Freitag, 15. Juli 2016

Nepal Reise 2016-6.Etappe Namrung nach Sama Gompa (3480m)

Bei herrlichem Wetter starteten wir nach dem üblichen Frühstück zu der heutigen recht langen Tour nach Sama Gompa, das schon auf über 3000 m liegt.

Ready to leave Namrung
"Ready to leave Namrung"
Der Weg war herrlich und führte durch Gegenden, die aussahen wie bei uns in den Alpen. Allerdings waren auch die Anstiege recht steil und anstrengend. Alex hatte ihren geklebten Wanderschuh zusätzlich getaped, so daß er die Wanderung gut durchhielt.

Es ging durch Wälder an einem Bachlauf entlang, der kräftige Geruch von Bäumen erfüllte die Luft.

Beautiful valley behind Namrung
"Beautiful valley behind Namrung"

In Lho nahmen wir ein kleines Mittagessen ein und saßen dazu in einem sehr schönen Raum einer kleinen Lodge mit herrlichem Rundumblick auf das Dorf und die Berge. Dann nahmen wir den letzten Teil der heutigen Tour in Angriff. Wir kamen an einer größeren Schule vorbei. Kinder spielten im Schulhof, umgeben von den mit blauen Dächern gedeckten Gebäuden der Schuhe, dahinter ragten die mächtigen weißen Berge des Himalaya empor – ein schöner Anblick !

Shree Lho Primary Shala School
"Shree Lho Primary Shala School"
Nach einem letzten steilen Anstieg und der Überquerung einer weiteren Hängebrücke gelangten wir auf eine weitläufige Hochebene, auf der sich eine Rinderherde tummelte. 30 Minuten später erreichten wir Sama Gompa. Vorbei an einigen Stupas mit Gebetsmühlen gelangten wir in das Zentrum des Ortes und zu unserer Lodge, hinter der der Manaslu empor ragte.

Hochebene bei Sama Gompa
"Hochebene bei Sama Gompa"
Die Zimmer waren wie immer einfach, aber im Speiseraum qualmte zumindest mal ein Ofen und verbreitete etwas Wärme. Es gab auch heißes Wasser aus der Küche zum Waschen, was manch einer zum Haare waschen gerne mal nutzte.

Wie viele Abende war auch dieser recht kurz, da alle nach einem langen Wandertag recht früh reif waren für den Schlafsack. Leider war die Nacht eher unruhig, da die zahlreichen Hunde des Dorfers sich ein ständiges, abwechselndes Gebell liefern mußten, allen voran der Köter unserer Lodge.

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