Sonntag, 16. August 2015

Wanderwochen in Meran – Almwanderung im Hirzergebiet

Der Pfingstmontag begann mit strahlendem Sonnenschein und wir planten für heute die Almwanderung im Hirzergebiet, so wie im “Algunder Urlaubsberater” beschrieben.

Ankunft an der Hinteregger Alm
"Ankunft an der Hinteregger Alm"
Mit dem Auto ging’s nach Saltaus und von dort mit der Kabinenbahn für € 18,50 pro Person 1500 Höhenmeter aufwärts auf eine Höhe von 1980 m. Unterwegs mußten wir in eine zweite Kabinenbahn umsteigen, was wir zunächst gar nicht realisierten, da die Bahn auf meiner Wanderkarte “Meran und Umgebung” von Tappeiner durchgehend eingezeichnet war.

Axel und Alex auf der Hinteregger Alm
"Axel und Alex auf der Hinteregger Alm"
Oben angekommen zogen wir uns sofort Jacken an, der Wind war kalt, das Thermometer zeigte knapp über 0 an, während es im Tal recht mild gewesen war.

Wir wanderten los zu Hirzerhütte und Reseggeralm, dann weiter zur Hinteregger Alm, dem Europa-Fernwanderweg E5 folgend, wo wir einen Stop machten für einen Blaubeer-Milchshake oder Kräutertee. Zur Mahdalm waren es nur 10 Minuten; die Alm-Dichte hier ist enorm.

Neugierige Ziegenherde
"Neugierige Ziegenherde"
Dort ignorierten wir den eigentlich gut sichtbaren Wegweiser zum Rotmoos und wanderten weiter auf dem E5, der nun zu einem felsigen Pfad wurde. Hier waren wir nun vollkommen allein und genossen die Stille der Bergwelt und die grandiose Aussicht rüber zur Texelgruppe. Wir gingen über eine Stunde bis zum ersten Abzweig, sahen aber keinen Hinweis zur Tallneralm. Wir erklommen noch eine kleine Anhöhe, wo wir einer frei laufenden Ziegenherde begegneten, und kehrten dann auf demselben Weg zurück zur Mahdalm.

Am Hirzer
"Am Hirzer"
Dort folgten wir nun endlich dem richtigen Weg zum Rotmoos und erreichten nun den Almsteig. Oberhalb von der Hinteregger Alm wanderten wir nun bis zur Tallneralm, wo wir zu Jause, Radler und Himbeer-Schnaps einkehrten. Für die volle Runde noch weiter über die Stafelalm war es nun zu spät geworden, also ließen wir uns Zeit und wanderten dann gemütlich zurück zur Bergstation und ließen uns wieder ins Tal bringen.

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