Donnerstag, 7. Oktober 2021

13. Herbstwanderung 2021: Auf den Holm

 

Heute machten wir bei perfektem Bergwetter mit atemberaubend klarer Sicht eine Rundwanderung vom Roanerhof aus.

Blick auf den Schwarzenstein

Zunächst ging es steil bergan über den Weg Nr. 33, dann hinter einer Alm links ansteigend auf dem Weg Nr. 17 ( laut Tabacco Karte Weg Nr. 6a ) auf den Steiner und Obersteiner Holm ( 2395 m ). Fast oben angekommen hatten wir den Moosstock vor uns liegen, dann öffnete sich der Blick auf die Zillertaler Alpen. Wir genossen die Ruhe auf dem Gipfel und den fast schon unwirklich schönen Ausblick in einer windgeschützten Mulde, bevor es an den Abstieg zur Gruber Alm ( 1839 m ) ging, der links am Steiner Holm hinab führte.

Abstieg vom Steiner Holm

Dort angekommen gab es eine weitere Rast mit Kaiserschmarren oder Suppe. Direkt vor uns türmte sich der gegenüber liegende Schwarzenstein auf, unter uns lag das hintere Ahrntal. Der Rückweg war über Obersteiner und den Höhenweg 10a geplant, was sicher nochmal zwei Stunden gedauert und uns einen Gegenanstieg von gut 150 Höhenmetern beschert hätte. Die Wirtin vom der Gruber Alm verriet uns aber eine Abkürzung: den Jagersteig, der etwas unterhalb von einer Kurve der Forststrasse nach links abzweigte und mit roten Punkten markiert war.
Auf der Gruber Alm

Dadurch gelangten wir in gut eineinhalb Stunden zurück zum Roanerhof, den Steiner Berg querend. Der Pfad war allerdings stellenweise ein ziemlicher Kraxel-Pfad und empfiehlt sich nicht bei Regen. Kurz nach 16:00 Uhr hatten wir die sonnige Terrasse des Roanerhofes erreicht und gönnten uns noch einen Drink, während der Blick über das Ahrntal und die dahinter aufragenden Dolomitengipfel schweifte

12. Herbstwanderung 2021: Zur Kasseler Hütte

 

Das Wetter hatte sich bereits am Morgen wieder zum Guten gewendet und die Vorhersage für die kommenden Tage wurde auch immer besser.

Rein

Wir fuhren mit dem Mondeo nach Rein, parkten dort auf dem großen Parkplatz beim Langlaufzentrum und begannen von dort den 2,5-stündigen Aufstieg zur Kasseler Hütte. Der Weg dort hinauf ist sehr bequem ausgebaut, vorbei an einem Wasserfall ging es immer weiter hinauf und wir hatten eine tolle Aussicht auf die Berge der Rieserferner-Gruppe, das Bachertal und die gegenüber liegenden Berge.

Kasseler Hütte

In der Kasseler Hütte ließen wir uns Knödel mit Salat oder Speigelei mit Speck schmecken, wanderten dann noch ein kurzes Stück auf dem A.-Hartdegen-Weg weiter, der das ganze Bachertal als wundervoller Höhenweg umrundet, kehrten dann aber um, weil der weitere Weg über Ursprungsalm und Alte Säge für heute zu lang werden würde, und stiegen wieder ab nach Rein.

11. Herbstwanderung 2021: Auf die Weiße Wand

 

Am Samstag waren wir Hans und Rosi ins Tauferer Arntal gefolgt; wir hatten uns dort für eine weitere Woche im Roanerhof eingemietet, den man über Ahornach erreicht.

Oberhalb des Tauferer Ahrntals

Von dort ging es eine schmale Straße weiter aufwärts vorbei an Hans Kammerlanders Haus und dann einige Kilometer weiter am Hang entlang, an Höfen vorbei und durch Wald, bis wir das Ziel endlich erreicht hatten. Wir wurden mit einer strahlend schönen Aussicht belohnt – auf Bruneck, den Kronplatz und weiter bis zur Marmolada. Neben toller Aussicht und warmem Sonnenschein auf der Terasse des Roanerhofes gab es noch einen leckeren Begrüßungs-Schnaps mit Blaubeeren drinnen.

Bergwelt bei der Durra-Alm

Am Mittag nach eines Vesper unternahmen wir einen kurzen Spaziergang, der oberhalb des Roanerhofes in einer „Sackgasse“ endete. Auf dem Rückweg trafen wir auf den Bauern vom Nachbar-Hof, dessen beide Jungs virtuos mit diversen modernen Gerätschaften geschnittenes Gras vom Hang beförderten, dann einsammelten und in Futterballen für die Kühe verwandelten, währned wir uns lange mit ihrem Vater über die Landwirtschaft und alles mögliche unterhielten.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Rein. Dort hatten wir uns mit Sylvia verabredet, einer Mitwanderin von der Hans-Kammerlander-Wandergruppe, die auch noch ein paar Tage im Tauferer Arntal verbrachte, und wanderten vom Parkplatz ausserhalb von Rein hinauf zur Durra-Alm ( 2096 m ).

Die Weiße Wand

Das Wetter am Vormittag war schön, für den Nachmittag war aber Regen angekündigt. Rüdiger und ich beschlossen noch weiter aufzusteigen zur Weißen Wand, während unsere Frauen sich schon auf den Weg zur Knuttenalm machten.

Nach 65 Minuten hatten wir das Gipfelkreuz auf der Weißen Wand ( 2517 m ) erreicht und wurden mit einer guten Rundumsicht belohnt. Im Norden war der Himmel noch blau, von Sand her zogen aber Wolken auf. Wir stiegen wieder ab, kurz vor der Durra-Alm begann es leicht zu regnen. Nach gut einer halben Stunde hatten wir dann die Knuttenalm erreicht und stießen mit einem Knuttengeist auf die gelungene Tour an. Als wir dann zum Parkplatz abstiegen regnete es heftiger und ein kühler Wind hatte eingesetzt. Im Auto wurden wir dann aber schnell wieder trocken geblasen, während wir Sylvia nach Mühlen zur ihrem Hotel fuhren.

Mittwoch, 6. Oktober 2021

10. Herbstwanderung 2021: Zu den Rotwandwiesen

 

Auf dem Alpinsteig
zu den Rotwandwiesen

Am Freitag war es anfangs noch bewölkt, das Wetter klarte nun aber immer mehr auf. Heute waren wir schon bei der letzten Wanderung der Wanderwoche mit Hans Kammerlander angelangt.

Wir fuhren noch einmal mit den Bussen zur Fischleinbodenhütte und stiegen dann auf zu den Rotwandwiesen über den Alpinsteig ( Weg Nr. 124 ), der unterhalb der Rotwandköpfe entlang führte. Es ging zunächst steil über einen schlüpfrigen Pfad aufwärts, der sich sicher besser für den Aufsteig als für den Abstieg eignete.

Blick durch ein Wolkenfenster
auf die Drei-Zinnen-Hütte

Vorbei an einem Freilichtmuseum über den Ersten Weltkrieg vollzog der Pfad eine Kehre und stieg dann gemächlich an zu den Rotwandwiesen.

Kurz vor der Rudi-Hütte trafen wir auf eine vertraute Gestalt in grünem Arbeitsoverall: Reini Lanzinger, der uns als musizierender Wanderführer schon bei vielen Wanderwochen begleitete hatte und dabei immer für gute Stimmung sorgte. Gemeinsam kehrten wir sogleich in die Rudi-Hütte ein, Rudi höchstselbst brachte eine Zitter herbei und bei einem Schnäpschen gab Reini manches Lied zum Besten, begleitet von seinem Onkel und Rudi, dem Hüttenwirt.
Musi auf der Rudi-Hütte
Die Mittagspause wurde somit sehr kurzweilig. Der Abstieg begann dann unterhalb der Seilbahn und führte uns über den Weg Nr. 153 zurück zur Fischleinbodenhütte.

Blick auf Sexten
von den Rotwandwiesen aus

Früh waren wir wieder zurück im Hotel und schon hieß es Abschied nehmen von Hans und Rosi, die alsbald die Heimfahrt ins Tauferer Arntal antraten, während wir noch einen entspannten Nachmittag und Abend im Hotel genossen.

9. Herbstwanderung 2021: Auf den Strudelkopf

 

Am Donnerstag war das Wetter noch schlechter: dichte Wolken hüllten die Berge ein und es begann immer wieder leicht zu regnen.

Ankunft an der Dürrensteinhütte

Wir fuhren über Innichen, Toblach und Prags zur Plätzwiese ( ein beliebterStartpunkt für unsere Wandergruppe bei Regenwetter ) und wanderten auf einem leichten Wanderweg gut 300 Höhenmeter ansteigend auf den Strudelkopf ( 2307 m ). Die Aussicht war praktisch nicht vorhanden, nur einmal schälten sich die Drei Zinnen kurz schemenhaft aus den Wolken. Nach dem Abstieg suchten wir die Dürrensteinhütte auf zur Mittagsrast, bevor wir den Rückzug ins komfortable Berghotel antraten, wo Kuchen und Wellnessbereich darauf warteten uns den verregneten Tag etwas zu versüßen.

8. Herbstwanderung 2021: Nochmal Karnischer Höhenweg

 

Am Mittwoch fuhren wir mit der Helm-Seilbahn hinauf zum Karnischen Höhenweg und unternahmen dieselbe Wanderung, die wir mit Rüdiger und Christel schon letzte Woche unternommen hatten, allerdings waren diesmal Wetter und vor allem Sicht nicht so gut.

Aufstieg zur Silianer Hütte

Nach der Rast auf der Silianer Hütte machten wir uns dann direkt vor dem Hornischegg, der sich in eine Wolke hüllte, an den Abstieg zur Bergstation der Drei-Zinnen-Bahn. Im Tal schien dann wieder warm die Sonne, während wir auf dem Sextner Rundweg zurück zum Hotel wanderten.

7. Herbstwanderung 2021: Auf den Kniebergsattel

 

Wir fuhren mit unseren Bussen zum Kreuzbergpass (1636 m) und stiegen auf zur Nemes Alpe, wo wir bei strahlendem Sonnenschein eine kurze Rast einlegten und das Berg-Panorama genossen. Weiter ging es dann zum Kniebergsattel ( 2322 m ).

Nemes Alm und Knieberg

Der Anmarsch war lang und wir hatten am Morgen etwas Zeit verloren, da die Strasse vom Hotel für eine halbe Stunde versperrt war wegen Strassenbauarbeiten. Deswegen verzichteten wir auf den weiteren Anstieg auf den Knieberg, da uns die Zeit etwas davon lief.

Kühe an der Nemes Alm

Genug Zeit für das Tiroler Lied hatten wir allemal, nachdem Rolf die Liedertexte ausgeteilt hatte, die er offensichtlich ständig bei sich führt. Anschließend begannen wir mit dem Abstieg zur Controndo Alm über einen schmalen Bergpfad, der rechter Hand um den Knieberg herum führte. Von dort ging es nach einer weiteren Rast „hinab“ zum Kreuzbergpass; dieser Abstieg beinhaltete nochmal einen ordentlichen Gegenanstieg ( wie Alex und ich bei unserer Wanderung am Montag schon herausgefunden hatten ).