Freitag, 26. Juli 2013

Paris Tag 2, Montag, der 15.7.2013

Unser Hotel war so ruhig, daß wir fast unser Frühstück verschliefen, das wir dann so um 10:30 Uhr einnahmen.

Notre Dame seen from Pont l'Archevêché
"Notre Dame seen from Pont l'Archevêché"
Danach ging es mit der Metro zur Pont Neuf, der ältesten und einzig unbebauten Brücke von Paris. Die Linie 7, die die Haltestelle Cadet in der Nähe unseres Hotels bedient, führte uns direkt dorthin, nachdem wir uns eine Zehner-Karte für € 13.30 gekauft hatten.

Über die Pont Neuf wanderten wir auf die Ile de La Cite und an dem noch aus dem Mittelalter stammenden Palais de Justice und Sainte-Chapelle vorbei zu Notre-Dame.  Hier bekamen wir erstmals einen Geschmack welche Touristenmassen Paris täglich verkraften muß.

Fontaine Saint-Michelle
"Fontaine Saint-Michelle"
Der Eintritt in die Cathedrale ist frei, aber eine lange Menschenschlange hatte sich bereits davor aufgereiht. Man kann auch eine geführte Tour hinauf in die Türme und auf den Quergang zwischen den Türmen für € 8,50 buchen, aber auch dort: stundenlanges Warten. Notre-Dame besucht man übrigens besser am Nachmittag, dann liegt die Westfassade mit den drei Portalen und dem großen Rosetten-Fenster in besserem Licht.

Wir umrundeten Notre-Dame, gelangten ans südliche Seine-Ufer und wanderten etwas direkt an der Seine entlang. Hier bieten sich manchmal einzigartige Perspektiven, aber auch gewöhnliche Gerüche, auf die sich gut verzichten läßt.

Jardin du Luxembourg
"Jardin du Luxembourg"
An dem aus dem Jahr 1860 stammenden Fontaine Saint-Michelle begannen wir mit der Erkundung des Quartier Latin, so genannt, weil hier früher die Professoren noch mit ihren Studenten Lateinisch sprachen.

In einem Cafe tranken wir Cidre, dann spazierten wir durch einige mit zahlreichen Restaurants ausgestatteten Gässchen, bevor wir uns dem Jardin du Luxembourg zuwandten, einer großen Parkanlage mit alten Bäumen und Brunnen, in dem das Palais du Luxembourg steht, welches Maria von Medici  als Alterswohnsitz bauen ließ, nachdem sie sich nach dem Tod ihres Mannes Heinrich IV. im Louvre einsam fühlte.

Le Sorbonne
"Le Sorbonne"
Wir ruhten uns dort auf einer Bank aus und aßen Crepes, bevor wir weiter wanderten zur Sorbonne und zum Panthéon, dann weiter zu einer Eisdiele und in den Jardin des Plantes, einer weiteren hübschen Gartenanlage mit botanischer Abteilung und einem Zoo. Unter Ludwig XIII. wurde dieser Park ursprünglich als königlicher Garten für Heilpflanzen angelegt.

In der gegenüber liegenden Mosquée de Paris tranken wir in dem schattigen Hof süßen Tee.

Die Säulen des Pantheon
"Die Säulen des Pantheon"
Danach fuhren wir mit der Metro ein paar Stationen zurück bis zum Odéon und suchten uns dort in der Nähe eines der hübschen Restaurants in einem der Gässchen aus fürs Abendessen. An den typischen und winzigen Bistro-Tischen draußen sitzend tranken wir Bier und aßen, dann kauften wir uns noch etwas von der leckeren Schokolade in eine der Chocolaterias hier, bevor wir mit der Metro gen Hotel fuhren.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Paris Tag 1, Sonntag, der 14.7.2013

Um 16:35 Uhr kamen wir mit dem TGV in Paris am Gare de l’Est an.

TGV
"TGV"
Mit einem Taxi fuhren wir zu unserem Hotel l’Ocean in der Rue Mayran, einer ruhigen Seitenstrasse gleich am Square de  Montholon. Dort bezogen wir unser ruhiges und kühles Zimmer und brachen dann gleich auf zu einer ersten Erkundungstour durch das Opernviertel. In einem Bistro an der Rue La Fayette gönnten wir uns zunächst aber einen Willkommens-Cocktail. Ich probierte einen “Madagaskar” aus, eine Art Radler: Bier mit Limo und Grenadinesirup – sehr süß !

Welcome Drink on Rue Lafayette
"Welcome Drink on Rue Lafayette"
Dann spazierten wir zur Opéra Garnier, dem größten Opernhaus der Welt, die ringsherum abgesperrt war wie Fort Knox, entweder wegen dem französischen Nationalfeiertag heute oder wegen Sommerpause und Renovierungsarbeiten. Wir umrundeten das imposante Gebäude und lauschten den Musikdarbietungen einiger Künstler. Dann wanderten wir weiter über den Place Vendôme, auf dem eine 43 hohe Säule steht, die zu Ehren Napoleons aus eingeschmolzenen Kanonen errichtet wurde, wie uns unser Iwanowski-Reiseführer verriet.
Opera Garnier
"Opera Garnier"
Weiter an Nobel-Hotels und Juwelieren vorbei gelangten wir zum Jardin des Tulieries, der teilweise  zu einem Festplatz mit vielen Buden umfunktioniert worden war. Ein 60 m hohes Riesenrad bot uns die Möglichkeit von hier bereits eine atemberaubende Aussicht auf Paris zu genießen. Direkt unter uns sahen wir den Louvre mit der markanten Eingangs-Pyramide, dahinter ragten die Türme von Notre Dame auf; dann wanderte der Blick weiter zum farbenprächtigen Centre Pompidou, zu Sacre Coeur, zu Triumphbogen und Eifelturm, alles umsäumt von einem Meer aus gleichhohen und gleichartigen Häusern mit schmiedeeisernen Gittern vor den Fenstern.
Fun @ Jardin de Tuileries
"Fun @ Jardin de Tuileries"
Paris hat es geschafft, zumindest in seinem Zentrum seinen ursprünglichen Character weitgehend zu erhalten.

Wir spazierten nun noch ein wenig durch den staubigen Jardin des Tuileries zwischen Louvre und Place de la Concorde, bevor wir uns auf machten in die Rue du Faubourg Montmatre auf der Suche nach einigen der Restaurants, die in unserem Reiseführer empfohlen werden. Bei einem war die Warteschlange zu lang, das zweite sah nicht so einladend aus, das dritte war geschlossen. So landeten wir in einem Fisch-Restaurant, in dem wir gut bedient wurden und ein 2-Gang-Menu mit Vorspeise genossen: Hummer- auf Avocado-Creme und Fischfilets für mich, Fischsuppe und einen “Ocean Plater” für Alex, dazu eine halbe Flasche Bordeaux. Es wurde spät bis wir ins Hotel zurückkehrten und wir fielen sofort in einen tiefen Schlaf.

Freitag, 29. März 2013

Mein Windows seufzt beim Runterfahren

Kein Witz: neuerdings höre ich einen herzzerreißenden Seufzer, wenn ich mein Windows herunterfahre. Hatte zuerst einen Virus in Verdacht. Habe mir dann die System-Sounds angeschaut: nix. Beim Googlen nach “Windows herunterfahren seufzer” fand ich dann diese Diskussion im Skype Blog.

Aha, Skype ist der seufzende Schlingel. Tatsächlich hatte ich das jüngst installiert. Also schaute ich mir die Sound-Einstellungen von Skype an ( Aktionen –> Optionen –> Klänge ). Und siehe da:

Aha, Übertäter erwischt. Wer hat sich nur diesen Sound ausgedacht ? Den Klang habe ich jedenfalls erstmal deaktiviert.

Montag, 25. Februar 2013

Vom Chausseehaus über Eiserne Hand zur Hohen Wurzel

Tour Details
Art der Tour: Wandern, Tagestour
Start: Chausseehaus
Über: Bhf Eiserne Hand, Hohe Wurzel
Ziel: Chausseehaus
Strecke: 15 km
Gehzeit: 3,75 Stunden

Noch immer war es winterlich, besonders im Taunus, also unternahmen wir bei eher trübem Wetter eine weitere Winterwanderung beginned beim Chausseehaus, wo wir etwa um 12:00 Uhr starteten. Zunächst ging es hinauf auf den Schäferskopf, dann weiter zum Bahnhof Eiserne Hand. Von dort folgten wir rotem Fuchs und Dreieck in Richtung Taunus Wunderland.

Mainzer Weg kreuzt Herzogsweg
"Mainzer Weg kreuzt Herzogsweg" by axel_magard.
Unterhalb eines Berges genannt “Biegel” machten wir in einer Schutzhütte eine Teepause. Dann ging es weiter, bis wir auf den mit einem blauen Punkt markierten Weg trafen, der uns hinauf zur über 600 m hohen Hohen Wurzel führte.

Hier wurde es immer winterlicher, die Bäume waren mit vereistem Schnee überzogen. Der blaue Punkt führte uns nun abwärts immer weiter bis zurück zum Chausseehaus, wo wir kurz nach 16:00 Uhr wieder anlangten.

...

Sonntag, 17. Februar 2013

Rundwanderung von Kiedrich nach Schlangenbad

Tour Details
Art der Tour: Wandern, Tagestour
Start: Kiedruch
Über: Bad Schlangenbad
Ziel: Kiedruch
Strecke: 16 km
Gehzeit: 4,75 Stunden

Letzten Sonntag unternahmen wir bei leichten Minus-Temperaturen eine Rundwanderung von Kiedrich nach Schlangenbad. Wir parkten an der Hauptstrasse und stiegen um 11:45 Uhr zunächst hinauf zur Ruine Scharfenstein. Der Weg war überwiegend gut zu gehen, nur an wenigen Stellen muße man etwas aufpassen wegen Rutschgefahr.

Wir wanderten nun ein kurzes Stück Richtung Eltville, dann praktisch der 2. Rheinsteig-Etappe folgend in umgekehrter Richtung nach Schlangenbad, wo wir um 14:30 Uhr eintrafen und ins Cafe Walz zu Tee und Johannisbeer-Baiser-Kuchen einkehrten. Von dort folgten wir nun dem mit einem schwarzen Punkt markierten Weg zurück nach Kiedrich. Da Schlangenbad in einem Talkessel liegt ging es während der ersten dreiviertel Stunde abermals bergan. Hier oben lag etwas Schnee und wir mußten aufpassen daß wir den schwarzen Punkt in der fast schwarz-weißen Umgebung nicht übersahen, denn der Weg an sich war oft nicht zu sehen.

Dann ging es bergab, wir kamen wieder an der Burg Scharfenstein vorbei und folgten einer Forststrasse hinab nach Kiedrich, wo wir gegen 17:30 Uhr in die Weinschänke Schloss Groenesteyn  einkehrten zu einem rustikalen Abendessen mit Maultaschen und Blutwurst, dazu ein Glass Spätburgunder.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

3-Brücken-Wanderung bei Mainz bei Rhein-Hochwasser

Gestern am 2. Weihnachtsfeiertag haben meine Frau und ich mal wieder unsere 3-Brücken-Wanderung bei Mainz unternommen, diesmal allerdings bei Rhein-Hochwasser, was uns zu einem halbstündigen Umweg durch die Schrebergärten auf der Maaraue zwang, und die Kurzwanderung somit auf 2,5 Stunden verlängerte.

Kurz vor dem Restaurant Rhein-Main-Terrasse stand das Wasser bereits auf der Strasse und wir kehrten um, bogen dann etwa in Höhe des Klärwerks links ab in Richtung Schrebergärten. Mit Fahrrad oder Gummistiefeln hätte man diese Stelle wohl noch passieren können, wir waren aber nur mit Halbschuhen ausgerüstet. Durch die Schrebergärten gelangten wir schließlich an einem Sportplatz vorbei zum Parkplatz beim Schwimmbad, liefen zu demselben und bogen dann nach rechts ab.

Auch hier auf der Wiese stand das Wasser und strömte von der Uferpromenade herein, die hier somit auch nicht mehr passierbar war. Wir machten einen Bogen um diesen neu entstandenen See, gelangten dann wieder zur Uferpromenande und trockenen Fusses zur Theodor-Heuss-Brücke.

Die angehängte Karte zeigt die Variation dieser Kurzwanderung, die blauen Kreise zeigen die Überschwemmungsgebiete. Bei einem etwas höheren Wasserstand ( geschätzt 0,5 bis 1 Meter ) wäre dann auch die durch den organgenen Kreis markierte Stelle direkt vor der Fussgängerbrücke bei der Wasserschutzpolizei überflutet und somit die Maaraue nicht mehr ohne weiteres passierbar.

From Karten

Dienstag, 23. Oktober 2012

Wanderung vom Schiersteiner Hafen über Georgenborn nach Nieder-Walluf

Tour Details
Art der Tour: Wandern, Tagestour
Start: Wiesbaden Schiersteiner Hafen
Über: Georgenborn, Nieder-Walluf
Ziel: Wiesbaden Schiersteiner Hafen
Strecke: 18 km
Gehzeit: 4,25 Stunden

Größere Kartenansicht

Das letzte Wochenende beschehrte uns noch einmal ein schönes Spätsommer-Wetter mit Sonne und Temperaturen über 20 Grad.

Schiff im Schiersteiner Hafen
"Schiff im Schiersteiner Hafen"

 

 

 

 

 

 

Wir nutzten den Samstag für eine Wanderung vom Schiersteiner Hafen aus vorbei an Frauenstein nach Georgenborn, dem Rheinsteig folgend, wie auch schon bei unserer Wanderung der 1. Rheinsteig-Etappe letztes Jahr, auch diesmal wieder durch vom Herbst herrlich gefärbte Weinberge, in denen die Vollernter noch unterwegs waren.

Am Grauen Stein südlich von Georgenborn wählten wir den mit einem roten Kreuz markierten Weg zurück zum Rhein und nach Nieder-Walluf, 8 km entfernt. Dort kehrten wir bei der Radfähre nach Budenheim ein in ein Gartenlokal zu Kaffee und Kuchen; wegen dem unbeholfenen Service dort mußten wir eine ganze Weile darauf warten.

Herbst in den Weinbergen
"Herbst in den Weinbergen"
Nach einem Schoppen beim Weinfass wanderten wir am Rhein entlang die restlichen 3 km zurück zum Schiersteiner Hafen . Dort angekommen kehrten wir ein zum Abendessen in das Restaurant Rheinhalle: hier bekommt man leckeren Fisch für wenig Geld – und das nicht zu knapp, z.B. zwei riesige Schollen oder Wispertaler Forellenfilet Allgäuer Art für unter 13 €.