nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet.

Paris Nights
"Paris Nights"
“Etwas kitschig”, wie meine Frau befand. Spät am Abend wanderten wir wieder über das Marsfeld zurück zur Metro-Station. Es wurde Mitternacht, bis wir wieder im Hotel waren, aber auch zu dieser Zeit fahren die Metrozüge so häufig, daß man nur wenige Minuten auf einen Zug warten muß.

Freitag, 26. Juli 2013

Paris Tag 2, Montag, der 15.7.2013

Unser Hotel war so ruhig, daß wir fast unser Frühstück verschliefen, das wir dann so um 10:30 Uhr einnahmen.

Notre Dame seen from Pont l'Archevêché
"Notre Dame seen from Pont l'Archevêché"
Danach ging es mit der Metro zur Pont Neuf, der ältesten und einzig unbebauten Brücke von Paris. Die Linie 7, die die Haltestelle Cadet in der Nähe unseres Hotels bedient, führte uns direkt dorthin, nachdem wir uns eine Zehner-Karte für € 13.30 gekauft hatten.

Über die Pont Neuf wanderten wir auf die Ile de La Cite und an dem noch aus dem Mittelalter stammenden Palais de Justice und Sainte-Chapelle vorbei zu Notre-Dame.  Hier bekamen wir erstmals einen Geschmack welche Touristenmassen Paris täglich verkraften muß.

Fontaine Saint-Michelle
"Fontaine Saint-Michelle"
Der Eintritt in die Cathedrale ist frei, aber eine lange Menschenschlange hatte sich bereits davor aufgereiht. Man kann auch eine geführte Tour hinauf in die Türme und auf den Quergang zwischen den Türmen für € 8,50 buchen, aber auch dort: stundenlanges Warten. Notre-Dame besucht man übrigens besser am Nachmittag, dann liegt die Westfassade mit den drei Portalen und dem großen Rosetten-Fenster in besserem Licht.

Wir umrundeten Notre-Dame, gelangten ans südliche Seine-Ufer und wanderten etwas direkt an der Seine entlang. Hier bieten sich manchmal einzigartige Perspektiven, aber auch gewöhnliche Gerüche, auf die sich gut verzichten läßt.

Jardin du Luxembourg
"Jardin du Luxembourg"
An dem aus dem Jahr 1860 stammenden Fontaine Saint-Michelle begannen wir mit der Erkundung des Quartier Latin, so genannt, weil hier früher die Professoren noch mit ihren Studenten Lateinisch sprachen.

In einem Cafe tranken wir Cidre, dann spazierten wir durch einige mit zahlreichen Restaurants ausgestatteten Gässchen, bevor wir uns dem Jardin du Luxembourg zuwandten, einer großen Parkanlage mit alten Bäumen und Brunnen, in dem das Palais du Luxembourg steht, welches Maria von Medici  als Alterswohnsitz bauen ließ, nachdem sie sich nach dem Tod ihres Mannes Heinrich IV. im Louvre einsam fühlte.

Le Sorbonne
"Le Sorbonne"
Wir ruhten uns dort auf einer Bank aus und aßen Crepes, bevor wir weiter wanderten zur Sorbonne und zum Panthéon, dann weiter zu einer Eisdiele und in den Jardin des Plantes, einer weiteren hübschen Gartenanlage mit botanischer Abteilung und einem Zoo. Unter Ludwig XIII. wurde dieser Park ursprünglich als königlicher Garten für Heilpflanzen angelegt.

In der gegenüber liegenden Mosquée de Paris tranken wir in dem schattigen Hof süßen Tee.

Die Säulen des Pantheon
"Die Säulen des Pantheon"
Danach fuhren wir mit der Metro ein paar Stationen zurück bis zum Odéon und suchten uns dort in der Nähe eines der hübschen Restaurants in einem der Gässchen aus fürs Abendessen. An den typischen und winzigen Bistro-Tischen draußen sitzend tranken wir Bier und aßen, dann kauften wir uns noch etwas von der leckeren Schokolade in eine der Chocolaterias hier, bevor wir mit der Metro gen Hotel fuhren.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Paris Tag 1, Sonntag, der 14.7.2013

Um 16:35 Uhr kamen wir mit dem TGV in Paris am Gare de l’Est an.

TGV
"TGV"
Mit einem Taxi fuhren wir zu unserem Hotel l’Ocean in der Rue Mayran, einer ruhigen Seitenstrasse gleich am Square de  Montholon. Dort bezogen wir unser ruhiges und kühles Zimmer und brachen dann gleich auf zu einer ersten Erkundungstour durch das Opernviertel. In einem Bistro an der Rue La Fayette gönnten wir uns zunächst aber einen Willkommens-Cocktail. Ich probierte einen “Madagaskar” aus, eine Art Radler: Bier mit Limo und Grenadinesirup – sehr süß !

Welcome Drink on Rue Lafayette
"Welcome Drink on Rue Lafayette"
Dann spazierten wir zur Opéra Garnier, dem größten Opernhaus der Welt, die ringsherum abgesperrt war wie Fort Knox, entweder wegen dem französischen Nationalfeiertag heute oder wegen Sommerpause und Renovierungsarbeiten. Wir umrundeten das imposante Gebäude und lauschten den Musikdarbietungen einiger Künstler. Dann wanderten wir weiter über den Place Vendôme, auf dem eine 43 hohe Säule steht, die zu Ehren Napoleons aus eingeschmolzenen Kanonen errichtet wurde, wie uns unser Iwanowski-Reiseführer verriet.
Opera Garnier
"Opera Garnier"
Weiter an Nobel-Hotels und Juwelieren vorbei gelangten wir zum Jardin des Tulieries, der teilweise  zu einem Festplatz mit vielen Buden umfunktioniert worden war. Ein 60 m hohes Riesenrad bot uns die Möglichkeit von hier bereits eine atemberaubende Aussicht auf Paris zu genießen. Direkt unter uns sahen wir den Louvre mit der markanten Eingangs-Pyramide, dahinter ragten die Türme von Notre Dame auf; dann wanderte der Blick weiter zum farbenprächtigen Centre Pompidou, zu Sacre Coeur, zu Triumphbogen und Eifelturm, alles umsäumt von einem Meer aus gleichhohen und gleichartigen Häusern mit schmiedeeisernen Gittern vor den Fenstern.
Fun @ Jardin de Tuileries
"Fun @ Jardin de Tuileries"
Paris hat es geschafft, zumindest in seinem Zentrum seinen ursprünglichen Character weitgehend zu erhalten.

Wir spazierten nun noch ein wenig durch den staubigen Jardin des Tuileries zwischen Louvre und Place de la Concorde, bevor wir uns auf machten in die Rue du Faubourg Montmatre auf der Suche nach einigen der Restaurants, die in unserem Reiseführer empfohlen werden. Bei einem war die Warteschlange zu lang, das zweite sah nicht so einladend aus, das dritte war geschlossen. So landeten wir in einem Fisch-Restaurant, in dem wir gut bedient wurden und ein 2-Gang-Menu mit Vorspeise genossen: Hummer- auf Avocado-Creme und Fischfilets für mich, Fischsuppe und einen “Ocean Plater” für Alex, dazu eine halbe Flasche Bordeaux. Es wurde spät bis wir ins Hotel zurückkehrten und wir fielen sofort in einen tiefen Schlaf.

Freitag, 29. März 2013

Mein Windows seufzt beim Runterfahren

Kein Witz: neuerdings höre ich einen herzzerreißenden Seufzer, wenn ich mein Windows herunterfahre. Hatte zuerst einen Virus in Verdacht. Habe mir dann die System-Sounds angeschaut: nix. Beim Googlen nach “Windows herunterfahren seufzer” fand ich dann diese Diskussion im Skype Blog.

Aha, Skype ist der seufzende Schlingel. Tatsächlich hatte ich das jüngst installiert. Also schaute ich mir die Sound-Einstellungen von Skype an ( Aktionen –> Optionen –> Klänge ). Und siehe da:

Aha, Übertäter erwischt. Wer hat sich nur diesen Sound ausgedacht ? Den Klang habe ich jedenfalls erstmal deaktiviert.

Montag, 25. Februar 2013

Vom Chausseehaus über Eiserne Hand zur Hohen Wurzel

Tour Details
Art der Tour: Wandern, Tagestour
Start: Chausseehaus
Über: Bhf Eiserne Hand, Hohe Wurzel
Ziel: Chausseehaus
Strecke: 15 km
Gehzeit: 3,75 Stunden

Noch immer war es winterlich, besonders im Taunus, also unternahmen wir bei eher trübem Wetter eine weitere Winterwanderung beginned beim Chausseehaus, wo wir etwa um 12:00 Uhr starteten. Zunächst ging es hinauf auf den Schäferskopf, dann weiter zum Bahnhof Eiserne Hand. Von dort folgten wir rotem Fuchs und Dreieck in Richtung Taunus Wunderland.

Mainzer Weg kreuzt Herzogsweg
"Mainzer Weg kreuzt Herzogsweg" by axel_magard.
Unterhalb eines Berges genannt “Biegel” machten wir in einer Schutzhütte eine Teepause. Dann ging es weiter, bis wir auf den mit einem blauen Punkt markierten Weg trafen, der uns hinauf zur über 600 m hohen Hohen Wurzel führte.

Hier wurde es immer winterlicher, die Bäume waren mit vereistem Schnee überzogen. Der blaue Punkt führte uns nun abwärts immer weiter bis zurück zum Chausseehaus, wo wir kurz nach 16:00 Uhr wieder anlangten.

...

Sonntag, 17. Februar 2013

Rundwanderung von Kiedrich nach Schlangenbad

Tour Details
Art der Tour: Wandern, Tagestour
Start: Kiedruch
Über: Bad Schlangenbad
Ziel: Kiedruch
Strecke: 16 km
Gehzeit: 4,75 Stunden

Letzten Sonntag unternahmen wir bei leichten Minus-Temperaturen eine Rundwanderung von Kiedrich nach Schlangenbad. Wir parkten an der Hauptstrasse und stiegen um 11:45 Uhr zunächst hinauf zur Ruine Scharfenstein. Der Weg war überwiegend gut zu gehen, nur an wenigen Stellen muße man etwas aufpassen wegen Rutschgefahr.

Wir wanderten nun ein kurzes Stück Richtung Eltville, dann praktisch der 2. Rheinsteig-Etappe folgend in umgekehrter Richtung nach Schlangenbad, wo wir um 14:30 Uhr eintrafen und ins Cafe Walz zu Tee und Johannisbeer-Baiser-Kuchen einkehrten. Von dort folgten wir nun dem mit einem schwarzen Punkt markierten Weg zurück nach Kiedrich. Da Schlangenbad in einem Talkessel liegt ging es während der ersten dreiviertel Stunde abermals bergan. Hier oben lag etwas Schnee und wir mußten aufpassen daß wir den schwarzen Punkt in der fast schwarz-weißen Umgebung nicht übersahen, denn der Weg an sich war oft nicht zu sehen.

Dann ging es bergab, wir kamen wieder an der Burg Scharfenstein vorbei und folgten einer Forststrasse hinab nach Kiedrich, wo wir gegen 17:30 Uhr in die Weinschänke Schloss Groenesteyn  einkehrten zu einem rustikalen Abendessen mit Maultaschen und Blutwurst, dazu ein Glass Spätburgunder.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

3-Brücken-Wanderung bei Mainz bei Rhein-Hochwasser

Gestern am 2. Weihnachtsfeiertag haben meine Frau und ich mal wieder unsere 3-Brücken-Wanderung bei Mainz unternommen, diesmal allerdings bei Rhein-Hochwasser, was uns zu einem halbstündigen Umweg durch die Schrebergärten auf der Maaraue zwang, und die Kurzwanderung somit auf 2,5 Stunden verlängerte.

Kurz vor dem Restaurant Rhein-Main-Terrasse stand das Wasser bereits auf der Strasse und wir kehrten um, bogen dann etwa in Höhe des Klärwerks links ab in Richtung Schrebergärten. Mit Fahrrad oder Gummistiefeln hätte man diese Stelle wohl noch passieren können, wir waren aber nur mit Halbschuhen ausgerüstet. Durch die Schrebergärten gelangten wir schließlich an einem Sportplatz vorbei zum Parkplatz beim Schwimmbad, liefen zu demselben und bogen dann nach rechts ab.

Auch hier auf der Wiese stand das Wasser und strömte von der Uferpromenade herein, die hier somit auch nicht mehr passierbar war. Wir machten einen Bogen um diesen neu entstandenen See, gelangten dann wieder zur Uferpromenande und trockenen Fusses zur Theodor-Heuss-Brücke.

Die angehängte Karte zeigt die Variation dieser Kurzwanderung, die blauen Kreise zeigen die Überschwemmungsgebiete. Bei einem etwas höheren Wasserstand ( geschätzt 0,5 bis 1 Meter ) wäre dann auch die durch den organgenen Kreis markierte Stelle direkt vor der Fussgängerbrücke bei der Wasserschutzpolizei überflutet und somit die Maaraue nicht mehr ohne weiteres passierbar.

From Karten