Freitag, 7. November 2014

Herbst Bergwoche 2014 – Auf das Pfannhorn

An unserem dritten Wandertag mit Hans Kammerlander und seiner Gruppe stand der Hausberg von Toblach auf dem Programm: das Pfannhorn ( 2663 m ).

Aufbruch zur Bonner Hütte
"Aufbruch zur Bonner Hütte"
Wir fuhren eine kurze Strecke bis zum Beginn der Wanderung beim Weiler Kandellen, wo auch eine kleine Kapelle steht, genannt Silvesterkirchlein. Vorbei an dieser Kapelle wanderten wir zunächst der geteerten Strasse folgend, die sich bald im Wald verlor und in einen Forstweg überging, der bald steiler wurde.

An einem Abzweig konnten wir uns zwischen einem Weg mit 17 % Steigung und einem mit 28 % entscheiden. Als sportliche Wanderer wählten wir natürlich die zweite Alternative.

Aufbruch zum Pfannhorn
"Aufbruch zum Pfannhorn"
Schnell kamen wir auf eine Hochalm und folgten nun wieder einer Almstrasse zur Bonner Hütte auf 2340 m, die über unseren Köpfen im Nebel lag. Erst nach einer Weile schälten sich ihre Konturen aus dem Nebel hervor und wir erreichten die Hütte um 10:15 Uhr. EIne kurze Einkehr bei dem eher kühlen und feuchten Wetter zu einem Erfrischungsgetränk oder Tee war unumgänglich.

Um 10:55 Uhr brachen wir dann auf zum Gipfelsturm. Es klarte leider nicht auf und die Sicht war grottenschlecht, als wir um 11:45 Uhr den Gipfel erreichten. Wenigstens gab’s ein Kräuterschnäpschen zur inneren Aufwärmung.

Bonner Hütte Hüttenleben
"Bonner Hütte Hüttenleben"
Um 12:40 Uhr waren wir wieder zurück an der Hütte und hatten nun ausgiebig Zeit für einen gemütlichen Hütten-Nachmittag, mit allem was dazu gehört: Reini’s Musik, viele Gespräche und Witze, Bier, Tee, Kaiserschmarren und eine Vesperplatte. Die Stimmung war gut, das eher ungemütliche Wetter draußen hatten wir vergessen.

Der Abstieg begann dann um 14:30 Uhr und dauerte etwas mehr als eine Stunde.

Zeit genug also um im Hotel einen Saunagang zu machen, bevor uns weider ein gutes Abendessen und ein gemütlicher Abend in der Bar erwarteten.

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